Mo, 16:26 Uhr
08.05.2017
Neues aus der Hagelstange-Bibliothek
Leseäffchen und Dracula
Vielfältiges Treiben und unterschiedliche Aktionen bestimmten das Leben in der vergangenen Woche in der Nordhäuser Stadtbnibliothek. Am Mittwoch und am Donnerstag wurde dies besonders deutlich...
Angefangen mit den Bibliotheksführungen für Schüler/innen des Förderzentrums Pestalozzi. Aufmerksam und mit Interesse folgen sie den Ausführungen und Erklärungen zum Ablauf in der Bibliothek. Erfreut war der Bibliotheksmitarbeiter Vincent Eisfeld, der die Kinder durch das Haus führte, dass alle gern wieder kommen wollen.
Ideengeber des Projektes ist das im Nordhäuser Theater zurzeit laufende Musical Dracula, das von der Mitarbeiterin Anja Schröder und von Marie Werner, die seit August 2016 ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr in der Bibliothek absolviert, konzeptionell für die Bibliothek erarbeitet wurde.
Das Ziel des Projektes ist die Recherchekompetenz bei den Schüler*innen zu stärken und da bietet die Bibliothek die besten Voraussetzungen. Bevor das Projekt startet, wurden die Schüler*innen über den organisatorischen Ablauf sowie über die vielen Recherchemöglichkeiten am Computer informiert.
Erklärungen gab es zu spezifischen Bibliotheksbegriffen wie zum Beispiel der Unterschied zwischen Schlagwort und Stichwort und auch der Hinweis zum Medienstandort (Regal) wurde erklärt. Spielerisch soll diese Kompetenz erlernt werden, also gibt es auch gemeinsame Spiele um das Thema Dracula. Was assoziiert man
mit Dracula und welche Medien (Bücher, DVDs u.Ä.) gibt es zu diesem Thema in der Bibliothek. Die Fragen sind auf Aufgabenbögen erfasst und mussten von den Schüler/innen in kleinen Arbeitsgruppen gelöst werden. Anschließend wurden Ausschnitte aus dem Film Nosferatu gezeigt und das Projekt in einer Gesprächsrunde ausgewertet.
Künftig wird es mit den Grund- und Regelschule der Stadt und dem Landkreis Nordhausen Kooperationsvereinbarungen geben, vorbereitet sind diese Vereinbarungen bereits, auch weil die Bibliothek thematische sowie altersgerechte Konzepte zur Bibliothekseinführung anbietet.
Das Abschlussfest ist der Höhepunkt des Projektes, an dem drei bis vier Kindertagesstätten teilnehmen und das im Ratssaal des Bürgerhauses / Stadtbibliothek stattfindet. Nach einer musikalischen Geschichte, aufgeführt von Hansi von Märchenborn, erhalten die Kinder ihren Ausweis. So konnten am Mittwoch und am Donnerstag über 150 Kinder aus sieben Kindertagesstätten ihren Ausweis in Empfang nehmen.
Von der fröhlichen Stimmung der Kinder konnten sich auch der Amtsleiter für Bildung und Kultur Dieter Jaunich sowie die Sachgebietsleiterin Nadin Myler, zuständig für die städtischen Kindertagesstätten, überzeugen und hautnah einen Einblick in das Projekt Leseäffchen verschaffen.
An dieser Stelle noch ein Hinweis auf das nächste Lesecafé. Am 7. Juni, um 16:00 Uhr wird Dr. Bodo Seidel das Buch von Christoph Hein Trutz vorstellen. Alle Interessenten sind schon heute herzlich eingeladen. Im Übrigen ist das Lesecafé auch eine Kooperationsveranstaltung mit der Kreisvolkshochschule.
Außerdem gab es noch zwei weitere Bibliothekseinführungen, so dass man an den beiden Tagen mehr 250 Kinder und Jugendliche im Haus begrüßen konnte.
Autor: redAngefangen mit den Bibliotheksführungen für Schüler/innen des Förderzentrums Pestalozzi. Aufmerksam und mit Interesse folgen sie den Ausführungen und Erklärungen zum Ablauf in der Bibliothek. Erfreut war der Bibliotheksmitarbeiter Vincent Eisfeld, der die Kinder durch das Haus führte, dass alle gern wieder kommen wollen.
Dracula Projekt
Parallel konnte mit den Schüler/innen der 7. Klasse aus der Peterberg-Schule das Projekt Dracula umgesetzt werden.Ideengeber des Projektes ist das im Nordhäuser Theater zurzeit laufende Musical Dracula, das von der Mitarbeiterin Anja Schröder und von Marie Werner, die seit August 2016 ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr in der Bibliothek absolviert, konzeptionell für die Bibliothek erarbeitet wurde.
