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Do, 06:54 Uhr
09.03.2017
Reaktionen auf OB-Rücktritt

Betroffenheit und Respekt

Nordhausens Oberbürgermeister wird in drei Monaten sein Amt niederlegen. Wir sammeln im Verlaufe des heutigen Tages Reaktionen dazu ein...


Mit Bestürzung hat die Frauenunion der CDU-Nordhausens Kenntnis nehmen müssen von der Abgabe des Amtes des Oberbürgermeisters Dr. Klaus Zeh zum 19. JUni dieses Jahres. Die gesundheitlichen Aspekte für die Begründung haben uns betroffen gemacht. Umso mehr respektieren wir diese Entscheidung. Es ist uns daher ein Anliegen, ihm für seinen unermüdlichen Einsatz Dank und Anerkennung auszusprechen.

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Dr. Zeh hatte in seinen jeweiligen politischen Ämtern der Arbeit der Frauenunion seit ihrer Gründung stets hohe Würdigung und Anerkennung zukommen lassen. Seine Unterstützung für unsere Arbeit hat uns Mut gemacht, uns für die Rechte von Frauen, Familien und Kindern offensiv einzusetzen. Auch und gerade als Minister für Soziales, Familien und Gesundheit hatte er stets ein offenes Ohr für uns.

Bei Veranstaltungen der Frauenunion war er daher ein immer gern gesehener Gast. Dr. Zeh hatte sich für die Sorgen der Menschen, die durch die Frauenunion an ihn herangetragen wurden, immer Zeit genommen und sich offensiv eingesetzt, sei es als Oberbürgermeister, Minister oder Landtagsabgeordneter. Er nahm ihre Probleme ernst. Damit hat er sich bei vielen Bürgerinnen und Bürgern große Glaubwürdigkeit erworben. Der Einsatz für sozial Schwache, aber auch für Asylsuchende – oft auch im privaten und kirchlichen Raum – war ihm immer ein persönliche Anliegen. Das verdient unsere Anerkennung. Dabei hat seine menschliche Art und seine Bürgernähe ihm über Parteigrenzen hinweg Achtung und Respekt eingebracht.

Wer seinen täglichen Einsatz von meistens 14 bis 16 Stunden pro Tag im Amt und ihn auch an Wochenenden an vielen Orten und Veranstaltungen erlebt hat, konnte die Spuren gesundheitlichen Verschleißes ahnen. Deshalb wünschen wir ihm persönliches Wohlergehen bis zum Ende seiner Amtszeit und darüber hinaus.
Birgit Scholz, Vorsitzende der Frauenunion
Autor: red

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Kommentare
Nordhäuser Freiheit
09.03.2017, 07:40 Uhr
Der Weg ist frei raus aus dem “Nordhäuser System“
Zeh hat sein Amt mit Würde und Anstand geführt in äußerst schwierigen Zeiten. Da waren die leeren Kassen seiner Vorgänger, da war der Dauerbeschuss durch Jendricke. Am Ende war da auch Zehs hoher Anspruch an Moral und Ethik, der so gar nicht mehr in die Zeit zu passen schien aber völlig richtig war.

Wie auch immer, jetzt ist die Möglichkeit da für einen Neuanfang in Nordhausen in Form des 3. Weges abseits von den immer gleichen Köpfen und Namen des “Nordhäuser Systems“, dass dieser Stadt nicht gut getan hat und keine Innovationen mehr hervorgebracht hat.
NDHler
09.03.2017, 08:07 Uhr
Alles Gute Dr. Zeh!
Da in der ersten Mitteilung mein Kommentar durchs Raster gefallen ist, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen um Dr. Zeh für sein jahrelanges Engagement in der Kommunalpolitik und für die Stadt Nordhausen zu danken! Ich war und bin mit Sicherheit nicht mit all ihren Entscheidungen einverstanden, trotzdem, ab sofort gilt es dem Menschen Klaus Zeh gute Besserung und baldige Genesung zu wünschen.
Alles Gute für die Zukunft!
U. Alukard
09.03.2017, 12:23 Uhr
Herr Dr. Zeh wird schnell gesund,
und der Rest bleibt wie es ist. Bis auf den Posten des Oberbürgermeisters, den sparen wir ein!
Eine fähige Bürgermeisterin haben wir doch schon, das reicht für Nordhausen!
Trotz aller Eingemeindungen gehen die Einwohnerzahlen, gemessen an der Fläche der Stadt, immer weiter zurück. Da ist diese Einsparung mal der richtige Schritt in die richtige Richtung.
Also, bevor die Kämpfe und Schlammschlachten um diesen Posten so richtig losgehen, einfach an die Finanzsituation in NDH denken!
Realist 1.0
09.03.2017, 20:26 Uhr
Es ist wirklich traurig
Das Herr Zeh sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben muß. Ich wünsche ihm und seiner Familie für seine Zukunft alles gut und Gesundheit .Es wird meiner Meinung nach schwer werden einen würdigen Nachfolger zu finden. Auf seine Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen kann Herr Zeh wirklich stolz sein. Aber was nützt die beste Arbeit, wenn immer jemand versucht ihm Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen, was sich dann irgendwann gesundheitlich bemerkbar macht. Der Herr Zeh ist meiner Meinung nach als Zugezogener mehr Nordhäuser als sein wiedersacher Herr Jendricke je sein wird.
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