Mo, 13:14 Uhr
23.01.2017
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Siege, Pleiten, Chancen
Mit dem bereits 9. Sieg im 12. Spiel haben die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt ihre Tabellenführung in der 1. Landesklasse verteidigt. Ein ganz wichtiger Sieg gelang auch der 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV. Den Überblick zum Kegelwochenende hat wie immer Uwe Tittel...
Die SG Bleicherode/Sollstedt kann sich weiter berechtigte Hoffnungen auf den Staffelsieg und damit Wiederaufstieg in die Landesliga machen.
Mit dem Erfolg über Gotha konnten sich die Nordhäuser SV Senioren endlich etwas Luft zu Abstiegsplätzen in der Landesliga verschaffen. Die NSV-Erste dagegen bezog gegen Vieselbach eine Heimpleite und fiel im Titelkampf der Verbandsliga wieder zurück. Auch die Salzaer Senioren mussten sich geschlagen geben. Sie können in Jena offensichtlich nicht gewinnen. Der Kampf um den Staffelsieg in der Landesliga ist dadurch wieder völlig offen.
Schon nach dem ersten Paar standen die Weichen ganz klar auf Siegkurs. Maik Schäfer hatte nur auf der ersten Bahn hartnäckigen Widerstand zu brechen, kam danach zu einem überzeugenden Sieg. Noch klarer die Angelegenheit für Daniel Schäfer, der seinem viel zu schwachen Widerpart auf allen vier Bahnen keine Chance ließ ud am Ende der auch der Tagesbeste war. 2:0 und schon 153 Holz Vorsprung für die SG. Die letzten Zweifel am sicheren Sieg wurden dann schon im Mittelpaar beseitigt. Zwar hatte Rainer König einen rabenschwarzen Tag erwischt, kam nicht über für ihn unterirdische 440 Punkte hinaus, nur die dritte Bahn konnte er gewinnen, dafür machte aber Mario Czerwinski alles klar. Er spielte vier sehr gleichmäßige Bahnen und hatte viermal auch klar die Nase vorn. Damit konnte das Schlusspaar der SG ohne großen Druck an seine Aufgabe gehen. Sowohl Hanjo Sinzel als auch Lucas Hauswald zeigten sich ihren Gegnern dann drei Bahnen lang überlegen, holten damit auch diese noch zu vergebenden Mannschaftspunkte. Die jeweils verlorene letzte Bahn konnten beide locker verschmerzen. Nur Hanjo Sinzel ärgerte sich etwas, weil sein letztes Räumen obwohl ohne Fehlwurf zu schwach war und sein Kontrahent dadurch in der Holzzahl noch vorbei ziehen konnte.
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
Doch die Nordhäuser hatten ja schon in den letzten Spielen einige Mühe, waren einige der Mannschaft nicht in bester Verfassung. Und das setzte sich nun fort. Matthias Laßmann, der für den knieverletzten Uwe Schmögner auf geboten wurde, kam nach guten Probewürfen überhaupt nicht richtig ins Spiel und musste sich deutlich geschlagen geben. Auch Roland Rahn blieb hinter seinen zuletzt starken Resultaten vor allem im Räumen weit zurück und verlor trotz zwischenzeitlicher Führung noch knapp. Der Rückstand von 38 Holz war zwar schon etwas ernüchternd, schien aber noch aufholbar zu sein.
Doch es begann auch im zweitenPaar sehr zäh und nach den ersten 50 Wurf hatten die Gastgeber nur elf Zähler gut gemacht. Und da nach dem Bahnwechsel keine Steigerung gelang, im Gegenteil die beiden Vieselbacher ihre Spiele gewinnen konnten war die erste Heimpleite der Saison für den NSV perfekt. Vieselbach freute sich zurecht über die gelungene Revanche dank einer sehr guten, ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Für Nordhausen aber war es wieder ein schmerzhafter Rückschlag auf dem Weg zur Titelverteidigung.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Diesmal aber war es wieder einmal der Fall. Die Mannschaft bestätigte recht eindrucksvoll die schon zuletzt guten Leistungen. Lediglich Rainer Gebhardt im ersten Paar hatte durch zu viele Fehler im Räumen einige Mühe. Da sein Kontrahent aber noch mehr Fehler spielte reichte es noch zum knappen Einzelsieg. Bestens aufgelegt Kaus Wilke, der mit 223 und 217 Holz zwei nahezu gleichstarke Bahnen spielte und seinen Gegner völlig im Griff hatte. Mit einem schon recht komfortablen Vorsprung von 49 Holz konnte das zweite NSV-Paar gelassen seine Aufgabe angehen. Hier hatte Ingo Koudele zunächst Mühe und geriet gegen den an diesem Tage besten Gothaer Wolfgang Fischer mit 207:234 deutlich ins Hintertreffen. Auch bei Heinz Schulz lief es nach starkem Spiel in die Vollen zunächst im Räumen alles andere als gut.
