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Fr, 08:41 Uhr
09.12.2016
Soziale Projekte

Partnerschaft für Demokratie gestartet

Die „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen“ setzt sich aus Verantwortlichen der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Akteuren aus der Zivilgesellschaft zusammen, die sich für Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie einsetzen. Verschiedene Projekte von sozialer Integration bis zu interreligiöser Kompetenz können gefördert werden...

Wer Teil der Partnerschaft für Demokratie werden und sich mit einem tollen Projekt beteiligen möchte, der kann zu folgenden Schwerpunkten über den Aktions- und Initiativfonds finanziell gefördert werden:
  • Soziale Integration
  • Antirassistische Bildungsarbeit
  • Gegen rechtsextremistische Bestrebungen
  • Demokratie- und Toleranzerziehung
  • Kulturelle und geschichtliche Identität
  • Förderung des kulturellen und interreligiösen Zusammenlebens

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Projektstart ist der 01. Februar 2017. Die Projektförderung kann bis 31.12.2017 erfolgen. Sollten Sie für Ihre Projektidee eine Fördersumme über 1000,00€ benötigen und am 01. Februar starten wollen, haben Sie vom 12.12.2016 bis 09.01.2017 die Möglichkeit, einen Antrag in digitaler Form an die Koordinierungs- und Fachstelle des Kreisjugendring Nordhausen e.V. zu senden. Weitere Antragsfristen für Großprojekte werden im Januar 2017 veröffentlicht. Projektanträge bis 1000,00€ können - unabhängig von Antragsfristen - drei Wochen vor Projektstart eingereicht werden. Die Antragsformulare erhalten Sie direkt bei der Koordinierungsstelle oder auf der Homepage der Partnerschaft.

Neu ist in der kommenden Förderperiode, dass auch Initiativen – wie Bürgerbündnisse, Interessengemeinschaften, o.ä. – Kleinstbeträge mit einer maximalen Höhe von 500,00€ über den Kreisjugendring Nordhausen e.V. aus dem sogenannten Minifonds für kreative Projektideen zu den genannten Projektschwerpunkten beantragen können.

Für weitere Informationen zur Projektförderung wenden Sie sich bitte an die Koordinierungs- und Fachstelle per Tel.: 03631/985004 oder E-Mail: demokratieleben@kreisjugendring-nordhausen.de. Oder besuchen Sie die Homepage: www.demokratieleben-nordhausen.de, um einen Überblick über die einzelnen Projekte von 2015 und 2016 sowie genauere Informationen zum Bundesprogramm und zur Partnerschaft für Demokratie zu bekommen.

Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ sowie durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Landesprogrammes „Denk bunt - Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit!“.
Katarina Uebner (Projektkoordinatorin)
Autor: red

Kommentare
Gothe
09.12.2016, 09.37 Uhr
Welche Demokratie???
In der BRD gibt es doch gar keine echte Demokratie...Ich kenne hier nur eine Demokraten Diktatur...
Uwe S.
09.12.2016, 10.33 Uhr
@ Gothe
Um auf Ihre Frage zu antworten:
In Deutschland gibt es die mittelbare Demokratie. Das Gegenstück ist die unmittelbare Demokratie. Somit gibt es die "echte Demokratie" bei uns nicht, da Sie nur Volksvertreter wählen, welche widerrum wählen.
Günther Hetzer
09.12.2016, 12.30 Uhr
Sargträger der Demokratie
Wenn man den Inhalt bzw. die Ausrichtung der förderfähigen Projekte betrachtet, kommt man dann bezüglich dem Namen des ganzen Förderprojekts ins grübeln.

„Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen“

Demokratie hat im eigentliche Sinne mit Themen wie Toleranz, Integration, Kultur und Religion überhaupt nichts zu tun. Ja nach demokratischer Ausrichtung, gewinnt das ein oder andere davon jedoch an Bedeutung. Das Grundgesetz (sozusagen die Verfassung der Deutschen) dient der Wahrung der demokratischen Grundordnung in Deutschland. Wer eine Partnerschaft für Demokratie sucht, kommt nicht umhin auch eine Partnerschaft mit dem Grundgesetz und somit mit unseren Grundrechten zu suchen. Diese erlauben Meinungsfreiheit, welche wiederum alle Meinungen zulässt, welche keinen Straftatbestand darstellen. Dazu gehören auch Meinungen, die nicht einem kunterbunten Weltbild entsprechen. Neuerdings werden solche Meinungen und Aussagen als rassistisch, fremden- und demokratiefeindlich bezeichnet. Zusammengefasst wird das dann unter dem Sammelbegriff -Hate Speech-. Da es keine genaue Definition von Hate Speech gibt, dient dieser Begriff nur als Euphemismus für „eine andere Meinung als meine“. Da Meinungsfreiheit aber kein Wunschkonzert ist und schon gar nicht erst von den Befindlichkeiten einzelner abhängt, dient dieser Begriff als „Waffe“ gegen alle Gedanken, Ansichten und Meinungen, welche nicht dem links-grün-buntem Weltbild entsprechen. Begriffe Hetze, Hasskommentare oder jetzt neu Hate Speech, sollen vermitteln, dass es sich um etwas ganz schlimmes oder gar strafrechtlich relevantes handelt. Da Begriffe wie Hasskommentar oder Hate Speech wie erwähnt nicht klar definiert sind, stellen sie auch nicht per se einen strafrechtlich relevanten Sachverhalt dar und sind somit nichts weiter als einen lauer Darmwind. *ziiiisch*

