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Mi, 17:19 Uhr
21.12.2016
„Willkommen im Sport“

Förderung auch für Nordthüringen

Die Bundesregierung fördert nicht erst seit 2015 verschiedene Projekte und Träger, die das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben sowie die Integration von Schutzsuchenden stützen. Dies kann die Einbeziehung von Flüchtlingen in den Sport vor Ort oder der Schutz von Frauen vor Gewalt sein...


Integrationspolitische Maßnahmen basieren auf dem engen Zusammenwirken von staatlichen Stellen in der öffentlichen Verwaltung, Polizei oder THW, Trägern der Freien Wohlfahrtspflege sowie Vereinen und vielen ehrenamtlichen Helfern.

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Bundestagsabgeordneter Manfred Grund weist darauf hin, dass der Bundestag die Mittel der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration schon für 2015 und 2016 aufgestockt hatte und im aktuellen Haushalt für 2017 verstetigt hat. Die Schwerpunkte der Behörde der Beauftragten, Staatsministerin Aydan Özoğuz, liegen in der Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen, der Integration von Flüchtlingen in den Sport und dem Empowering für geflüchtete Frauen und besonders schutzbedürftige Gruppen.

In den Sportvereinen gelingt es in der Regel recht schnell, ein gutes Miteinander trotz sprachlicher Hürden herzustellen. Sportvereine gibt es in fast jeder Gemeinde, so dass auch im ländlichen Raum diese Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete und Asylbewerber erreichbar sind. Gefördert werden von der Bundesbeauftragten Projekte mit dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Landessportbünden, der DFB-Stiftung „Egidius Braun“, der „Deutschen Kinder und Jugendstiftung“ sowie der Bundesliga-Stiftung.

Abgeordneter Manfred Grund teilt mit, dass auch Projekte in Nordthüringen eine Förderung erhalten. Er nennt den Sportverein Breitensport International e. V. in Leinefelde. Dieser wird vom Deutschen Olympischen Sportbund unterstützt. Für die Qualifizierung und Koordinierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe in Heilbad Heiligenstadt bekommt der Caritasverband im Bistum Erfurt e. V. eine Förderung.

„Die Frage, wie Integration gelingen kann, ist heute eine der größten Herausforderungen der Gesellschaft“, erklärt Abgeordneter Manfred Grund. Der Bundestag habe seit Mitte 2015 umfangreiche Regelungen beschlossen, die wesentliche Änderungen im Umgang bei der Registrierung, Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen beinhalten.

„Die Verfahren der Asylprüfung wurden zugleich deutlich gestrafft, gerade durch sichere Drittstaaten auf dem Balkan und in Nordafrika“, erinnert Grund. Asylverfahren wurden so beschleunigt. „Das Asylrecht wird auf jene konzentriert, die die Hilfe wirklich nötig haben“, sagt Grund. Der Bund habe Länder und Kommunen finanziell entlastet und für die Integration von Asylsuchenden mit guter Bleibeperspektive gesorgt, zum Beispiel am Arbeitsmarkt, bei der Ausbildung oder bei den Integrationskursen. Manfred Grund dankt all jenen Ehrenamtlichen und Sportlern, die die vorgenannten Projekte mit Leben erfüllen.
Autor: red

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