Das Ziel des Projektes ist die Recherchekompetenz bei den Schüler*innen zu stärken und da bietet die Bibliothek die besten Voraussetzungen. Bevor das Projekt startet, wurden die Schüler*innen über den organisatorischen Ablauf sowie über die vielen Recherchemöglichkeiten am Computer informiert.
Erklärungen gab es zu spezifischen Bibliotheksbegriffen wie zum Beispiel der Unterschied zwischen Schlagwort und Stichwort und auch der Hinweis zum Medienstandort (Regal) wurde erklärt. Spielerisch soll diese Kompetenz erlernt werden, also gibt es auch gemeinsame Spiele um das Thema Dracula. Was assoziiert man
mit Dracula und welche Medien (Bücher, DVDs u.Ä.) gibt es zu diesem Thema in der Bibliothek. Die Fragen sind auf Aufgabenbögen erfasst und mussten von den Schüler/innen in kleinen Arbeitsgruppen gelöst werden. Anschließend wurden Ausschnitte aus dem Film Nosferatu gezeigt und das Projekt in einer Gesprächsrunde ausgewertet.
Künftig wird es mit den Grund- und Regelschule der Stadt und dem Landkreis Nordhausen Kooperationsvereinbarungen geben, vorbereitet sind diese Vereinbarungen bereits, auch weil die Bibliothek thematische sowie altersgerechte Konzepte zur Bibliothekseinführung anbietet.
Das Leseäffchen-Projekt
Im Rahmen des Leseäffchen-Projekts, das speziell für Kindertagesstätte von der Bibliotheksleiterin Hildegard Seidel und der Auszubildenden Alexa Henze konzipiert wurde, konnten wieder Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen werden. Ziel der Kooperation ist im Kindergartenalter die Lesefreude zu wecken, die Sprachkompetenz und das aktive Zuhören zu fördern sowie Unterstützung bei der Gestaltung der Gruppenarbeit zu geben. Die Durchführung des Projektes Leseäffchen beinhaltet vier Besuche in der Stadtbibliothek, die per Stempel aus einem gesonderten Ausweis gekennzeichnet werden. Dieser spezielle Ausweis für die Kindergartenkinder ist erforderlich, da man sich offiziell erst ab dem sechsten Lebensjahr kann.Das Abschlussfest ist der Höhepunkt des Projektes, an dem drei bis vier Kindertagesstätten teilnehmen und das im Ratssaal des Bürgerhauses / Stadtbibliothek stattfindet. Nach einer musikalischen Geschichte, aufgeführt von Hansi von Märchenborn, erhalten die Kinder ihren Ausweis. So konnten am Mittwoch und am Donnerstag über 150 Kinder aus sieben Kindertagesstätten ihren Ausweis in Empfang nehmen.
Von der fröhlichen Stimmung der Kinder konnten sich auch der Amtsleiter für Bildung und Kultur Dieter Jaunich sowie die Sachgebietsleiterin Nadin Myler, zuständig für die städtischen Kindertagesstätten, überzeugen und hautnah einen Einblick in das Projekt Leseäffchen verschaffen.
Lesecafé
Das am ersten Mittwoch im jeden Monat zur Tradition gewordene Lesecafé widmet sich am 3. Mai der Schriftstellerin Elena Ferrante und ihrer Neapolitanischen Saga. Eine Einführung in das epochale literaturgeschichtliche Ereignis wie es "DIE ZEIT" formulierte, gab Hildegard Seidel den ca. 25 Zuhörer*innen in einer anschaulichen Weise. Andrea Wilke, ebenfalls Mitarbeiterin der Bibliothek, las drei Kapitel aus dem ersten Buch Meine geniale Freundin und zwei Kapitel aus dem zweiten Buch Die Geschichte eines neuen Namens vor. Eine Fortsetzung im Lesecafé nach Erscheinen der beiden geplanten Bücher ist garantiert.An dieser Stelle noch ein Hinweis auf das nächste Lesecafé. Am 7. Juni, um 16:00 Uhr wird Dr. Bodo Seidel das Buch von Christoph Hein Trutz vorstellen. Alle Interessenten sind schon heute herzlich eingeladen. Im Übrigen ist das Lesecafé auch eine Kooperationsveranstaltung mit der Kreisvolkshochschule.
Außerdem gab es noch zwei weitere Bibliothekseinführungen, so dass man an den beiden Tagen mehr 250 Kinder und Jugendliche im Haus begrüßen konnte.