Dennoch wechselte er mit einer Führung die Bahn. Noch 33 Holz Vorsprung für die Gastgeber beim Bahnwechsel. Und nun bekam Ingo Koudele endlich einen Lauf, während sein Gegner sichtlich beeindruckt im Räumen stark abbaute. Und auch Heinz Schulz konnte sich auf der zweiten Bahn kräftig steigern. Am Ende hatte der NSV alle vier Einzelspiele für sich entschieden. Und das ohne den noch immer verletzten Kapitän Uwe Hempowicz.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Auch auf der dann knapp gewonnenen letzten Bahn war das der Fall. Besser in die Vollen aber im Räumen dem Tagesbesten Frank Roscher deutlich unterlegen. Bester Salzaer an diesem Tag war nur ein schwacher Trost. Auch Wolfgang Heinze wurde im Kampf gegen Silke Lölke vor allem das Räumen zum Verhängnis. Er blieb meilenweit hinter seinen sonstigen Leistungen zurück und gab alle vier Bahnen ab. Im zweiten Paar musste Rainer Krätzschel schon nach der ersten Bahn wegen massiver Kniebeschwerden mit deutlichem Rückstand aufgeben.
Ines Werner löste ihn ab. Sie schlug sich zwar wacker, musste aber ihre drei Bahnen jeweils wenn auch nur knapp abgeben. Im anderen Duell des zweiten Durchganges kämpfte Rainer Schubert verzweifelt um den Salzaer Ehrenpunkt. Ihm gelang zunächst mit 144:120 eine glänzende erste Bahn, musste die nächsten beiden aber durch zu schlechtes Räumen abgeben. Vor dem letzten Räumen aber schien ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mit 90:76 nach dem Spiel in die Vollen, schien er ungefährdet. Doch dann ging gar nicht mehr viel und der Jenenser holte unaufhörlich auf. Schließlich rettete der Salzaer Kapitän bei geteilten Bahnsiegen drei Holz zum Ehrenpunkt.
Salza liegt zwar weiter an der Tabellenspitze der Landesliga, aber nur noch knapp durch die etwas bessere Bilanz bei den Mannschaftspunkten vor den nach Tabellenpunkten punktgleichen Roßlebenern. Und der USV Jena ist liegt auch nur noch einen Punkt hinter der TSG.
Landesliga Senioren 120 Wurf
Autor: redDie SG Bleicherode/Sollstedt kann sich weiter berechtigte Hoffnungen auf den Staffelsieg und damit Wiederaufstieg in die Landesliga machen.
Mit dem Erfolg über Gotha konnten sich die Nordhäuser SV Senioren endlich etwas Luft zu Abstiegsplätzen in der Landesliga verschaffen. Die NSV-Erste dagegen bezog gegen Vieselbach eine Heimpleite und fiel im Titelkampf der Verbandsliga wieder zurück. Auch die Salzaer Senioren mussten sich geschlagen geben. Sie können in Jena offensichtlich nicht gewinnen. Der Kampf um den Staffelsieg in der Landesliga ist dadurch wieder völlig offen.
SG siegt mit ganz starker Leistung
Der Vierkampf um den Sieg in der Staffel IV der 1. Landesklasse der Männer geht weiter. Bleicherode/Sollstedt, Eisenach, Mihla und Waltershausen sind nur durch zwei Punkte voneinander getrennt. Dahinter klafft dann schon ein gehöriges Punkteloch. Während Mihla und Waltershausen diesmal Pause hatten entledigten sich Concordia Eisenach (8:0 beim Tabellenletzten Fiskus Erfurt) und die weiter führenden Männer der SG Bleicherode/Sollstedt mit einem 7:1 gegen den Tabellensiebenten KSV Tiefenort 1920 II souverän ihrer Aufgaben. Die SG knackte dabei zu Hause nach langer Zeit wieder einmal die 3000-Punkte-Grenze, was auf der schweren Bahn in Sollstedt nicht oft vorkommt.Schon nach dem ersten Paar standen die Weichen ganz klar auf Siegkurs. Maik Schäfer hatte nur auf der ersten Bahn hartnäckigen Widerstand zu brechen, kam danach zu einem überzeugenden Sieg. Noch klarer die Angelegenheit für Daniel Schäfer, der seinem viel zu schwachen Widerpart auf allen vier Bahnen keine Chance ließ ud am Ende der auch der Tagesbeste war. 2:0 und schon 153 Holz Vorsprung für die SG. Die letzten Zweifel am sicheren Sieg wurden dann schon im Mittelpaar beseitigt. Zwar hatte Rainer König einen rabenschwarzen Tag erwischt, kam nicht über für ihn unterirdische 440 Punkte hinaus, nur die dritte Bahn konnte er gewinnen, dafür machte aber Mario Czerwinski alles klar. Er spielte vier sehr gleichmäßige Bahnen und hatte viermal auch klar die Nase vorn. Damit konnte das Schlusspaar der SG ohne großen Druck an seine Aufgabe gehen. Sowohl Hanjo Sinzel als auch Lucas Hauswald zeigten sich ihren Gegnern dann drei Bahnen lang überlegen, holten damit auch diese noch zu vergebenden Mannschaftspunkte. Die jeweils verlorene letzte Bahn konnten beide locker verschmerzen. Nur Hanjo Sinzel ärgerte sich etwas, weil sein letztes Räumen obwohl ohne Fehlwurf zu schwach war und sein Kontrahent dadurch in der Holzzahl noch vorbei ziehen konnte.
