Mo, 15:31 Uhr
20.08.2001
Herr Rosenkranz ist schwer beschäftigt
Nordhausen (nnz). Drum prüfe, was sich ewig bindet - so lautet ein uraltes Sprichwort. Im Landratsamt geht die Prüfung der Personalstrukturen langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Doch der Prüfer ist in die Kritik geraten.
Wilfried Rosenkranz, der ehemalige Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen (KAV), prüft immer noch in Nordhausen. Noch in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer hatte Rosenkranz eine Anzeige gegen den Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt, Jürgen Hohberg, erstattet. Die Anzeige, geschrieben auf einem offiziellen Bogen des KAV, war jedoch nicht vom Verband autorisiert und auch nicht mit dem Vorstand abgestimmt (nnz berichtete). Eine weitere Anzeige von Herrn Rosenkranz folgte. Jetzt hat Staatsanwaltschaft den Vorgang erst einmal an die Kreisverwaltung abgegeben.
Hier sei das Rechtsamt aufgefordert, die entsprechenden Unterlagen auf Grundlage der Rechnungsprüfungsberichte der zurückliegenden Jahre zu sichten. Wilfried Rosenkranz soll seine Arbeit im Nordhäuser Landratsamt im Auftrag des KAV zu Ende bringen. Das vereinbarten der jetzige KAV-Geschäftsführer Richard Wilhelm und der Leiter des Büros des Landrates, Manfred Thiel. Anfang September wird im Landratsamt mit einem Abschlußbericht des Herrn Rosenkranz gerechnet. Wilhelm soll nach nnz-Informationen jetzt einen zügigen und schnellen Abschluß der Prüfungen und eine Vorlage des Ergebnisses gefordert haben. Schließlich erstrecken sich die Prüfungen des Geschäftsführers a.D. bereits über mehrere Monate.
Mittlerweile ist Herr Rosenkranz aber auch in der Stadtverwaltung Nordhausen auf Prüftour. Nach Auskunft der Stadtverwaltung sollen dabei folgende Schwerpunkte herausgearbeitet werden. So sollen unter Berücksichtigung der speziellen Gegebenheiten der Stadt Nordhausen als große kreisangehörige Stadt) ein fortschreibungsfähiges Personalbemessungskonzept erstellt werden. Weiterhin ist aufzuzeigen, welche Auswirkungen diese Konzeption auf die einzelnen Ämter der Verwaltung hat. Insbesondere ist zu untersuchen, wie sich die eventuelle Übertragung von Aufgabenbereichen an den Landkreis Nordhausen finanziell, personell und organisatorisch auswirkt. Hier geht es nach nnz-Informationen in erster Linie um das Sozialamt (siehe auch nnz-Archiv). Wie die Stadtverwaltung der nnz auf Anfrage mitteilte, sollen parallel dazu Vorschläge unterbreitet werden, wie diese Konzeption personaltechnisch umgesetzt werden kann. Schließlich geht in diesem Zusammenhang aber auch um die sachgerechte Eingruppierung der Stellen. Und schließlich soll aufbauend auf einer Analyse die gesamte Stadtverwaltung neu strukturiert werden. Bleibt noch abzuwarten, wann Prüfer Rosenkranz mit seiner Aufgabe fertig sein wird.
Autor: nnzWilfried Rosenkranz, der ehemalige Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen (KAV), prüft immer noch in Nordhausen. Noch in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer hatte Rosenkranz eine Anzeige gegen den Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt, Jürgen Hohberg, erstattet. Die Anzeige, geschrieben auf einem offiziellen Bogen des KAV, war jedoch nicht vom Verband autorisiert und auch nicht mit dem Vorstand abgestimmt (nnz berichtete). Eine weitere Anzeige von Herrn Rosenkranz folgte. Jetzt hat Staatsanwaltschaft den Vorgang erst einmal an die Kreisverwaltung abgegeben.
Hier sei das Rechtsamt aufgefordert, die entsprechenden Unterlagen auf Grundlage der Rechnungsprüfungsberichte der zurückliegenden Jahre zu sichten. Wilfried Rosenkranz soll seine Arbeit im Nordhäuser Landratsamt im Auftrag des KAV zu Ende bringen. Das vereinbarten der jetzige KAV-Geschäftsführer Richard Wilhelm und der Leiter des Büros des Landrates, Manfred Thiel. Anfang September wird im Landratsamt mit einem Abschlußbericht des Herrn Rosenkranz gerechnet. Wilhelm soll nach nnz-Informationen jetzt einen zügigen und schnellen Abschluß der Prüfungen und eine Vorlage des Ergebnisses gefordert haben. Schließlich erstrecken sich die Prüfungen des Geschäftsführers a.D. bereits über mehrere Monate.
Mittlerweile ist Herr Rosenkranz aber auch in der Stadtverwaltung Nordhausen auf Prüftour. Nach Auskunft der Stadtverwaltung sollen dabei folgende Schwerpunkte herausgearbeitet werden. So sollen unter Berücksichtigung der speziellen Gegebenheiten der Stadt Nordhausen als große kreisangehörige Stadt) ein fortschreibungsfähiges Personalbemessungskonzept erstellt werden. Weiterhin ist aufzuzeigen, welche Auswirkungen diese Konzeption auf die einzelnen Ämter der Verwaltung hat. Insbesondere ist zu untersuchen, wie sich die eventuelle Übertragung von Aufgabenbereichen an den Landkreis Nordhausen finanziell, personell und organisatorisch auswirkt. Hier geht es nach nnz-Informationen in erster Linie um das Sozialamt (siehe auch nnz-Archiv). Wie die Stadtverwaltung der nnz auf Anfrage mitteilte, sollen parallel dazu Vorschläge unterbreitet werden, wie diese Konzeption personaltechnisch umgesetzt werden kann. Schließlich geht in diesem Zusammenhang aber auch um die sachgerechte Eingruppierung der Stellen. Und schließlich soll aufbauend auf einer Analyse die gesamte Stadtverwaltung neu strukturiert werden. Bleibt noch abzuwarten, wann Prüfer Rosenkranz mit seiner Aufgabe fertig sein wird.

