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Mi, 17:16 Uhr
15.08.2001

Wie weiter mit der Abfalldeponie?

Nordhausen (nnz). Heute fast eine Beratung zum Thema "Zukunft der Restabfallbehandlung im Kreis Nordhausen" statt. Zu diesem Informationsgespräch waren Bürgermeister der um Nentzelsrode liegenden Kommunen sowie die ZAN-Verbandsräte des Landkreises Nordhausen geladen. nnz hat nachgefragt.


Ziel der Veranstaltung war es, die Bürgermeister zum Stand der Planungen und Verhandlungen mit dem Zweckverband
Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) zu informieren. Wie die nnz bereits berichtete, gibt es zwischen dem Verband und dem Landkreis Nordhausen Differenzen hinsichtlich der weiteren Nutzung der Deponie bei Nentzelsrode. Die Deponie soll nach nnz-Recherchen die einzige in Thüringen sein, die den Anforderungen der „Technischen Anleitung Siedlungsabfall“ (TASI) entspricht. Eine Stillegung dieser Deponie ab dem Jahr 2005 würde dem Landkreis eine zusätzliche Kapitallast aufbürden, die nur über die Erhöhung der Gebühren abgefangen werden könnte.

Derzeit würde der sogenannte Polder 5 verfüllt. Der bereits vorbereitete Polder 6 könnte Restabfälle noch bis zum Jahr 2015 aufnehmen, ist aus Kreisen des Umweltausschusses zu vernehmen. Eine Ausnahmegenehmigung für das weitere Betreiben der Deponie seitens des Bundes und des Landes könnte diese finanziellen Belastungen mindern. Auch die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, war gestern von der Konzeption des Landkreises Nordhausen mehr als angetan und sicherte zu, sich bei Umweltminister Trittin dafür einzusetzen.

In einer Beratung des Umweltausschusses des Nordhäuser Kreistages wurde in der vergangenen Woche durch den Ausschussvorsitzenden Maik Schröter auch die Situation der Blasii-Kirche in Nordhausen angesprochen. Auch der Landkreis ist nach Auffassung der Ausschussmitglieder in der moralischen Pflicht, sich um die Erhaltung dieser großen Kirche Gedanken zu machen. Der Ausschuss kam zu der Auffassung, dass die diesjährigen Umweltfesttage vom 27. bis 30. September genutzt werden sollten, um für den Erhalt der Kirche zu werben und am Rande auch Sammlungen zu organisieren. „Schliesslich steht der AGENDA-Prozess auch unter dem Motto Ökologie - Kunst - Kultur“, so der Ausschussvorsitzende Maik Schröter zur nnz.
Autor: nnz

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