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
| SG Bleicherode/Sollstedt – KSV Tiefenort II | 7:1 | (3001:2811/19:5) |
| Maik Schäfer | 1:0 | (522:478/4:0) |
| Daniel Schäfer | 1:0 | (539:430/4:0) |
| Mario Czerwinski | 1:0 | (506:459/4:0) |
| Rainer König | 0:1 | (440:473/1:3) |
| Hanjo Sinzel | 1:0 | (487:488/3:1) |
| Lucas Hauswald | 1:0 | (507:483/3:1) |
Erste Heimpleite für Titelverteidiger NSV I
Zwischen Vieselbach und Nordhausen ging es bislang immer recht eng zu, und meist hatten am Ende die Nordhäuser die Nase knapp vorn. So auch im Hinspiel trotz einer nicht sonderlich guten Leistung. Und die Leistung stimmte nun auch beim Rückkampf auf der Heimbahn an der Rotleimwiese überhaupt nicht. Und das lag nicht am Ausfall der Bahn Zwei, was dazu führte, dass man sich auf 220 Holz für diese Bahn einigte, das Spiel ansonsten wie überlich über die Bühne ging.Doch die Nordhäuser hatten ja schon in den letzten Spielen einige Mühe, waren einige der Mannschaft nicht in bester Verfassung. Und das setzte sich nun fort. Matthias Laßmann, der für den knieverletzten Uwe Schmögner auf geboten wurde, kam nach guten Probewürfen überhaupt nicht richtig ins Spiel und musste sich deutlich geschlagen geben. Auch Roland Rahn blieb hinter seinen zuletzt starken Resultaten vor allem im Räumen weit zurück und verlor trotz zwischenzeitlicher Führung noch knapp. Der Rückstand von 38 Holz war zwar schon etwas ernüchternd, schien aber noch aufholbar zu sein.
Doch es begann auch im zweitenPaar sehr zäh und nach den ersten 50 Wurf hatten die Gastgeber nur elf Zähler gut gemacht. Und da nach dem Bahnwechsel keine Steigerung gelang, im Gegenteil die beiden Vieselbacher ihre Spiele gewinnen konnten war die erste Heimpleite der Saison für den NSV perfekt. Vieselbach freute sich zurecht über die gelungene Revanche dank einer sehr guten, ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Für Nordhausen aber war es wieder ein schmerzhafter Rückschlag auf dem Weg zur Titelverteidigung.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
| Nordhäuser SV – SV 1899 Vieselbach | 1659:1712 |
| Roland Rahn | 423:430 |
| Matthias Laßmann | 390:421 |
| Rainer Wille | 421:423 |
| Reiner Hagemeier | 425:438 |
NSV-Zweite weiter auf dem Vormarsch
Am 12. Spieltag der Senioren-Landesliga lief alles für die Nordhäuser NSV-Zweite. Zum einen hat man sein Heimspiel gegen Gotha nach einer überzeugenden Leistung sehr deutlich gewonnen. Und zum anderen haben die vier hinter Nordhausen platzierten Mannschaften aus dem Tabellenkeller allesamt verloren. Mit dem Sieg im vorgezogenen Spiel gegen Altenfeld ist man nun sogar schon Tabellenfünfter. Es kommt nicht oft vor, dass die NSV-Zweite ein Heimspiel besser als die Erste absolviert.Diesmal aber war es wieder einmal der Fall. Die Mannschaft bestätigte recht eindrucksvoll die schon zuletzt guten Leistungen. Lediglich Rainer Gebhardt im ersten Paar hatte durch zu viele Fehler im Räumen einige Mühe. Da sein Kontrahent aber noch mehr Fehler spielte reichte es noch zum knappen Einzelsieg. Bestens aufgelegt Kaus Wilke, der mit 223 und 217 Holz zwei nahezu gleichstarke Bahnen spielte und seinen Gegner völlig im Griff hatte. Mit einem schon recht komfortablen Vorsprung von 49 Holz konnte das zweite NSV-Paar gelassen seine Aufgabe angehen. Hier hatte Ingo Koudele zunächst Mühe und geriet gegen den an diesem Tage besten Gothaer Wolfgang Fischer mit 207:234 deutlich ins Hintertreffen. Auch bei Heinz Schulz lief es nach starkem Spiel in die Vollen zunächst im Räumen alles andere als gut.
