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Fr, 20:54 Uhr
24.08.2001

nnz-Forum: Jetzt mit Leben erfüllen!

Nordhausen (nnz). Die Beigeordnetenwahl im Landkreis Nordhausen und im Nachhinein abgegeben Erklärungen der Politiker beschäftigen die Bürgerinitiative „Rettung der Goldenen Aue“. Dazu der Beitrag im nnz-Forum.


Endlich scheint das Gerangel um Posten und der damit verbunden Lähmung der dringend nötigen Aktivitäten zum Wohle unseres Landkreises beendet. Allseits wird Konsensbereitschaft und der Wille bekundet, sich nicht mehr mit „sich selbst“ zu beschäftigen, sondern gemeinsam die anstehenden Probleme anzugehen. Und nur dazu sind unsere gewählten Vertreter auch verpflichtet. Ein derart unwürdiges Gezänk um Machterhalt und Machterlangung, um verletzte Eitelkeiten und den damit verbundenen Trotzreaktionen haben uns Bürgern deutlich gemacht, dass die sachlichen Probleme die „uns“ beschäftigen mehr und mehr ins Abseits geraten sind.

Daher fordern wir die Politik auf, sich jetzt uneingeschränkt den zur Zeit anstehenden Problemen zu widmen. Dazu gehört als ganz wichtiger Punkt das zukünftige Müllentsorgungskonzept. Wir fordern daher die Politik auf, alle geboten Mittel einzusetzen, um die Vertreter der anderen Landkreise, die im ZAN vertreten sind, über die Risiken dieser frühzeitigen europaweiten Ausschreibung und den damit eventuell verbundenen negativen finanziellen Auswirkungen auf den Kreishaushalt des Landkreises Nordhausens und den damit enorm steigenden Entsorgungskosten für uns Bürger hinzuweisen. Sollten unsere Politiker nicht in der Lage sein, diese sehr verfahrene Situation umgehend im Interesse der Bürger aufzugreifen und gemeinsam zukunftsweisende Lösungsvorschläge zu erarbeiten, wird sich zwangsläufig unsere Bürgerinitiative noch mehr und massiver in den Prozess einbringen.

Wir verlangen auch seitens des ZAN eine eindeutige und vor allem nachvollziehbare Erklärung, warum hier derart unser Landkreis benachteiligt wird und warum nicht der sachlich begründeten Argumentation des Nordhäuser Umweltamtes gefolgt wird, die jetzt auch bei der Bundesregierung eine Ausnahmegenehmigung für die Deponie Nentzelsrode einfordert. Sollte es gelingen, diese Genehmigung zu erhalten, würden den Bürger, und nicht nur im Landkreis Nordhausen, sondern auch in allen anderen Kreisen eine Kostenexplosion ab dem Jahre 2005 erspart bleiben. Diese sollte doch im Interesse aller Verbandsmitglieder sein. Daher trifft diese frühzeitige Ausschreibung auf immer mehr Unverständnis. Darüber zu spekulieren, wer und warum ein Interesse besteht, dieses Entscheidung nicht abwarten zu wollen ist zur Zeit noch nicht auf der Tagesordnung, sollte aber geklärt werden.
Bürgerinitiative „Rettung der Goldenen Aue

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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