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Di, 15:19 Uhr
27.02.2018
Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Schwindel - zu welchem Arzt soll ich gehen?

Alles dreht sich, der Boden schwankt, Probleme mit dem Gleichgewicht äußern sich vielfältig und haben unterschiedliche Ursachen. Fast jeder Dritte erlebt in seinem Leben einmal einen Schwindelanfall, schätzen Experten. An der Bleicheröder Heliosklinik wird man sich demnächst näher mit dem Thema befassen...

Im Alter nimmt die Häufigkeit sogar noch zu.
Schwindelanfälle können sich unterschiedlich bemerkbar machen, haben verschiedene Ursachen und müssen unterschiedlich behandelt werden.

Doch welche Ursachen sind das, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet Herr Thomas Rinn, Facharzt für Neurologie im Helios MVZ Nordhausen, in der Patientenakademie am Dienstag, den 06.03., um 18.00 Uhr.

Vorab spricht er im Interview über Schwindelformen und Therapiemöglichkeiten.

Herr Rinn, was ist Schwindel, und wie kommt es dazu?
Schwindel ist keine Erkrankung sondern ein Symptom. Es handelt sich um eine subjektiv wahrgenommene Scheinbewegung gegenüber der Umwelt. Die Gründe hierfür können vielfältig sein.

Welche Schwindelformen gibt es und was sind mögliche Ursachen?

In der deutschen Sprache wird leider nicht sehr gut differenziert. Im Englischen wird zumindest zwischen „Dizziness“ (Benommenheit) und „Vertigo“ (Drehschwindel) unterschieden.

Ursachen können Erkrankungen oder Probleme aus verschiedenen Fachgebieten sein. Daher ist es wichtig durch Anamnese und Untersuchung die Ursache einzugrenzen. Das erspart in den allermeisten Fällen dem Patienten eine Odyssee zu diversen technischen Untersuchungen und Fachärzten.

Wie verhalte ich mich wenn akut Schwindelbeschwerden auftreten?

Es kommt natürlich darauf an, ob die Ursache bekannt ist oder nicht. Wie eigentlich immer, sollte der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein. Dieser ist Lotse und wird gegebenenfalls eine fachärztliche Mitbeurteilung in die Wege leiten. Bei bestimmten zusätzlichen Symptomen wie z.B. Bewusstseinsstörung, Sprachstörung oder zusätzlichen Lähmungserscheinungen muss natürlich umgehend der Notarzt gerufen werden.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Hier kommt es auf die Ursache an. In vielen Fällen lässt sich das Problem leicht beheben, in anderen nicht. In jedem Fall ist es so, dass die dauerhafte Einnahme von „Schwindel Medikamenten“ nur selten sinnvoll ist.

Weitere wichtige und interessante Informationen von Herrn Thomas Rinn zum Thema: „Schwindel“ erfahren Interessierte zur Patientenakademie in der Helios Klinik Bleicherode. Der Eintritt ist frei.
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