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Mi, 12:02 Uhr
26.04.2017
Diskussionabend im Weltladen

Bedingungsloses Grundeinkommen - kann das gut sein?

Wie wird die Welt für zukünftige Generationen aussehen? Wie können Alternativen zum derzeitigen System aussehen? Kann ein Grundeinkommen überhaupt funktionieren? Diese und andere Fragen will man morgen Abend im Weltladen klären...

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Ein bedingungsloses Grundeinkommen - kann das gut sein? Darüber soll morgen Abend im Weltladen diskutiert werden.

Der Verein Bedingungsloses Grundeinkommen Nordhausen (www.grundeinkommen-nordhausen.de) lädt am 27. April im Weltladen, Barfüßerstr. 32, um 19 Uhr zu einem kurzen Film und einer Diskussion über die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ein.
Autor: red

Kommentare
Sonntagsradler 2
26.04.2017, 12.21 Uhr
Kann ein Grundeinkommen
überhaupt funktionieren?
Nein! Kümmert euch lieber um eine Grundrente von 1000.00€!
Wer gearbeitet hat und (oder)in die Rentenkasse eingezahlt hat dem sollte eine Grundrente zustehen
Das währe finanzierbar! Alles andere ist nonsens.
H.Freidenker
26.04.2017, 14.12 Uhr
Geld ausgeben,welches man selber nicht erarbeitet hat,
ist rot-grünes Wunschdenken.

"Sonntagsradler 2" bringt es auf den Punkt, diskutiert lieber über den Zusammenhang von Armut und Rente,oder über
die Tatsache,das viele von ihrem Lohn allein nicht leben können. Anstatt Lösungen zu suchen,wie Faulheit honorieren werden kann.

Das gerade im 3.Weltladen solche Themen wichtig sind, empfinde ich als zynisch. Eine Diskussion,wie den Menschen in der 3.Welt zu helfen ist,würde diesem Ort besser zu Gesicht stehen.
teamplayer
26.04.2017, 15.21 Uhr
An meine Vorredner..
...kommt doch einfach hin und diskutiert mit. Denn es geht um den Gedankenaustausch zur Sache.
Sich hinter dem Rechner und seiner starren Meinung zu verstecken, ist natürlich bequemer.
Real Human
27.04.2017, 14.03 Uhr
Leben, um zu arbeiten, oder … ?
„Geld ausgeben, welches man selber nicht erarbeitet hat, ist rot-grünes Wunschdenken.“ schreibt „H.Freidenker“

Da frage ich mich, in welcher Welt lebt der gute Mensch eigentlich? Dass er eine frei denkende KI sein könnte, da steigere ich mich lieber noch nicht hinein;–) Die könnte es aber in diesem Jahrhundert durchaus noch geben. Es sei denn, man glaubt an ein göttliches Mysterium unter der Hirnschale, das menschlicher Erkenntnis niemals zugänglich sein wird.

Auf dem Weg dorthin – auf dem wir uns längst befinden – wird aber zwangsläufig immer mehr menschliche Arbeit durch maschinelle ersetzt werden. (Leider gilt das auch für den militärisch-industriellen Komplex!) Etwas großspurig spricht man in Deutschland von der „Industrie 4.0“. „Industrie 3.1“ wäre vielleicht angemessener und bescheidener gewesen.

Eine schöne Darstellung findet man z.B. auf http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=66159

Mein Zwischenfazit:
• Der Mensch wird immer mehr zum Lückenbüßer im Produktionsprozess. Das heißt, er wird nur noch für die Prozesse gebraucht, für die die Maschine noch(!) „zu dumm“ ist.

• Nebenwirkung: Das, was für ihn übrigbleibt, wird ihn immer mehr fordern. Routinearbeit, bei der man eingeübte Algorithmen „im Hinterkopf“ laufen lassen kann, fallen weg. Kein Schwätzchen am Fließband mehr! Folge: Immer mehr „Burn-out“ durch „Arbeitsverdichtung“.

Anders betrachtet: Auch immer komplexere menschliche Tätigkeiten, werden an Maschinen delegiert werden, denn Maschinen werden niemals müde, streiken nicht, das eventuelle vorhandene Ethik-Modul kann abgeschaltet werden usw. … Die übriggebliebene menschliche Arbeit wird mehr und mehr maschinell „gedopt“. Ein schönes Beispiel dafür sind die weltweit vernetzten "Clickworker":

„Steigern Sie Ihren Online-Umsatz mit frischem Content und aktuellen, aussagekräftigen Daten
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Laden Sie Ihre Daten hoch oder verbinden Sie Ihr E-Commerce-System mit unserer Plattform und unsere Clickworker machen den Rest.
Flexibel - Skalierbar - Effizient“

… heißt es gleich auf meiner ersten Fundstelle zu diesem Thema. Und was wird aus denen, die für diesen neuen „Arbeitsmarkt“ nicht mehr fit genug sind? Da geht es dann nicht mehr um „Wunschdenken“! Darüber wird auch Otto-Normaldenker sehr bald selbst(!) nachdenken MÜSSEN! Trumpeln wird jedenfalls schnell mit Katzenjammer enden.

Angesichts solcher Fakten wird es Zeit, dass die Zahl der scheinbar(?) ewiggestrigen von ständigem Futterneid geplagten „Hühner“ langsam abnimmt oder philosophischer wird.
Ich beabsichtige jedenfalls, zu der Veranstaltung zu kommen
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