Mo, 14:41 Uhr
09.01.2017
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
NSV-Senioren melden sich im Titelkampf zurück
Zwei Siege aber drei Niederlagen – das neue Jahr begann für die Kegelteams aus dem Thüringer Norden in den Landesspielklassen etwas zwiespältig. Da aber auch andere Mannschaften zum Jahresauftakt nach den vergangenen Festtagen offensichtlich noch schwere Beine hatten, fielen Niederlagen nicht allzu stark ins Gewicht...
Die Salzaer Senioren beispielsweise profitierten trotz ganz schwacher Leistung von der gleichfalls überraschenden Niederlage von Verfolger USV Jena. Und die Senioren des Nordhäuser SV können sich sogar wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung machen, da die beiden Führenden der Verbandsliga sensationelle Heimniederlagen einstecken mussten.
Und die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt sind nach dem Sieg im Spitzespiel sogar wieder Tabellenführer in der 1. Landesklasse. Zu erwartende Niederlagen bezogen die Frauen der TSG Salza und die Senioren-Zweite des NSV. Die allerdings sehr unglücklich nach einer ganz starken Partie.
Spannend auch die Partie im ersten Paar zwischen Steffi Boenki und Anna Appelbaum. Salzas Kapitänin startete ganz stark, gewann die erste Bahn mit 143:119. Um dann die zweite aber ebenso klar mit 120:143 zu verlieren. Ganz knapp dann mit 129:130 die Niederlage auf Bahn Drei. Die letzte Bahn musste also die Entscheidung bringen. Doch da konnte die Salzaerin der sich noch einmal zu starken Form findenden Erfurterin nicht mehr Paroli bieten und unterlag noch deutlich. Im zweiten Paar hatten die beiden Salzaerinnen gegen ihre Kontrahentinnen dann keine Chance.
Heike Hase gewann nur ihre letzte Bahn knapp. Michelle Boldt bestätigte trotz ihrer deutlichen Niederlage gegen die an diesem Tage beste Erfurterin ihr aufsteigendes Leistungsvermögen, überzeugte vor allem mit deutlich verbessertem Räumen. 162 Holz waren das zweitbeste Salzaer Ergebnis und brachten ihr viele anerkennende Worte.
Landesliga Frauen 120 Wurf
Der Kampf begann für die Gastgeber optimal mit zwei Siegen im ersten Paar. Daniel Schäfer blieb zwar etwas unter seinen Möglichkeiten, hatte seinen Gegner aber auf den ersten drei Bahnen ganz sicher im Griff, konnte die Niederlage auf der etzten Bahn locker verschmerzen. Und Mario Czerwinski sorgte mit einem Kantersieg und überragender Tagesbesteistung für die hohe Führung von 148 Holz nach dem ersten Paar. Im Mittelpaar baute Rainer König mit seinem Drei-Bahnenerfolg die Führung weiter aus.
Hanjo Sinzel musste sich dagegen beugen, blieb unter Normalform. Die beiden ersten Bahnen waren zunächst hart umkämpft. Einem ganz knappen Sieg folgte eine ebenso knappe Niederlage. Dann aber war der Waltershäuser der klar Bessere. Am SG-Sieg aber schien nicht mehr zu rütteln. Drei Mannschaftspunkte aus den bisherigen vier Einzeln, dazu die praktisch schon sicheren weiteren zwei durch die deutlich bessere Gesamtholzzahl. Es hätte schon eines Wunders für die Gäste bedurft, um noch eine Wende zu schaffen. Doch dieses Wunder blieb aus. Zwar spielten beide Waltershäuser im Schlusspaar über 500 Holz und landeten deutliche Siege, aber mehr als ein wenig Ergebniskosmetik war nicht mehr möglich.
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
Der Sieg in Oberroßla stand praktisch schon nach dem ersten Paar fest. Roland Rahn und Kapitän Reiner Hagemeier, diesmal der Tagesbeste, beherrschten ihre Gegenspieler sicher und holten mit starken Leistungen zusammen einen mehr als deutlichen Vorsprung von genau 100 Holz heraus.
