Di, 15:58 Uhr
02.05.2017
Projektarbeiten an der Lessing-Schule
Jugendthemen im Fokus
Schon 7.30 Uhr schwirrte es am Dienstagmorgen in den Räumen der Jugendkunstschule wie in einem Bienenstock. Herzklopfen Techniktest Stichpunktprüfung! Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse aus der Nordhäuser Lessing-Schule präsentierten in der Domstraße die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten vor einer Prüfungskommission...
Projektarbeit vorgestellt (Foto: S. Spehr)
Falk, Emely, Michelle, Lisa, Cynthia, Nele. Sie präsentieren ihre Projektarbeit Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche aus Kriegsländern vor der Prüfungskommission
Diese hörte Ausführungen zu den Themen Kinder- und Jugendhilfe in Nordhausen und Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche aus Kriegsländern.
Dabei ist aus Sicht der Jugendkunstschule gerade das letztgenannte Thema ein ganz besonderes: seit Oktober 2015 engagieren sich die Mitglieder der Projekt-Arbeitsgruppe dafür, dass Geflüchtete in Nordhausen vielfältige Unterstützung bekommen und rasch Freunde finden.
Sie boten für Jugendliche spezielle Deutschkurse an, führten Interviews, organisierten Feste und erarbeiteten ein ganz besonderes Lernmittel: Es entstand ein Arbeitsheft für Kinder und Jugendliche mit dem sie einen guten Einstieg zum Erlernen der deutschen Sprache bekommen und gleichzeitig Interessantes über die Rolandstadt erfahren. So ist zum Beispiel aufgeführt, wo sie Hilfe finden können oder welche Orte und Veranstaltungen bei Jugendlichen hoch im Kurs stehen.
Unterstützung erhielt die Projektgruppe sowohl von ihrer Lehrerin Kerstin Marx als auch vom Team der Jugendkunstschule und dem Übersetzer Mohammad Sameh Qaddura. Außerdem interessierten sie den schrankenlos-Verein und die Fotodesignerin Mandy Tabbat für ihr Thema sie alle gemeinsam haben es geschafft, aus einer Idee ein Angebot zu entwickeln, das auch in Zukunft in Nordhausen vorgehalten werden kann.
Ich bin begeistert von den Ergebnissen der Projektarbeiten. Sehr gern sind wir hier in der Jugendkunstschule bereit, die Arbeit der Jugendlichen zu unterstützen. Heute ist für mich wieder deutlich geworden: in jedem von uns steckt so viel Kreativität, die es gilt mit passenden Angeboten zu fördern. Sei es, dass Themen des Alltags durch die Beschäftigung mit künstlerischen Mitteln in ein neues Gewand gekleidet werden. Oder aber, dass der Zugang zu verschiedenen Themen durch kreative Prozesse einfacher wird. Hier bei uns in der Jugendkunstschule können wir solche Angebote machen. Ich freue mich über die guten und sehr guten Noten, mit denen die Projektarbeiten heute belohnt wurden auch wenn das bedeutet, dass die Zusammenarbeit mit diesen Jugendlichen für uns nun endet, erklärt Martina Degenhart, Leiterin der Jugendkunstschule Nordhausen.
Doch das Ende dieser Projekte bedeutet nicht, dass es ruhiger wird in der Domstraße 20a vielmehr beginnen wieder neue Projekte mit anderen Kindern und Jugendlichen aus weiteren Nordhäuser Schulen. Foto: Sylvia Spehr.
Autor: red
Projektarbeit vorgestellt (Foto: S. Spehr)
Falk, Emely, Michelle, Lisa, Cynthia, Nele. Sie präsentieren ihre Projektarbeit Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche aus Kriegsländern vor der Prüfungskommission
Diese hörte Ausführungen zu den Themen Kinder- und Jugendhilfe in Nordhausen und Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche aus Kriegsländern.
Dabei ist aus Sicht der Jugendkunstschule gerade das letztgenannte Thema ein ganz besonderes: seit Oktober 2015 engagieren sich die Mitglieder der Projekt-Arbeitsgruppe dafür, dass Geflüchtete in Nordhausen vielfältige Unterstützung bekommen und rasch Freunde finden.
Sie boten für Jugendliche spezielle Deutschkurse an, führten Interviews, organisierten Feste und erarbeiteten ein ganz besonderes Lernmittel: Es entstand ein Arbeitsheft für Kinder und Jugendliche mit dem sie einen guten Einstieg zum Erlernen der deutschen Sprache bekommen und gleichzeitig Interessantes über die Rolandstadt erfahren. So ist zum Beispiel aufgeführt, wo sie Hilfe finden können oder welche Orte und Veranstaltungen bei Jugendlichen hoch im Kurs stehen.
Unterstützung erhielt die Projektgruppe sowohl von ihrer Lehrerin Kerstin Marx als auch vom Team der Jugendkunstschule und dem Übersetzer Mohammad Sameh Qaddura. Außerdem interessierten sie den schrankenlos-Verein und die Fotodesignerin Mandy Tabbat für ihr Thema sie alle gemeinsam haben es geschafft, aus einer Idee ein Angebot zu entwickeln, das auch in Zukunft in Nordhausen vorgehalten werden kann.
Ich bin begeistert von den Ergebnissen der Projektarbeiten. Sehr gern sind wir hier in der Jugendkunstschule bereit, die Arbeit der Jugendlichen zu unterstützen. Heute ist für mich wieder deutlich geworden: in jedem von uns steckt so viel Kreativität, die es gilt mit passenden Angeboten zu fördern. Sei es, dass Themen des Alltags durch die Beschäftigung mit künstlerischen Mitteln in ein neues Gewand gekleidet werden. Oder aber, dass der Zugang zu verschiedenen Themen durch kreative Prozesse einfacher wird. Hier bei uns in der Jugendkunstschule können wir solche Angebote machen. Ich freue mich über die guten und sehr guten Noten, mit denen die Projektarbeiten heute belohnt wurden auch wenn das bedeutet, dass die Zusammenarbeit mit diesen Jugendlichen für uns nun endet, erklärt Martina Degenhart, Leiterin der Jugendkunstschule Nordhausen.
Doch das Ende dieser Projekte bedeutet nicht, dass es ruhiger wird in der Domstraße 20a vielmehr beginnen wieder neue Projekte mit anderen Kindern und Jugendlichen aus weiteren Nordhäuser Schulen. Foto: Sylvia Spehr.

