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Do, 10:13 Uhr
09.03.2017
Reaktionen auf OB-Rücktritt (2)

Junge Union ist überrascht

Nordhausens Oberbürgermeister wird in drei Monaten sein Amt niederlegen. Wir sammeln im Verlaufe des heutigen Tages Reaktionen dazu ein..


Wir haben unerwartet die Nachricht erhalten, dass Dr. Klaus Zeh sein Amt als Oberbürgermeister von Nordhausen zum 19.06.2017 niederlegen wird. Wir bedauern diese Entscheidung sehr. Gleichzeitig verstehen wir, dass gesundheitliche Gründe Vorrang haben müssen.

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Für die Junge Union ist Herr Dr. Zeh als Politiker hier vor Ort besonders ein Vorbild. Seine Politik des sparsamen Umganges und der Nachhaltigkeit mit unseren Ressourcen war für uns junge Generation besonders wichtig. Schuldenmacherei ist leicht, aber verantwortungslos.

Unter der Maßgabe, nachfolgenden Generationen keine großen finanziellen Lasten zu hinterlassen, hat er mit viel Geschick und Weitsicht den Schuldenberg der Stadt abgebaut und die Finanzkürzungen des Landes abgefedert. Dabei wurde der soziale Frieden in der Stadt nicht gefährdet. Mit der Biogasanlage hat er auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt. Er konnte sich dabei trotz vieler Widerstände sehr konsequent durchsetzen. Mit der Installation des superschnellen Internets in Nordhausen war Dr. Zeh in Thüringen Vorreiter.

Nordhausen war eine der ersten Städte in Thüringen, die das schnelle Internet flächendeckend zur Verfügung hatte. Das war für uns Junge Leute ein besonders wichtiger Erfolg. Die Zukunftsfähigkeit der Stadt Nordhausen wurde damit erheblich stabilisiert.
Sein Rückzug aus dem höchsten Amt, das die Stadt vergeben kann, zeigt seine Geradlinigkeit. Er klebt nicht am Amt, um sein Einkommen bis zuletzt zu sichern. Das verdient unseren Respekt.

Wir wünschen Herrn Dr. Zeh gesundheitlich alles Gute. Wir hoffen, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin ein guter Ratgeber der Jungen Union sein kann.
Chris Schröder, Vorsitzender der Jungen Union Nordhausens
Autor: red

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Kommentare
Nervling
09.03.2017, 10:31 Uhr
Superschnelles Internet?
Also der Ausbau des Internets in Nordhausen ist nichts was ich Zeh zuschreiben würde. Auf die Frage (lange bevor ausgebaut wurde) ober er dann Handlungsbedarf sieht antwortete er "So langsam ist es doch nicht, bei ihm ist es schnell genug".
Wolfi65
09.03.2017, 11:21 Uhr
Fraglich
Ob es nun am schnellen Internet lag, dass in Nordhausen wirtschaftliche Erfolge zu vermelden sind, bleibt zu bezweifeln.
Vielleicht hätte es mehr gebracht, wenn die A38 zehn Jahre früher fertiggestellt worden wäre.
Aber es waren ja wieder einmal Frösche und Lurche zu retten, welche heute mitlerweile auch das politische Ruder in der Hand halten.
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