Sa, 20:45 Uhr
13.05.2017
2. Nordhäuser Mukolauf
Hasenjagd auf dem Hohekreuzsportplatz
Über 100 Läufer machten am Samstag Nachmittag auf dem Hohekreuzsportplatz Jagd auf einen rosa Hasen. Die Jagdgesellschaft in Turnschuhen hatte sich zum zweiten Nordhäuser Mucolauf eingefunden und wollte für die gute Sache schwitzen...
Hinter der Hasenjagd verbarg sich dabei die Zählmethode. Anstatt das jeder Läufer alle seinen Runden zählt, achten einfach die Streckenposten darauf, wieviele Runden der rosa Hase schon absolviert hat. Alles was die Läuferinnen und Läufer zu tun hatten war sich zu merken wie oft sie den Hasen überholen konnten, oder von ihm überholt wurden.
Mit 110 Laufbegeisterten auf der Strecke habe man sich deutlich steigern können, sagte Nadine Hartung am Ende des Tages. Zum 30 Minuten Lauf waren sogar fast doppelt soviele Teilnehmer erschienen, wie im vergangenen Jahr. Außerdem feierte der "Mucolinolauf" Premiere, bei auch drei bis achtjährige auf die Strecke gehen konnten.
Die Einnahmen des Tages, vom Startgeld bis zur Tombola, werden dem Verein "Mukoviszidose" gespendet, der sich um von der Erbkrankheit betroffene Menschen kümmert. Die Stoffwechselerkrankung ist nicht heilbar, unter günstigen Bedingungen liegt die Lebenserwartung von Mukoviszidosekranken heute zwischen 29 und 37 Jahren. Vor allem Kinder sterben immer wieder an dem Leiden, das letztlich zu Lungenversagen führt. Einige Betroffene waren auch auf dem Hohekreuzsportplatz als Zuschauer zu Gast.
Umso passender sich bei einem Benefizlauf für die gute Sache auszupowern und den gesunden Atemwegen mal so richtig was zu tun zu geben. Die Idee ist indes nicht neu, "Mukolläufe" gibt es Deutschlandweit, die bekanntesten finden in Hannover und auf der Insel Amrum statt.
Das wusste auch Nadine Hartung, selber Tante eines an Mukoviszidose erkrankten Kindes, als sie vor zwei Jahren an Herrn Tauscher vom Südharzer Laufshop herantrat und fragte ob man nicht den alten Stundenlauf wieder beleben wolle. Andere Unterstützer waren schnell gefunden. Zum zweiten Mukolauf fanden sich insgesamt 11 Firmen, Geschäfte, Praxen und Privatleute, die den Lauf finanziell unterstützten.
Und auch einen dritten Lauf wolle man planen, sagte Nadine Hartung, "es wäre schön wenn wir daraus eine Nordhäuser Tradition machen könnten."
Angelo Glashagel
Autor: redHinter der Hasenjagd verbarg sich dabei die Zählmethode. Anstatt das jeder Läufer alle seinen Runden zählt, achten einfach die Streckenposten darauf, wieviele Runden der rosa Hase schon absolviert hat. Alles was die Läuferinnen und Läufer zu tun hatten war sich zu merken wie oft sie den Hasen überholen konnten, oder von ihm überholt wurden.
Mit 110 Laufbegeisterten auf der Strecke habe man sich deutlich steigern können, sagte Nadine Hartung am Ende des Tages. Zum 30 Minuten Lauf waren sogar fast doppelt soviele Teilnehmer erschienen, wie im vergangenen Jahr. Außerdem feierte der "Mucolinolauf" Premiere, bei auch drei bis achtjährige auf die Strecke gehen konnten.
Die Einnahmen des Tages, vom Startgeld bis zur Tombola, werden dem Verein "Mukoviszidose" gespendet, der sich um von der Erbkrankheit betroffene Menschen kümmert. Die Stoffwechselerkrankung ist nicht heilbar, unter günstigen Bedingungen liegt die Lebenserwartung von Mukoviszidosekranken heute zwischen 29 und 37 Jahren. Vor allem Kinder sterben immer wieder an dem Leiden, das letztlich zu Lungenversagen führt. Einige Betroffene waren auch auf dem Hohekreuzsportplatz als Zuschauer zu Gast.
Umso passender sich bei einem Benefizlauf für die gute Sache auszupowern und den gesunden Atemwegen mal so richtig was zu tun zu geben. Die Idee ist indes nicht neu, "Mukolläufe" gibt es Deutschlandweit, die bekanntesten finden in Hannover und auf der Insel Amrum statt.
Das wusste auch Nadine Hartung, selber Tante eines an Mukoviszidose erkrankten Kindes, als sie vor zwei Jahren an Herrn Tauscher vom Südharzer Laufshop herantrat und fragte ob man nicht den alten Stundenlauf wieder beleben wolle. Andere Unterstützer waren schnell gefunden. Zum zweiten Mukolauf fanden sich insgesamt 11 Firmen, Geschäfte, Praxen und Privatleute, die den Lauf finanziell unterstützten.
Und auch einen dritten Lauf wolle man planen, sagte Nadine Hartung, "es wäre schön wenn wir daraus eine Nordhäuser Tradition machen könnten."
Angelo Glashagel




