Da sollte im zweiten Paar nichts mehr anbrennen können. Hier hatten die Gastgeber mit Wolfgang Gläser und Joachim Rinne zwar ihre stärksten Leute aufgeboten und beide kamen auch zu Einzelsiegen, aber die beiden Nordhäuser konnten vom großen Vorsprung ihrer Vorgänger zehren. Während sich Carl-Josef Gleitze mit seinem Widerpart bis zuletzt einen harten Kampf auf Augenhöhe um den Einzelsieg lieferte, nur durch das etwas schlechtere Räumen knapp verlor, haderte Rainer Wille einmal mehr mit seinen vielen Mittenwürfen und blieb unter 400 Holz. Ich hatte einen rabenschwarzen Tag, so sein Kommentar. Zum Glück aber ein Tag ohne Folgen für seine Mannschaft.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Und es sah danach weiter lange sehr gut aus für die Gäste. Ingo Koudele konnte seinen Gegner immer etwas auf Distanz halten und auch Heinz Schulz geriet erst im letzten Räumen gegen den immer stärker werdenden Wolfgang Heurich in größeren Rückstand. Doch es schien knapp zu langen. Dann aber der vorletzte Wurf von Ingo Koudeles Gegner mit einer glatten Neun und somit noch einem Wurf ins volle Bild. Der Nordhäuser gewann zwar sein Spiel noch knapp, doch Meiningen war in der Gesamtabrechnung knapp vorbeigezogen. Die Nordhäuser bestätigten aber ihre zuletzt schon geuten Leistungen und sollten sich in dieser Verfassung bald aus dem Tabellenkeller verabschieden können.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Die Salzaer Niederlage war schon früh besiegelt. Dieter Werner konnte nur seine letzte Bahn siegreich gestalten, war zuvor dreimal klar unterlegen. Im Duell der beiden Besten ihrer Mannschaften konnte Rainer Schubert nur ein Bahnremis verbuchen. 132:132 auf der zweiten Bahn. Damit schon 66 Holz Rückstand für das zweite TSG-Paar. Doch das war an diesem Tage völlig indisponiert. Rainer Krätzschel und Wolfgang Heinze gelangen auch nur jeweils ein Bahnsieg. Es war ein Spiel zum Abhaken.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
Autor: redDie Salzaer Senioren beispielsweise profitierten trotz ganz schwacher Leistung von der gleichfalls überraschenden Niederlage von Verfolger USV Jena. Und die Senioren des Nordhäuser SV können sich sogar wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung machen, da die beiden Führenden der Verbandsliga sensationelle Heimniederlagen einstecken mussten.
Und die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt sind nach dem Sieg im Spitzespiel sogar wieder Tabellenführer in der 1. Landesklasse. Zu erwartende Niederlagen bezogen die Frauen der TSG Salza und die Senioren-Zweite des NSV. Die allerdings sehr unglücklich nach einer ganz starken Partie.
Beim Spitzenreiter war nichts zu holen
Wie zu erwarten war für die Landesligafrauen der TSG Salza zum Jahresauftakt beim Spitzenreiter im Erfurter Norden trotz passabler Leistung nichts zu holen. Die Erfurterinnen gewannen drei der vier Einzelspiele und hatten mit 2072 Holz auch ein exzellentes Mannschaftsergebnis. Nur eine ihrer vier Spielerinnen blieb unter 500 Holz und musste im Kampf mit Ines Werner den Salzaerinnen den verdienten Ehrenpunkt überlassen.Spannend auch die Partie im ersten Paar zwischen Steffi Boenki und Anna Appelbaum. Salzas Kapitänin startete ganz stark, gewann die erste Bahn mit 143:119. Um dann die zweite aber ebenso klar mit 120:143 zu verlieren. Ganz knapp dann mit 129:130 die Niederlage auf Bahn Drei. Die letzte Bahn musste also die Entscheidung bringen. Doch da konnte die Salzaerin der sich noch einmal zu starken Form findenden Erfurterin nicht mehr Paroli bieten und unterlag noch deutlich. Im zweiten Paar hatten die beiden Salzaerinnen gegen ihre Kontrahentinnen dann keine Chance.
Heike Hase gewann nur ihre letzte Bahn knapp. Michelle Boldt bestätigte trotz ihrer deutlichen Niederlage gegen die an diesem Tage beste Erfurterin ihr aufsteigendes Leistungsvermögen, überzeugte vor allem mit deutlich verbessertem Räumen. 162 Holz waren das zweitbeste Salzaer Ergebnis und brachten ihr viele anerkennende Worte.
