Do, 16:51 Uhr
28.09.2017
Instant Acts an der Ellricher Regelschule
Trommeln für Toleranz
Das Projekt "Instant Acts" hat am Donnerstag in Ellrich Station gemacht. Rund 150 Mädchen und Jungen der Oberschule konnten sich unter fachkundiger Anleitung in verschiedenen Kultur-Workshops ausprobieren...
Teilnehmer des Trommelworkshops präsentieren ihre Lieder. (Foto: Susanne Schedwill)
Celina fand den Break-Dance-Workshop mega cool. Und auch ihr Klassenkamerad Marc würde so etwas gern im Unterricht öfter machen. Die Begeisterung war den Mädchen und Jungen der Ellricher Regelschule am Donnerstagmittag anzusehen. In insgesamt zehn verschiedenen Workshops haben die rund 150 Schüler der achten bis zehnten Klassen mit den Künstlern des internationalen Projektes Instand Acts Tanz, Gesang, Akrobatik, Theater, Trommeln oder Breakdance einstudiert.
Mittags präsentierten die Schüler dann in der Turnhalle, was sie während der Workshops gelernt haben. Die Künstler kommen unter anderem aus Burkina Faso, Deutschland, Frankreich, Iran, Japan oder Kroatien. Sie alle verbindet die Kunst.
Ziel dieses Projekttages ist es, in der Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern und anderer Kulturen eigene Vorbehalte abzubauen, erzählt Schulleiterin Carola Böck. Mit Instant Acts will die Ellricher Oberschule ein weiteres Zeichen setzen und zeigen, dass man offen für Schüler und Menschen aus anderen Nationen ist. 265 Schüler lernen in Ellrich, 45 davon mit Migrationsgrund. Es läuft bei uns alles sehr friedlich, betonte die Schulleiterin zuletzt. Es gebe durchaus Erfolge zu verzeichnen: Von 25 ausländischen Zehntklässlern streben acht den Realschulabschluss an, weitere 15 Schüler den Hauptschulabschluss. Selbst aus Nordhausen kommen mittlerweile ausländische Schüler, die hier in Ellrich eine Chance bekommen, eine Schulausbildung abzuschließen.
Das Projekt Instant Acts sei dabei nur ein Baustein, die Schule als offenen und toleranten Ort wahrzunehmen. Das Projekt Instant Acts wird seit 18 Jahren vom Horizont-Verein im Landkreis Nordhausen koordiniert. Jedes Jahr ist eine andere Schule Projektpartner, berichtete Sigrid Dathe, Leiterin vom Haus der Kinder.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Teilnehmer des Trommelworkshops präsentieren ihre Lieder. (Foto: Susanne Schedwill)
Celina fand den Break-Dance-Workshop mega cool. Und auch ihr Klassenkamerad Marc würde so etwas gern im Unterricht öfter machen. Die Begeisterung war den Mädchen und Jungen der Ellricher Regelschule am Donnerstagmittag anzusehen. In insgesamt zehn verschiedenen Workshops haben die rund 150 Schüler der achten bis zehnten Klassen mit den Künstlern des internationalen Projektes Instand Acts Tanz, Gesang, Akrobatik, Theater, Trommeln oder Breakdance einstudiert.
Mittags präsentierten die Schüler dann in der Turnhalle, was sie während der Workshops gelernt haben. Die Künstler kommen unter anderem aus Burkina Faso, Deutschland, Frankreich, Iran, Japan oder Kroatien. Sie alle verbindet die Kunst.
Ziel dieses Projekttages ist es, in der Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern und anderer Kulturen eigene Vorbehalte abzubauen, erzählt Schulleiterin Carola Böck. Mit Instant Acts will die Ellricher Oberschule ein weiteres Zeichen setzen und zeigen, dass man offen für Schüler und Menschen aus anderen Nationen ist. 265 Schüler lernen in Ellrich, 45 davon mit Migrationsgrund. Es läuft bei uns alles sehr friedlich, betonte die Schulleiterin zuletzt. Es gebe durchaus Erfolge zu verzeichnen: Von 25 ausländischen Zehntklässlern streben acht den Realschulabschluss an, weitere 15 Schüler den Hauptschulabschluss. Selbst aus Nordhausen kommen mittlerweile ausländische Schüler, die hier in Ellrich eine Chance bekommen, eine Schulausbildung abzuschließen.
Das Projekt Instant Acts sei dabei nur ein Baustein, die Schule als offenen und toleranten Ort wahrzunehmen. Das Projekt Instant Acts wird seit 18 Jahren vom Horizont-Verein im Landkreis Nordhausen koordiniert. Jedes Jahr ist eine andere Schule Projektpartner, berichtete Sigrid Dathe, Leiterin vom Haus der Kinder.
Susanne Schedwill






