Eine Demokratie lebt geradezu von verschiedenen Meinungen und Ansichten, gäbe es diese verschiedenen Meinungen nicht, dürften wir überhaupt nicht von einer Demokratie reden. Deshalb ist es pervers, eine demokratische Haltung im Kontext mit den aktuellen Themen in der Politik/Gesellschaft, immer nur jenen zuzuschreiben, welche die vermeintlich richtige Meinung dazu vertreten. Wahre Demokraten halten es wie Evelyn Beatrice Hall, denn diese war im Gegensatz zu vielen Politikern eine wirklich schlaue Frau: "Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen."

Ich finde es ja zudem immer wieder amüsant, wenn mir ehemalige Stasi-Fachkräfte die Demokratie und Meinungsfreiheit erklären wollen. In unserer aktuellen Politik gilt das Motto: Meinungsfreiheit? Ja klar! … aber nicht für euch! Wir bewegen uns langsam aber sicher auf nordkoreanische Verhältnisse zu. Unsere Hinrichtungen bedrohen zwar nicht das Leben, jedoch werden Menschen die unangenehme Meinungen vertreten, durch Medien und Politik gesellschaftlich und/oder beruflich hingerichtet.

Was lernen wir? Das gerade die, die uns vor den vermeintlichen Feinden der Demokratie schützen wollen, der Demokratie den größten Schaden zufügen, indem sie alle anderen Meinungen als die eigene, versuchen zu unterbinden beziehungsweise als die Falsche darzustellen. Mit solchen Projekten wird die Demokratie defacto eher zerstört als gestärkt. Zumal sich die wahre Stärke einer Demokratie, gerade im Umgang und der Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Strömungen messen lässt. Alle Meinungen, welche keinen strafrechtlich relevanten Sachverhalt darstellen, sind Partner der Demokratie. Somit auch religions-, kultur- und gesellschaftskritische Meinungen.

Die 500,- Eurotaler hole ich mir bei Gelegenheit mal ab.
H.Freidenker
09.12.2016, 22.07 Uhr
Highvoltage, Danke für diesen Beitrag
da bin ich vollkommen bei Ihnen.
Wie sehr man den Begriff Demokratie, in den Sumpf seiner eigenen Gedankenwelt implizieren und entstellen kann, ist der Schreiberin perfekt gelungen.
So etwas schreibt man doch nicht nüchtern.
Mit so viel bunter Toleranz, den Begriff Demokratie zu mißbrauchen, macht sprachlos.
Hoffentlich können diejenigen, die sich mit dem Artikel der Frau Uebner identifizieren, Ihren Ausführungen folgen und in der Konsequenz mit dem Begriff Demokratie verantwortungsbewußter umgehen.
Gothe
10.12.2016, 11.08 Uhr
Leider keine Ahnung
Die Frau hat keine Ahnung von dem was sie schreibt. Die junge Frau ist leider ein Opfer des BRD Systems.
Demokrit
10.12.2016, 16.35 Uhr
Demokratieverständnis?
Was hat "Soziale Integration" mit Demokratie zu tun?
Was hat "Antirassistische Bildungsarbeit" mit Demokratie zu tun?........
Demokratie ist, aus der Pluralität der Meinungen eine von der Mehrheit gewollte Meinung zu bilden, welche dann von allen zu tolerieren ist. Aber hier wird wohl gewollt,das Spektrum der Meinungen in einen bestimmten Meinungskorridor zu bringen.
Der Meinungskorridor wird aber allein durch das Grundgesetz ausreichend abgebildet.
Aber zum Programm, wenn das Geldausgeben auch so aussieht wie in Sachsen?
goo.gl/o2TlQ1
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