Di, 23:13 Uhr
13.06.2017
Vernissage am Kornmarkt
Steffi Schramms Geträumte Farbenspiele
Hauptberuflich ist Steffi Schramm Heilpraktikerin für Psychotherapie und Anerkannte Heilerin im Dachverband Geistiges Heilen (DGH). Doch und vor allem ist sie auch Künstlerin. Für viele Nordhäuser Kunstinteressierte war sie bislang eine Unbekannte. Das änderte sich am Abend. In der Galerie der Kreissparkasse wurde nämlich eine Ausstellung mit ihren Werken eröffnet. Bei der Vernissage war auch die nnz dabei...
Geträumte Farbenspiele - so betitelt sich die neue Kunstschau, zu der Vera Angelstein alle Anwesenden willkommen hieß. Zu sehen sind Acrylbilder auf Leinwand oder Hartfaser. Die 1969 in Burg bei Magdeburg geborene und in Leipzig aufgewachsene Steffi Schramm ist eine ausgesprochen kreative Künstlerin. Ihre Werkzeuge sind nicht nur Pinsel und Leinwand. Es ist auch ihr Herz, das zum Gelingen ihrer Kunst maßgeblich beiträgt.
Sie spielt mit Farben und Formen, verarbeitet in ihrer Kunst ihre Gefühle: Mut oder Ungewissheit, oder auch Freude auf etwas Neues. Satte Blau- und Pinktöne überwiegen in ihren Gemälden. Sie wirken oft nachdenklich, mitunter auch verträumt, in jedem Fall aber lebensbejahend. Vorherrschend sind verspielte florale Muster und hier und da Symbole aus dem Tierreich. Wir befinden uns hier quasi in einem Farbenrausch, fasste Vera Angelstein die aktuelle Schau treffend zusammen.
Steffi Schramm sagt über sich und ihre Kunst: Ich lasse die Farben mit dem Herzen fließen. Ich fange sie ein, um sie im nächsten Augenblick zu verschenken. Nur wenn ich mit dem Herzen male, erreiche ich durch das unsichtbare Band meinen Betrachter. Und wenn dieser Freude in seinem Herzen spürt, so ist auch mein Herz erfüllt. Sie kehrt ihr Seele nach außen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf ihre Weise den Menschen hilfreich zur Seite zu stehen, damit sie optimistisch durch die Welt gehen können.
Der Betrachter spürt, hier ist eine Frau künstlerisch zugange, die die Erfahrungen und Entdeckungen aus einem anderthalbjährigen Studienaufenthalt in Indien mit in unser (europäisches) Leben gebracht hat und nun künstlerisch umsetzt. Sie malt halt nicht, was sie sieht. Sie malt was sie fühlt, wie sie von sich selbst sagt. Und das ist sehenswert!
Die musikalische Einstimmung auf die neue Präsentation übernahmen an diesem Abend Holger Niebhagen. Leiter der Kreismusikschule Nordhausen, (Klavier) und Florian Hensel (Horn). Die Ausstellung ist bis zum 14. Juli, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, in der KSK-Galerie, Kornmarkt 9, in Nordhausen zu sehen.
Hans-Georg Backhaus
Autor: redGeträumte Farbenspiele - so betitelt sich die neue Kunstschau, zu der Vera Angelstein alle Anwesenden willkommen hieß. Zu sehen sind Acrylbilder auf Leinwand oder Hartfaser. Die 1969 in Burg bei Magdeburg geborene und in Leipzig aufgewachsene Steffi Schramm ist eine ausgesprochen kreative Künstlerin. Ihre Werkzeuge sind nicht nur Pinsel und Leinwand. Es ist auch ihr Herz, das zum Gelingen ihrer Kunst maßgeblich beiträgt.
Sie spielt mit Farben und Formen, verarbeitet in ihrer Kunst ihre Gefühle: Mut oder Ungewissheit, oder auch Freude auf etwas Neues. Satte Blau- und Pinktöne überwiegen in ihren Gemälden. Sie wirken oft nachdenklich, mitunter auch verträumt, in jedem Fall aber lebensbejahend. Vorherrschend sind verspielte florale Muster und hier und da Symbole aus dem Tierreich. Wir befinden uns hier quasi in einem Farbenrausch, fasste Vera Angelstein die aktuelle Schau treffend zusammen.
Steffi Schramm sagt über sich und ihre Kunst: Ich lasse die Farben mit dem Herzen fließen. Ich fange sie ein, um sie im nächsten Augenblick zu verschenken. Nur wenn ich mit dem Herzen male, erreiche ich durch das unsichtbare Band meinen Betrachter. Und wenn dieser Freude in seinem Herzen spürt, so ist auch mein Herz erfüllt. Sie kehrt ihr Seele nach außen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf ihre Weise den Menschen hilfreich zur Seite zu stehen, damit sie optimistisch durch die Welt gehen können.
Der Betrachter spürt, hier ist eine Frau künstlerisch zugange, die die Erfahrungen und Entdeckungen aus einem anderthalbjährigen Studienaufenthalt in Indien mit in unser (europäisches) Leben gebracht hat und nun künstlerisch umsetzt. Sie malt halt nicht, was sie sieht. Sie malt was sie fühlt, wie sie von sich selbst sagt. Und das ist sehenswert!
Die musikalische Einstimmung auf die neue Präsentation übernahmen an diesem Abend Holger Niebhagen. Leiter der Kreismusikschule Nordhausen, (Klavier) und Florian Hensel (Horn). Die Ausstellung ist bis zum 14. Juli, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, in der KSK-Galerie, Kornmarkt 9, in Nordhausen zu sehen.
Hans-Georg Backhaus












