Do, 11:15 Uhr
09.03.2017
Reaktionen auf OB-Rücktritt (3)
Überrascht und bedauert
Nordhausens Oberbürgermeister wird in drei Monaten sein Amt niederlegen. Wir sammeln im Verlaufe des heutigen Tages Reaktionen dazu ein..
Mit großem Bedauern haben wir, die CDU-Stadtratsfraktion, in unserer gestrigen Fraktionssitzung die persönliche Nachricht aufgenommen, dass unser Oberbürgermeister, Dr. Klaus Zeh, mit Wirkung zum 19.06.2017 sein Amt niederlegt. Es ist ein großer Verlust, ihn an der Spitze unserer Stadt zu verlieren.
Seine ruhige und besonnene Art der Rede im Stadtrat und der Respekt vor Andersdenkenden haben Ausschuss- und Stadtratssitzungen trotz kontroverser Diskussionen wesentlich bestimmt. Dennoch ist seine Entscheidung hinsichtlich seiner Gesundheit zu respektieren. Sie zeigt seine Verantwortung den Bürgern der Stadt gegenüber, die eine uneingeschränkte Amtsführung erwarten dürfen.
Bei der Durchsetzung der Stadtinteressen waren Beharrlichkeit und Ausdauer in Sachfragen sowie Objektivität in der Beurteilung der Probleme sein Markenzeichen. Er hat immer Kompromisse im Interesse der Sache gesucht. Die meisten Beschlussvorlagen konnten daher im Stadtrat letztlich parteiübergreifend Mehrheiten finden. Im Umgang mit Menschen war er nie abgehoben und ist ihnen immer auf Augenhöhe begegnet. Das setzt Maßstäbe!
Trotz eines notwendigen strengen Sparkurses ist es ihm gelungen, eine Balance aller Interessengruppen in unserer Stadt zu erreichen. Notwendige Einschnitte waren tragbar. Dabei war ihm der Ausgleich der vielen verschiedenen sozialen Gruppen stets ein persönliches Anliegen. Dennoch war der Sparkurs nötig, um die Stadt zukunftsfähig aufzustellen.
Die Umgestaltung der Stadtwerke, um sie für kommende Aufgaben stark zu machen, gehört unbestreitbar zu seinen großen Erfolgen. Auch den Abschluss der Theaterverträge mit dem Land hat er im Einklang mit den allgemeinen Sparauflagen des Landes und dem Haushaltssicherungskonzept ermöglicht.
Die lange brach liegenden Investitionen in der Altstadt hat er wesentlich mit vorangetrieben. Der Bauboom in der Altstadt ist unübersehbar. So werden in der Altstadt CDU-Fraktion im Stadtrat Nordhausen bald viele neue Bewohner ihr zu Hause haben. Dadurch kehrt wieder Leben in die Altstadt ein. Dass die Stadt bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) eine wichtige Rolle spielen wird, ist absehbar. Das spült Fördermittel in die Stadtkasse zur Umgestaltung des Stadtteiles Nordhausen-Nord. Dieser Stadtteil wird daher bald zu den attraktivsten Stadtteilen unserer Stadt gehören. Er wird zu einem Vorzeigegebiet einer energetischen Umgestaltung in Thüringen werden.
Die Ortsteile der Stadt waren für ihn nie das fünfte Rad am Wagen. Die meisten unserer Ortsteile haben sich sehr gut entwickelt. In schweren finanziellen Zeiten war für ihn die Kürzung der Mittel für die Ortsteile immer ein tabu. Ein besonderes Verdienst ist sein unermüdliches Ringen um eine neue Gedenkkultur in der Stadt Nordhausen. Die Einbeziehung junger Menschen in die Gedenktage unserer Stadt und eine stärkere Aufmerksamkeit in die Zivilgesellschaft hinein ist ihm gut gelungen.
Wir werden die politischen Themen, die er auf die Agenda gesetzt hat, intensiv weiter verfolgen und unterstützen. Das sind u.a. der Feuerwehrneubau, die Sanierung des Albert-Kuntz-Sportplatzes, die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums und der Um- und Ausbau des Nordhäuser Theaters. Das Brückenbauprogramm und die Erneuerung der Infrastruktur werden wir ebenfalls mit Nachdruck einfordern.
Das Projekt eines umlagefinanzierten Bürgertickets für den Öffentlichen Personennahverkehr, dass durch Dr. Zeh in die Diskussion für Nordhausen gebracht wurde, bleibt eine wichtige Maßnahme, den ÖPNV wieder attraktiver zu machen.
Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm Gesundheit und Gottes Segen.
Autor: redMit großem Bedauern haben wir, die CDU-Stadtratsfraktion, in unserer gestrigen Fraktionssitzung die persönliche Nachricht aufgenommen, dass unser Oberbürgermeister, Dr. Klaus Zeh, mit Wirkung zum 19.06.2017 sein Amt niederlegt. Es ist ein großer Verlust, ihn an der Spitze unserer Stadt zu verlieren.
Seine ruhige und besonnene Art der Rede im Stadtrat und der Respekt vor Andersdenkenden haben Ausschuss- und Stadtratssitzungen trotz kontroverser Diskussionen wesentlich bestimmt. Dennoch ist seine Entscheidung hinsichtlich seiner Gesundheit zu respektieren. Sie zeigt seine Verantwortung den Bürgern der Stadt gegenüber, die eine uneingeschränkte Amtsführung erwarten dürfen.
Bei der Durchsetzung der Stadtinteressen waren Beharrlichkeit und Ausdauer in Sachfragen sowie Objektivität in der Beurteilung der Probleme sein Markenzeichen. Er hat immer Kompromisse im Interesse der Sache gesucht. Die meisten Beschlussvorlagen konnten daher im Stadtrat letztlich parteiübergreifend Mehrheiten finden. Im Umgang mit Menschen war er nie abgehoben und ist ihnen immer auf Augenhöhe begegnet. Das setzt Maßstäbe!
Trotz eines notwendigen strengen Sparkurses ist es ihm gelungen, eine Balance aller Interessengruppen in unserer Stadt zu erreichen. Notwendige Einschnitte waren tragbar. Dabei war ihm der Ausgleich der vielen verschiedenen sozialen Gruppen stets ein persönliches Anliegen. Dennoch war der Sparkurs nötig, um die Stadt zukunftsfähig aufzustellen.
Die Umgestaltung der Stadtwerke, um sie für kommende Aufgaben stark zu machen, gehört unbestreitbar zu seinen großen Erfolgen. Auch den Abschluss der Theaterverträge mit dem Land hat er im Einklang mit den allgemeinen Sparauflagen des Landes und dem Haushaltssicherungskonzept ermöglicht.
Die lange brach liegenden Investitionen in der Altstadt hat er wesentlich mit vorangetrieben. Der Bauboom in der Altstadt ist unübersehbar. So werden in der Altstadt CDU-Fraktion im Stadtrat Nordhausen bald viele neue Bewohner ihr zu Hause haben. Dadurch kehrt wieder Leben in die Altstadt ein. Dass die Stadt bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) eine wichtige Rolle spielen wird, ist absehbar. Das spült Fördermittel in die Stadtkasse zur Umgestaltung des Stadtteiles Nordhausen-Nord. Dieser Stadtteil wird daher bald zu den attraktivsten Stadtteilen unserer Stadt gehören. Er wird zu einem Vorzeigegebiet einer energetischen Umgestaltung in Thüringen werden.
Die Ortsteile der Stadt waren für ihn nie das fünfte Rad am Wagen. Die meisten unserer Ortsteile haben sich sehr gut entwickelt. In schweren finanziellen Zeiten war für ihn die Kürzung der Mittel für die Ortsteile immer ein tabu. Ein besonderes Verdienst ist sein unermüdliches Ringen um eine neue Gedenkkultur in der Stadt Nordhausen. Die Einbeziehung junger Menschen in die Gedenktage unserer Stadt und eine stärkere Aufmerksamkeit in die Zivilgesellschaft hinein ist ihm gut gelungen.
Wir werden die politischen Themen, die er auf die Agenda gesetzt hat, intensiv weiter verfolgen und unterstützen. Das sind u.a. der Feuerwehrneubau, die Sanierung des Albert-Kuntz-Sportplatzes, die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums und der Um- und Ausbau des Nordhäuser Theaters. Das Brückenbauprogramm und die Erneuerung der Infrastruktur werden wir ebenfalls mit Nachdruck einfordern.
Das Projekt eines umlagefinanzierten Bürgertickets für den Öffentlichen Personennahverkehr, dass durch Dr. Zeh in die Diskussion für Nordhausen gebracht wurde, bleibt eine wichtige Maßnahme, den ÖPNV wieder attraktiver zu machen.
Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm Gesundheit und Gottes Segen.


