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Do, 16:03 Uhr
07.09.2017
Länderübergreifende Kontrollen der Polizei

Immer mehr Ausländer als Tatverdächtige

Die Polizeidirektionen Göttingen und Braunschweig führten gemeinsam mit den Polizeipräsidien Nord- und Osthessen, den Polizeidirektionen Sachsen Anhalt Nord und Süd und der Landespolizeiinspektion Nordhausen, im Rahmen einer so genannten Sicherheitskooperation, einen länderübergreifenden Kontrolltag durch...

Verstärkt kontrolliert (Foto: Polizei) Verstärkt kontrolliert (Foto: Polizei)

Von Mittwochmittag bis Donnerstag in die frühen Morgenstunden hinein standen schwerpunktmäßig stationäre und mobile Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität auf dem Programm.

Die Einsatzkräfte kontrollierten auf den Bundesautobahnen A2, A4, A5, A7, A38, A39, A44, A71 und A395. Hierbei erhielten sie Unterstützung vom THW, den Autobahnmeistereien und vom Zoll. In den vergangen Jahren ist in den Deliktsbereichen Wohnungseinbruch, Kfz- und Ladungsdiebstahl ein deutlich negativer Trend zu erkennen.

Polizeiliche Ermittlungen ergaben dabei, dass die Tatverdächtigen zunehmend ihren Wohnsitz im Ausland haben. Wohnten im Jahr 2011 18 % der ermittelten Tatverdächtigen nicht in Deutschland, waren es im Jahr 2015 bereits 32 %. Überwiegend handelt es sich bei den nicht-deutschen Tatverdächtigen um Personen aus Ost- und Südosteuropa. Die Auswertung der umfassenden Lageerkenntnisse sowie die Vielzahl polizeilicher Kontrollen ergab, dass Straftäter Tatörtlichkeiten in der Nähe von Autobahnen wählen, um nach der Tat schnell und auf direktem Wege das Diebesgut ins Ausland zu schaffen.

Die Einsatzkräfte kontrollierten 1.442 Kraftfahrzeuge, davon 623 mit ausländischem Kennzeichen, und fast 2000 Personen. Bei 15 Fahrzeugführern wurden Blutentnahmen durchgeführt, weil der Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss oder anderer berauschender Mittel bestand.

Weitere Ermittlungsverfahren wurden unter anderem wegen Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung eingeleitet. 678 Fahrzeugführer müssen mit einem Buß- oder Verwarngeld rechnen, weil sie gegen Straßenverkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen haben. 30 Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Haftbefehl konnte vollstreckt werden.

Gefundene Drogen (Foto: Polizei) Gefundene Drogen (Foto: Polizei)

Im Bereich der LPI Nordhausen kontrollierten die Beamten über 300 Personen - und Fahrzeuge. Dabei stellten sie 29 verkehrsrechtliche Verstöße fest. Hervorzuheben ist ein Drogenfund von 315g Marihuana. Im Bereich der Kontrollstelle Heldrungen hatte sich der Fahrer eines Audi A4 der Kontrolle entzogen. Während seiner Flucht warf er eine Tüte aus dem Auto. Durch umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen der eingesetzten Beamten, konnten sowohl die illegalen Drogen aufgefunden, als auch der geflüchtete Audi samt Insassen gestellt werden.

Die im Anschluss durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen im Kyffhäuserkreis, bei denen auch ein Rauschgiftsuchhund zum Einsatz kam, verliefen bis auf einen weiteren Fund von Cannabis in Kleinstmengen ergebnislos. Insgesamt waren über 80 Beamtinnen und Beamte im Schutzbereich der Landespolizeiinspektion Nordhausen eingesetzt. Die Nordhäuser wurden von Kräften der Thüringer Bereitschaftspolizei unterstützt. Die Polizei wird auch zukünftig mit einem hohen Aufwand intensive Kontrollmaßnahmen durchführen, um reisenden Tätern das Handwerk zu legen, derartige Straftaten zu verhindern und das Entdeckungsrisiko von Straftätern zu erhöhen.
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Kommentare

07.09.2017, 16.42 Uhr
AktenzeichenXY | Sehr Gut/Interessant!
Polizei & nnz-online - bleibt da weiter dran, Danke.

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07.09.2017, 19.25 Uhr
N. Baxter | wirklich?
"Immer mehr Ausländer als Tatverdächtige" , das kann doch nicht sein, das glaube ich jetzt nicht wirklich...

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07.09.2017, 20.06 Uhr
Realist 1.0 | unsere werten Volksvertreter werden wieder behaupten,
das es bedauerliche Einzelfälle sind. Wir Deutschen sind ja die Gewinner der EU Ost Erweiterung und wer was anderes behauptet als Idiot oder böser Nazi betitelt.Ich hoffe nur das die regierenden Parteien im September für ihre Unfähigkeit die Rechnung präsentiert bekommen und auch möglichst viele frustrierte nicht Wähler wählen gehen. So wie es bisher in Deutschland bergab geht, so kann es einfach nicht weiter gehen.

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07.09.2017, 21.04 Uhr
Paul | Realist 1.0
Der Kommentar von Dir ist kurz,knapp und absolut zutreffend.
Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen. Und wie gesagt,das Übel ist ja wie enorm in den letzten 2 Jahren die Verbrechensrate angestiegen ist. Und ja natürlich hat das absolut nichts mit der massenhaften Einwanderung zu tun. Ja und wenn dann sind es ja die längst bekannten "Einzelfälle".
Armes Deutschland was ist hier los. Es wird wirklich Zeit das Wahlen sind.

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