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Mo, 15:37 Uhr
20.08.2001

Neue Ebenen einräumen!

Nordhausen (nnz). Das Modellprojekt „Gegen Gewalt - Für Toleranz & Zivilcourage“ hat in dieser Woche Premiere und wird an der Fachhochschule in Nordhausen vorgestellt. Durchgeführt wird die Fachtagung in Kooperation von der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien sowie dem Verein „neueEbenen“.


Die Thematik „Rechtsextremismus und LehrerHandeln“ wird rund 40 Lehrkräfte aus Thüringen an der Lehrerfortbildung teilnehmen lassen. Groß wird die Auswahl der angebotenen Referate sein, doch vor allem sollen den Lehrkräften Handlungskompetenzen vermittelt werden. Hauptziel wird es sein, später eigenständig Projekte an den jeweiligen Schulen durchzuführen und sich mit dem genannten Leitgedanken auseinanderzusetzen. Zum Glück kann man sich da bei der Umsetzung des Projektes auf die Hilfe des Thüringer Kultusministeriums verlassen und Unterstützung durch die Bundesregierung erwarten.

Am Donnerstag Vormittag wird Prof. Dr. Juckenack, Rektor der Fachhochschule, das zweitägige Programm einleiten. In Vorträgen und Diskussionen wird es hauptsächlich darum gehen, die Fragen „Wie kann man Rechtsextreme erkennen? und „Was darf ich als Lehrer?“ zu klären. Vertreter des Zentrums für Demokratische Kultur werden dazu anwesend sein. Neben Aspekten der rechtlichen Situation in der Schule werden Informationen von Aussteigern weiteres Interesse finden. Jörg Fischer, freier Journalist und ehemaliges Mitglied der DVU und NPD wird ebenfalls an den Diskussionsrunden teilnehmen. Für den Abend ist der Besuch des Theaterstücks „Ein Buchenwald“ in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora geplant.

Am Freitag werden Vertreter der Universität Jena und der Koordinierungsstelle Gewaltprävention über „Handlungsorientierung für Schulprojekte und Projektwochen“ sowie über „Rechte Gewalt und Gewaltprävention in Thüringen“ referieren. Gegen Mittag wird es dann darum gehen, Arbeitsgruppen zu strukturieren, Denkmodelle zu erstellen und die Projektgruppenleiter vorzustellen. Anschließend wird die Arbeit in den Workshops beginnen können. Am Nachmittag wird ein Plenum die AG Ergebnisse vorstellen und die potentiellen Projekte der Schulen präsentieren. Weitere Informationen über das Projekt erhalten Interessierte im Internet.
Autor: nnz

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