Dennoch wechselte er mit einer Führung die Bahn. Noch 33 Holz Vorsprung für die Gastgeber beim Bahnwechsel. Und nun bekam Ingo Koudele endlich einen Lauf, während sein Gegner sichtlich beeindruckt im Räumen stark abbaute. Und auch Heinz Schulz konnte sich auf der zweiten Bahn kräftig steigern. Am Ende hatte der NSV alle vier Einzelspiele für sich entschieden. Und das ohne den noch immer verletzten Kapitän Uwe Hempowicz.
Landesliga Senioren 100 Wurf
| Nordhäuser SV II – KSV Wacker 99 Gotha II | 1685:1613 |
| Rainer Gebhardt | 380:377 |
| Klaus Wilke | 440:394 |
| Ingo Koudele | 437:434 |
| Heinz Schulz | 428:408 |
Salza in Jena etrneut chancenlos
Es gibt Bahnen, die liegen einem einfach nicht. Man kann machen was man will, man kommt dort nicht zurecht. So geht es jedenfall einigen aus der Seniorenmannschaft der TSG Salza in Jena. Vor kurzem musste man sich in der Saalemetropole der Mannschafrt von Carl Zeiss Jena nach ganz schwacher Leistung 0:6 geschlagen geben, nun unterlag man an gleicher Stätte dem USV Jena mit 1:5. Zwar gelang eine kleine Steigerung, doch insgesamt war es viel zu wenig. Im ersten Paar machte zunächst Dieter Werner ein sehr unglückliches Spiel, verlor die ersten drei Bahnen jeweils knapp. Zu viele Fehlwürfe ärgerten ihn selber.Auch auf der dann knapp gewonnenen letzten Bahn war das der Fall. Besser in die Vollen aber im Räumen dem Tagesbesten Frank Roscher deutlich unterlegen. Bester Salzaer an diesem Tag war nur ein schwacher Trost. Auch Wolfgang Heinze wurde im Kampf gegen Silke Lölke vor allem das Räumen zum Verhängnis. Er blieb meilenweit hinter seinen sonstigen Leistungen zurück und gab alle vier Bahnen ab. Im zweiten Paar musste Rainer Krätzschel schon nach der ersten Bahn wegen massiver Kniebeschwerden mit deutlichem Rückstand aufgeben.
Ines Werner löste ihn ab. Sie schlug sich zwar wacker, musste aber ihre drei Bahnen jeweils wenn auch nur knapp abgeben. Im anderen Duell des zweiten Durchganges kämpfte Rainer Schubert verzweifelt um den Salzaer Ehrenpunkt. Ihm gelang zunächst mit 144:120 eine glänzende erste Bahn, musste die nächsten beiden aber durch zu schlechtes Räumen abgeben. Vor dem letzten Räumen aber schien ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mit 90:76 nach dem Spiel in die Vollen, schien er ungefährdet. Doch dann ging gar nicht mehr viel und der Jenenser holte unaufhörlich auf. Schließlich rettete der Salzaer Kapitän bei geteilten Bahnsiegen drei Holz zum Ehrenpunkt.
Salza liegt zwar weiter an der Tabellenspitze der Landesliga, aber nur noch knapp durch die etwas bessere Bilanz bei den Mannschaftspunkten vor den nach Tabellenpunkten punktgleichen Roßlebenern. Und der USV Jena ist liegt auch nur noch einen Punkt hinter der TSG.
Landesliga Senioren 120 Wurf
| USV Jena – TSG Salza | 5:1 | (2000:1909/13:3) |
| Dieter Werner | 0:1 | (516:528/1:3) |
| Wolfgang Heinze | 0:1 | (446:474/0:4) |
| Rainer Krätzschel/Ines Werner | 0:1 | (448:502/0:4) |
| Rainer Schubert | 1:0 | (499:496/2:2) |