Landesliga Frauen 120 Wurf
| SSV Erfurt Nord – TSG Salza | 5:1 | (2072:1967/4:12) |
| Steffi Boenki | 0:1 | (519:532/1:3) |
| Ines Werner | 1:0 | (497:486/2:2) |
| Michelle Boldt | 0:1 | (473:539/0:4) |
| Heike Hase | 0:1 | (478:515/1:3) |
Nach Sieg im Spitzenkampf nun an der Tabellenspitze
3:3 in den Einzelspielen aber deutliche 108 mehr gefallene Kegel – die SG Bleicherode/Sollstedt gewinnt das Spitzenspiel der 1. Landesklasse der Männer, übernimmt damit die Tabellenführung und verweist den bisherigen Tabellenführer der Staffel IV auf Platz Zwei.Der Kampf begann für die Gastgeber optimal mit zwei Siegen im ersten Paar. Daniel Schäfer blieb zwar etwas unter seinen Möglichkeiten, hatte seinen Gegner aber auf den ersten drei Bahnen ganz sicher im Griff, konnte die Niederlage auf der etzten Bahn locker verschmerzen. Und Mario Czerwinski sorgte mit einem Kantersieg und überragender Tagesbesteistung für die hohe Führung von 148 Holz nach dem ersten Paar. Im Mittelpaar baute Rainer König mit seinem Drei-Bahnenerfolg die Führung weiter aus.
Hanjo Sinzel musste sich dagegen beugen, blieb unter Normalform. Die beiden ersten Bahnen waren zunächst hart umkämpft. Einem ganz knappen Sieg folgte eine ebenso knappe Niederlage. Dann aber war der Waltershäuser der klar Bessere. Am SG-Sieg aber schien nicht mehr zu rütteln. Drei Mannschaftspunkte aus den bisherigen vier Einzeln, dazu die praktisch schon sicheren weiteren zwei durch die deutlich bessere Gesamtholzzahl. Es hätte schon eines Wunders für die Gäste bedurft, um noch eine Wende zu schaffen. Doch dieses Wunder blieb aus. Zwar spielten beide Waltershäuser im Schlusspaar über 500 Holz und landeten deutliche Siege, aber mehr als ein wenig Ergebniskosmetik war nicht mehr möglich.
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
| SG Bleicherode/Sollstedt – ZSG GW Waltershausen | 5:3 | (2956:2848/12:12) |
| Daniel Schäfer | 1:0 | (486:461/3:1) |
| Mario Czerwinski | 1:0 | (541:418/4:0) |
| Hanjo Sinzel | 0:1 | (475:496/1:3) |
| Rainer König | 1:0 | (490:457/3:1) |
| Lucas Hauswald | 0:1 | (474:509/0:4) |
| Maik Schäfer | 0:1 | (490:507/1:3) |
Zweiter Auswärtssieg bringt wieder Titelhoffnung
Der ganz große Wurf war es noch nicht. Aber weningstens wie erhofft der zweite Auswwärtssieg der Saison für die Seniorenerste des Nordhäuser SV. Der war beim Tabellenletzten der Verbandsliga aber auch ein Muss. Und da völlig überraschend die beiden Führenden im Thüringer Oberhaus Gebesee und Vieselbach gegen Sömmerda bzw. Unterwirbach Heimniederlagen einstecken mussten ist Titelverteidiger Nordhausen bei jetzt nur noch zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Gebesee plötzlich wieder zurück im Titelkampf.Der Sieg in Oberroßla stand praktisch schon nach dem ersten Paar fest. Roland Rahn und Kapitän Reiner Hagemeier, diesmal der Tagesbeste, beherrschten ihre Gegenspieler sicher und holten mit starken Leistungen zusammen einen mehr als deutlichen Vorsprung von genau 100 Holz heraus.
