So, 12:30 Uhr
22.10.2017
Unwirkliche Orte
Zwischen Blättern entdeckt
Es ist Herbst, die Blätter fallen und so manches kommt wieder zum Vorschein. Auf der Fahrt durch den Harz, an einem verregneten Tag, sah Peter Blei eine Dachspitze zwischen den Baumkronen. Kurz überlegt und natürlich angehalten...
Ein Schotterweg führte leicht nach oben. Nach gut 200 Metern kam eine Abzweigung. Was nun? Ich entschied mich für die Abzweigung. Nach knapp fünf Minuten stand ich vor einen verlassenen Objekt.
Es musste schon länger leer stehen. Die Bäume vor dem Objekt waren schon einige Meter hoch. Auf der linken Seite eine Art Abstellräume. Die Türen standen offen, also Kamera raus und mal hinein geschaut. Alte Kabel, ein Fernseher und viel Gerümpel. Eine alte Zeitung lag auf dem Boden. Tribune, eine Zeitung des Freie Deutschen Gewerkschaftsbundes der DDR, die wohl mehrfach in der Woche erschien.
Auf der westlichen Seite des Gelände war ein größeres Gebäude. Ein wenig umgeschaut und nach einer Weile auf der Giebelseite einen offenen Eingang gefunden. Nochmal genau umgeschaut, kein Verbots- oder Hinweisschild, dann nichts wie rein. Es regnete immer kräftiger. Der Wind pfiff ganz schön kräftig auf der Erhöhung auf das Gebäude stand.
Hell war es nicht gerade im Eingangsbereich. Das Blitzlicht vom Fotoapparat nutzt ich erst mal um alles auszuleuchten. Im hinteren Teil des Gebäudes wurde es langsam heller. Regen tropfte von der Decke und der Wind schaffte zusätzlich eine nicht gerade angenehme Atmosphäre. Mehrere Räume traten langsam aus dem Dunkel hervor. Am Ende des Ganges wurde es deutlich heller.
Auf der rechten Seite war ein großer Raum mit Parkettfußboden. Durch die eingedrungene Feuchtigkeit hatte sich dieser schon an vielen Stellen gehoben. Er sah aus wie ein großer Speiseraum. Dahinter waren Räume, die gefliest waren und eine Art Büro. Überall stand noch Geschirr herum. Wird wohl eine Art Großküche gewesen sein.
Plötzlich knallte eine Tür, ich erschrak fürchterlich. Ist da wer rief ich in Richtung Eingang, keine Antwort. Kann nur der Wind gewesen sein, war ich der Meinung. Da es etwas unheimlich wurde und die Geräusche, die das Wetter an dem verfallenen Gebäude erzeugte, sih verstärkten, beschloss meine Wenigkeit sich Richtung Ausgang zu bewegen.
Draußen wurde es auch langsam dunkel und ein ungutes Gefühl ließ mich leicht erschaudern. Ein kurzer Blick aufs Handy, null Empfang bekräftigte meinen Entschluss das Gebäude wieder zu verlassen. Vielleicht fahre ich ja noch mal hin, wer weiß das schon.
Peter Blei
Autor: redEin Schotterweg führte leicht nach oben. Nach gut 200 Metern kam eine Abzweigung. Was nun? Ich entschied mich für die Abzweigung. Nach knapp fünf Minuten stand ich vor einen verlassenen Objekt.
Es musste schon länger leer stehen. Die Bäume vor dem Objekt waren schon einige Meter hoch. Auf der linken Seite eine Art Abstellräume. Die Türen standen offen, also Kamera raus und mal hinein geschaut. Alte Kabel, ein Fernseher und viel Gerümpel. Eine alte Zeitung lag auf dem Boden. Tribune, eine Zeitung des Freie Deutschen Gewerkschaftsbundes der DDR, die wohl mehrfach in der Woche erschien.
Auf der westlichen Seite des Gelände war ein größeres Gebäude. Ein wenig umgeschaut und nach einer Weile auf der Giebelseite einen offenen Eingang gefunden. Nochmal genau umgeschaut, kein Verbots- oder Hinweisschild, dann nichts wie rein. Es regnete immer kräftiger. Der Wind pfiff ganz schön kräftig auf der Erhöhung auf das Gebäude stand.
Hell war es nicht gerade im Eingangsbereich. Das Blitzlicht vom Fotoapparat nutzt ich erst mal um alles auszuleuchten. Im hinteren Teil des Gebäudes wurde es langsam heller. Regen tropfte von der Decke und der Wind schaffte zusätzlich eine nicht gerade angenehme Atmosphäre. Mehrere Räume traten langsam aus dem Dunkel hervor. Am Ende des Ganges wurde es deutlich heller.
Auf der rechten Seite war ein großer Raum mit Parkettfußboden. Durch die eingedrungene Feuchtigkeit hatte sich dieser schon an vielen Stellen gehoben. Er sah aus wie ein großer Speiseraum. Dahinter waren Räume, die gefliest waren und eine Art Büro. Überall stand noch Geschirr herum. Wird wohl eine Art Großküche gewesen sein.
Plötzlich knallte eine Tür, ich erschrak fürchterlich. Ist da wer rief ich in Richtung Eingang, keine Antwort. Kann nur der Wind gewesen sein, war ich der Meinung. Da es etwas unheimlich wurde und die Geräusche, die das Wetter an dem verfallenen Gebäude erzeugte, sih verstärkten, beschloss meine Wenigkeit sich Richtung Ausgang zu bewegen.
Draußen wurde es auch langsam dunkel und ein ungutes Gefühl ließ mich leicht erschaudern. Ein kurzer Blick aufs Handy, null Empfang bekräftigte meinen Entschluss das Gebäude wieder zu verlassen. Vielleicht fahre ich ja noch mal hin, wer weiß das schon.
Peter Blei






























