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Fr, 10:57 Uhr
29.12.2017
Start im Frühjahr

Quartier Schärfgasse soll weiter wachsen

Zu Ostern sollen die Bauarbeiten starten: Das Großprojekt der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in der Nordhäuser Altstadt nimmt Gestalt an. Im Quartier Schärfgasse/Am Altentor entsteht bis 2019 ein Wohnhof mit insgesamt acht Wohnungen...

Modell des Quartiers Schärfgasse (Foto: SWG Nordhausen) Modell des Quartiers Schärfgasse (Foto: SWG Nordhausen)

Sie werden über 60 bis 110 Quadratmeter Fläche in drei bis fünf Räumen verfügen. „Wir wollen an diesem Standort einen wichtigen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum mitten in der Altstadt leisten.

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Die Wohnungen sollen besonders Familien mit Kindern und Mieter mit Bedarf an barrierefreiem Wohnraum ansprechen“, erläutert SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan das Vorhaben. Rund 2,5 Millionen Euro werden in die weitere Entwicklung des innerstädtischen Standortes fließen. Das Projekt wird über die Wohnungsbauförderung Thüringen unterstützt, wodurch sich für die Mieter eine nicht nur auf 20 Jahre stabile, sondern auch für den Innenstadtstandort bezahlbare Miete mit durchschnittlich 5,30 € ergibt. „Anträge auf die Wohnungen nehmen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht an. Wir geben den Vermarktungsbeginn aber rechtzeitig bekannt“, so Klaan. Jetzt gelte es erst einmal, den Bau auf den Weg zu bringen.
Im Rahmen der Quartiersentwicklung werden die zwei Fachwerkhäuser Am Altentor 2, 2b und 2c komplett saniert und erhalten einen neuen Zuschnitt, so dass vier neue Familienwohnungen im Reihenhaus-Charakter entstehen. „Hier wollen wir dem Denkmalschutz und der am Standort noch vorhandenen Fachwerkbebauung Rechnung tragen“, erläutert Frau Klaan.

Barrierefrei werden hingegen die vier weiteren Wohnungen in den beiden Neubauten, die sich links und rechts an das Fachwerkhausensemble anschließen werden. In Richtung Schärfgasse ist ein Anbau mit zwei kleineren barrierefreien Wohnungen geplant; die Erdgeschosswohnung wird sogar rollstuhlgerecht. Zwei weitere große barrierefreie Wohnungen entstehen im Neubau, der den grauen DDR-Bau Altentor 3 a, ersetzen wird. „Hier entsteht ein 3-geschossiger Neubau mit zwei großen 5-Raum-Wohnungen“, erläutert Frau Klaan. Die Gestaltung der Baukörper und der Fassaden erfolgt in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege, die typische Altstadtoptik bleibt erhalten. Auch die Wohnungen selbst werden wie schon im ersten Bauabschnitt in der Schärfgasse hochwertig.

Blick in den Wohnhof (Foto: SWG Nordhausen) Blick in den Wohnhof (Foto: SWG Nordhausen)

Der Innenhof wird im Zuge der Sanierungs- und Neubauarbeiten neu gestaltet. Neben einem großen Carport mit einem begrünten Dach und ausreichend Stellflächen sind weitere Parkplätze im Hof vorgesehen. Die Zufahrt erfolgt über das neue Gebäude Altendorf 3 a, dessen Erdgeschoss über verschiedene Funktionsräume für die Mieter verfügen wird.

Auch der angrenzende Mühlgraben soll als Weg wieder erkennbar gemacht werden. Im ersten Bauabschnitt war in der Schärfgasse nach vielen Jahren des Leerstandes ein neues, lebendiges Quartier mit 32 hochwertigen und ganz individuellen Wohnungen sowie neuen Außenanlagen, Parkplätzen und gepflasterten Straßen entstanden.
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
29.12.2017, 12:10 Uhr
Schön anzusehen,
wie sich unsere Altstadt nach und nach weiterentwickelt.
Treuhänder
29.12.2017, 13:00 Uhr
Hoffentlich
Hoffentlich wird dann das begrünte Dach des Carport auch gepflegt? Im Zuge der Landesgartenschau ist auch viel in Nordhausen entstanden. Leider ist heute ein Makel zu sehen, dass es schwierig ist, alles zu erhalten. Für Erhaltungsmaßnahmen gibt es keine Fördermittel. Nur für Neubauten. Also wird immer weiter neugebaut.

