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Mo, 15:27 Uhr
27.08.2001

Im November Empfehlung vom Ausschuß

Nordhausen/Erfurt (nnz). Als einen vollen Erfolg für die Region hat die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker die Anhörung zum Gipsabbau in der Südharz-Region bezeichnet. nnz fragte bei Becker nach.


Vor allem habe die Abstimmung im Vorfeld zwischen den Vereinen, dem Arbeitskreis „Gipskarst-Südharz“ und den Kommunen geklappt. Jeder Redner habe eine andere Facette der gesamten Problematik dargestellt. Lediglich die Vertreter der Gemeinde Stempeda hätten sich schriftlich für einen weiteren Gipsabbau ausgesprochen. Merkwürdig war an der schriftlichen Stellungnahme der Kommune die Tatsache, dass sie auf einem Kopfbogen eines Gips abbauenden Unternehmens geschrieben und auch so an den Landtagsausschuß gefaxt worden ist.

Becker hob unter anderem auch das Statement von Landrat Joachim Claus (CDU) während der Anhörung hervor. Der Landrat habe ein eindeutiges Plädoyer für die Natur und deren Schutz in dieser sensibler Region abgegeben. Interessant sei für Becker auch die Äußerung eines Vertreters des Bundesumweltamtes gewesen. Dieser führte aus, dass zur Zeit in Deutschland rund neun Millionen Tonnen Gips auf Halde liegen. Das würde in etwa einer vollen Jahresproduktion entsprechen. Insofern käme dem Einsatz von REA-Gips auch in den kommenden Jahren eine enorme Bedeutung zu.

Vermutlich im November wird sich der Landtagsausschuß für Natur und Umwelt in einer geschlossenen Sitzung mit der Anhörung beschäftigen. Danach werde er eine hoffentlich positive Empfehlung abgeben, keine weiteren Bergwerksfelder im Südharz zu erschließen.
Autor: nnz

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