Fr, 10:40 Uhr
16.12.2016
Techniker Krankenkasse
Zahl der Pflegebedürftigen gestiegen
Binnen zehn Jahren ist die Zahl der Pflegebedürftigen im nördlichsten Thüringer Landkreis um 19,5 Prozent angestiegen. Auf ganz Thüringen bezogen stieg die Zahl der Pflegebedürftigen im selben Zeitraum hingegen um 40,6 Prozent. Darauf macht die Thüringer Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) aufmerksam...
Auf 1000 Menschen im Kreis Nordhausen kommen somit 50 Pflegebedürftige, zehn Jahre zuvor waren es lediglich 38. Thüringenweit sind durchschnittlich 43 von 1000 Menschen pflegebedürftig. Die meisten Pflegebedürftigen im Landkreis werden zu Hause gepflegt (66,4 Prozent), vor zehn Jahren waren dies 70 Prozent.
Guido Dressel, Leiter der Landesvertretung der TK in Thüringen erkennt in diesen Zahlen eine klare Dominanz des ambulanten Sektors und hält diese auch für notwendig. "Die Zahl der Pflegebedürftigen, die auf professionelle Hilfe angewiesen sind, ist stark angestiegen. Das wird sich in Zukunft so weiter entwickeln", sagt Dressel. Demgegenüber stehe, dass die Zahl potenzieller Fachkräfte eher rückläufig sei.
Kommunen, Kranken- und Pflegekassen stünden hier gemeinsam mit Ärzten und ambulanten Versorgungsdiensten vor einer der größten Herausforderungen, die es künftig im Sozialwesen zu bewältigen gebe.
Die genannten Zahlen stammen aus der Pflegestatistik des Thüringer Landesamtes für Statistik, die alle zwei Jahre veröffentlicht wird und jeweils den 15. Dezember als Stichtag der Erhebung hat.
Autor: redAuf 1000 Menschen im Kreis Nordhausen kommen somit 50 Pflegebedürftige, zehn Jahre zuvor waren es lediglich 38. Thüringenweit sind durchschnittlich 43 von 1000 Menschen pflegebedürftig. Die meisten Pflegebedürftigen im Landkreis werden zu Hause gepflegt (66,4 Prozent), vor zehn Jahren waren dies 70 Prozent.
Guido Dressel, Leiter der Landesvertretung der TK in Thüringen erkennt in diesen Zahlen eine klare Dominanz des ambulanten Sektors und hält diese auch für notwendig. "Die Zahl der Pflegebedürftigen, die auf professionelle Hilfe angewiesen sind, ist stark angestiegen. Das wird sich in Zukunft so weiter entwickeln", sagt Dressel. Demgegenüber stehe, dass die Zahl potenzieller Fachkräfte eher rückläufig sei.
Gemeinschaftsaufgabe für die Zukunft
"Um dem Herr zu werden, müssen Pflegebedürftige möglichst lange Zuhause gepflegt werden, was auch den Wünschen der meisten entspricht", so Dressel weiter. Dazu seien geeignete Sozialraumplanung und Wohnformen ebenso nötig wie die Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit und konsequenter Einsatz von telemedizinischen Unterstützungssystemen.Kommunen, Kranken- und Pflegekassen stünden hier gemeinsam mit Ärzten und ambulanten Versorgungsdiensten vor einer der größten Herausforderungen, die es künftig im Sozialwesen zu bewältigen gebe.
Die genannten Zahlen stammen aus der Pflegestatistik des Thüringer Landesamtes für Statistik, die alle zwei Jahre veröffentlicht wird und jeweils den 15. Dezember als Stichtag der Erhebung hat.