Frau Klaan und das heute wie auch zu Zeiten der Landesgartenschau aktive Planungsbüro hat gute Ideen, die sich aber wiederholen. Das passiert, wenn immer auf die gleichen Leute gesetzt wird.
Nörgler
29.12.2017, 13:06 Uhr
Architekt
2,5 Millionen € soll das alles kosten, mit den anderen Millionen Euronen kommt schon was zusammen. Toll, vor allem für das Büro Graf und Partner, in dem der Mann von SWG-Chefin Klaan arbeitet. Hätte bei dieser Auftragssumme und dem 10prozentigen Honorar für Architekten nicht ein europaweiter Wettbewerb ausgeschrieben werden müssen. Darauf steht Frau Klaan doch so sehr. Hier scheint es Ausnahmen zu geben.
Leser1
29.12.2017, 15:11 Uhr
An der Quelle sitzt der Klaan
Ist ja ein guter Verdienst für Familie Klaan wird ja aus den städtischen Geldern bezalht von der SWG und hier und da gibt es vielleicht Fördermittel die private Bauherren die nicht mit Frau Klaan und ihrem Netzwerk verbunden sind vermutlich nicht bekommen hätten, weil bei der Fördermittelvergabe noch die alten Strukturen und Entscheider sitzen. Die befreundeten Baunternehmen von Frau Klaan freuen sich auch. Im Wahlkampf nannte sie es Netzwerk und andere nannten es Fetternwirtschaft. Frau Klaan verdient als Geschäftsführerin und ihr Mann im beauftragten Architektturbüro. Ich bin mal vor einer Woche vorbeigefahren. Einen schönes Bild das Baustellen WC am Balkon der neuen Mieter die schon eingezogen sind. Das wäre ein Foto für die NNZ wert.
Paulinchen
29.12.2017, 16:31 Uhr
Für eine Kritik am ....
...Familienklan, wurde mal der ehemalige Baudezernent Hr. D. Beyse, von der damalig. OB Rinke vorübergehend vom Dienst suspendiert. Wie sich doch die Vorgänge gleichen.

Aber mal etwas Anderes: Gibt es denn in der Stadtverwaltung Nordhausen noch einen - ich nenne die Position mal Stadtarchitekten? Heute bin ich durch die Bäckerstraße und Domstraße gegangen. Oh Gott - in Sachen stadtarchitektur läuft da, nach meiner Ansicht, einiges völlig aus dem Ruder. Das vorhandene Fachwerk wurde, wie die Hausfassade, weiss gepinselt, der Neubau der Caritas, passt von der Bauhöhe da nicht so hin. Bin schon jetzt auf die Fassadengestaltung gespannt. Es sei mir gestattet, dass "Altstadtarchitektur" irgendwie anders aussieht. Wer hat den Bauantrag genehmigt? Mit diesem Bau, verliert das Viertel total seinen Altstadtcharakter. In unmittelbarer Nähe steht, so weit mir bekannt, das älteste Haus unserer 1090-jährigen Stadt, die Finkenburg (Gildehaus).

Und wo ich schon mal dabei bin, noch was! Unser Rathaus - wartet man hier nun schon auf den völligen Verfall? Ist die Stadtverwaltung nicht in der Lage, die zum großen Teil völlig ausgewaschen, ausgebrochenen Fugen mal schließen zu lassen? Das Gesims in der 1. Etage und am Turm, ist zum Teil total vergammelt, bzw. nicht mehr vorhanden. Will man auf diese Weise den Nordhäusern beweisen, dass das Haus komplett verputzt werden muss? Oder, wie schon geschrieben, wartet man auf den Abrisstermin, damit es
einen Anbau an den Betonklotz des Bürgerhauses rechtfertigt. Herr Oberbürgermeister, passen Sie gut auf, dass uns der Roland, aus Scham über seinen Standort, nicht davon läuft!! Dann haben wir den letzten Magneten für den Tourismus verloren.
-Insider-
29.12.2017, 16:36 Uhr
Leser1
es fehlt noch ihr typischer Satz: jeder muss bauen dürfen wo er will, wenn das der Nachbar auch darf....langsam aber sicher ist diese Kommentarfunktion echt bitter. Gejammer, genöle, Neid. Was anderes liest man hier nicht mehr.
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