Da sollte im zweiten Paar nichts mehr anbrennen können. Hier hatten die Gastgeber mit Wolfgang Gläser und Joachim Rinne zwar ihre stärksten Leute aufgeboten und beide kamen auch zu Einzelsiegen, aber die beiden Nordhäuser konnten vom großen Vorsprung ihrer Vorgänger zehren. Während sich Carl-Josef Gleitze mit seinem Widerpart bis zuletzt einen harten Kampf auf Augenhöhe um den Einzelsieg lieferte, nur durch das etwas schlechtere Räumen knapp verlor, haderte Rainer Wille einmal mehr mit seinen vielen Mittenwürfen und blieb unter 400 Holz. Ich hatte einen rabenschwarzen Tag, so sein Kommentar. Zum Glück aber ein Tag ohne Folgen für seine Mannschaft.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
| SG Oberroßla/Oßmannstedt – Nordhäuser SV | 1603:1676 |
| Roand Rahn | 431:394 |
| Reiner Hagemeier | 440:377 |
| Rainer Wille | 390:410 |
| Karl-Josef Gleitze | 415:422 |
Starke Leistung aber bittere Niederlage
Mit einer bitteren Niederlage kehrte die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV vom Kellerduell zwischen den beiden Landesligaletzten aus Meiningen zurück. In dem keineswegs Kellerniveau aufweisenden äußerst spannenden Match mussten sich die Nordhäuser um sieben zu wenig gefallene Kegel geschlagen geben. Die fehlten letztlich im Spiel in die Vollen, denn im Räumen war es mit 541:541 und je 26 Fehlwürfen völlig ausgeglichen. Und noch vor dem letzten Räumen lagen die Nordhäuser sogar knapp in Führung. Im ersten Paar hatte sich Rainer Gebhardt nur ganz knapp um zwei Holz geschlagen geben müssen. Begeisternd das andere Duell zwischen Klaus Wilke und Holger Rommel Der Nordhäuser spielte mit 252 Holz eine phantastische erste Bahn und seine zweite war nicht viel schlechter. 315 Volle und 167 Räumer bedeuteten am Ende eine herausragende Tagesbestleistung und einen hohen Einzelsieg. Dabei machte auch sein Gegner mit 446 Holz ein sehr starkes Spiel. Jedenfalls führten die Nordhäuser nach dem ersten Paar überraschend deutlich mit 34 Punkten.Und es sah danach weiter lange sehr gut aus für die Gäste. Ingo Koudele konnte seinen Gegner immer etwas auf Distanz halten und auch Heinz Schulz geriet erst im letzten Räumen gegen den immer stärker werdenden Wolfgang Heurich in größeren Rückstand. Doch es schien knapp zu langen. Dann aber der vorletzte Wurf von Ingo Koudeles Gegner mit einer glatten Neun und somit noch einem Wurf ins volle Bild. Der Nordhäuser gewann zwar sein Spiel noch knapp, doch Meiningen war in der Gesamtabrechnung knapp vorbeigezogen. Die Nordhäuser bestätigten aber ihre zuletzt schon geuten Leistungen und sollten sich in dieser Verfassung bald aus dem Tabellenkeller verabschieden können.
Landesliga Senioren 100 Wurf
| SV 1970 Meiningen II – Nordhäuser SV II | 1726:1719 |
| Rainer Gabhardt | 405:407 |
| Klaus Wilke | 482:446 |
| Ingo Koudele | 405:403 |
| Heinz Schulz | 427:470 |
Salzaer völlig außer Tritt
Das neue Jahr begann für die Senioren der TSG Salza mit einem totalen Fehlstart. Der Tabellenführer der Landesligastaffel II verlor beim Tabellenvierten, der 2. Mannschaft von Carl Zeiss Jena, mit 0:6. Alle vier Salzaer blieben weit unter ihrem gewohnten Leistungsniveau und waren chancenlos. Die Mannschaftsleistung war die mit Abstand schwächste der Saison. Dennoch führt die TSG weiter die Tabelle an, nun zwei Punkte vor dem neuen Zweiten Kali Roßleben. Der bisherige erste Verfolger USV Jena strauchelte zum Jahresauftakt ebenfalls, verlor bei Gisperseben III mit 2:4.Die Salzaer Niederlage war schon früh besiegelt. Dieter Werner konnte nur seine letzte Bahn siegreich gestalten, war zuvor dreimal klar unterlegen. Im Duell der beiden Besten ihrer Mannschaften konnte Rainer Schubert nur ein Bahnremis verbuchen. 132:132 auf der zweiten Bahn. Damit schon 66 Holz Rückstand für das zweite TSG-Paar. Doch das war an diesem Tage völlig indisponiert. Rainer Krätzschel und Wolfgang Heinze gelangen auch nur jeweils ein Bahnsieg. Es war ein Spiel zum Abhaken.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
| SV Carl Zeiss Jena II -TSG Salza | 6:0 | (2035:1841/12,5:3,5) |
| Dieter Werner | 0:1 | (478:508/1:3) |
| Rainer Schubert | 0:1 | (494:530/0,5:3,5) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (431:512/1:3) |
| Wolfgang Heinze | 0:1 | (438/485/1:3) |

