eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 18:21 Uhr
22.11.2016
KRIPPENSPIEL 2016 mit Olaf Schubert

„Jesus Christus Klassenkasper“

Am 21. Dezember um 19:30 Uhr ist er wieder da und zwar im Theater Nordhausen. Unter dem Motto „Jesus Christus Klassenkasper“ stehen Olaf Schubert und seine Mitspieler auf der Bühne...

Krippenspiel kommt nach Nordhausen (Foto: Agentur) Krippenspiel kommt nach Nordhausen (Foto: Agentur)
Das Wichtigste zu erst. Der Kartenvorverkaufsstart ist am 7. Dezember 2016, 16 Uhr und nur an der Theaterkasse in Nordhausen.

Nun zum Zweitwichtigsten, dem Inhalt der aktuellen Krippenspiel-Ausgabe: Als der Schöpfer seiner Bestimmung als Erschaffer des Universums nachgegangen war und er am 2. Montag der Welt, also dem ersten Tag nach der Schöpfungswoche, erwachte klingelte sein Telefon.

Anzeige symplr (1)
Am anderen Ende der Leitung meldete sich die Schöpfungsbehörde und forderte eine Welterschaffungsermächtigung zuzüglich Gott-Diplom. Es stellte sich heraus, dass Gott ohne Schulabschluss die Welt erschuf. Die Schulpflicht wurde eingeführt und mit dem väterlichen Wunsch: "Du sollst es mal besser haben als ich!" schickte Gott seinen Sohn Jesus Christus auf das Erlöserseminar. Der Rest ist Geschichte.

Generationen von ElternInnen, LehrerInnen, PädagogenInnen überfordern seither ihre Brut mit ihren sozialen Evolutionsabsichten. Er jedoch entzieht sich der Masse. Jesus! Der Provokateur, Amateur und Fußpfleger!
Was wird geschehen, wenn er scheitert? Wird der Sohn Gottes seine Hausaufgaben vergessen? Was, wenn Jesus Christus RELI schwänzt, weil ihm die Brüste einer Mitschülerin gerade interessanter erscheinen? Oder schreibt er Gedichte? Wer weiß?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie nach dem Erwerb von Eintrittskarten zum Krippenspiel mit Olaf Schubert. Der Jazzclub Nordhausen freut sich mit den zahlreichen Gästen auf seine letzte Veranstaltung im Jahr 2016.

DEKAdance mit der "Relax, du Luder - Tour" (Foto: Agentur) DEKAdance mit der "Relax, du Luder - Tour" (Foto: Agentur)
Vorher gibt es allerdings noch 2 wunderbare Konzerte. Am 25. November 20 Uhr in der Cyriaci-Kapelle DEKAdance mit der "Relax, du Luder - Tour" 16/17. Und am 03. Dezember 20 Uhr auch in der Cyriaci-Kapelle Xl-Target feat. Mr. Defunkt Joseph Bowie. Ein absoluter Tipp. Drummer KJ Dave Doran holt sich die Funk Legende Mr. DEFUNKT Joseph Bowie ins Boot.

Er flechtet sein Posaunenspiel und seine Stimme in die experimentellen Jungle Drum Tracks ein und verschmilzt mit der Jazz Gitarre von Christy Doran. Es entsteht eine neue Mixtur von Funky Jungle-Jazz, Ambient und Breakbeat. Eine neue Art von "urban groovige Zukunftsmusik". Eine volle Ladung Energie und Rhythmus - zurzeit der coolste LIVE Sound der «moveToGroove scene»

Für beide Abende sind noch Karten erhältlich unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com und an der Abendkasse. www.jazzclub-nordhausen.de
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
NDHler
22.11.2016, 19:17 Uhr
Olaf Schubert
Kartenvorverkauf für Olaf Schubert, dass ich nicht lache...
Die Tickets werden doch vorher verteilt! Frechheit so etwas öffentlich anzukündigen!
elpe
22.11.2016, 19:58 Uhr
So ist es...
da freue ich mich doch schon auf die lange Schlange auf dem Weihnachtsmarkt...von denen nur ein Bruchteil ne Karte bekommt. Warum werden die Karten nicht regulaer im Vorverkauf verteilt? Schade...
Real Human
23.11.2016, 12:12 Uhr
Richtig! Lasst Euch nicht hinter die Funzel führen!
„Jesus Christus Klassenkasper“ – Ja, so muss er den damaligen Orientalischen Despoten (https://de.wikipedia.org/wiki/Orientalische_Despotie) zunächst auch erschienen sein. Solange, bis er schließlich mit seinem Einzug in Jerusalem ernsthaft die Machtfrage gestellt hat. Da ist es (nach meiner Bürgermeinung) durchaus erlaubt, Parallelen zur aktuellen weltweiten Sozialpolitik zu ziehen.

Ich habe mir heute im „Lügensender“ Phoenix die Rede von Sahra Wagenknecht angehört. Auch sie war der Meinung, dass Gesetze für die Interessen der Mehrheit der Bürger gemacht werden sollten, und nicht umgekehrt die Bürger den Gesetzen gehorchen sollten, die regelmäßig von Lobbyisten der Großkapitalisten in deren Sinne zurechtgebogen werden. Siehe aktuell: https://www.lobbycontrol.de/2016/11/spd-sponsoring-skandal/
Damals sprach der legendäre Jesus in der Überlieferung des Neuen Testaments von „Pharisäertum“!

Heute ist es die tägliche Praxis der „Volksparteien“. Die Mitglieder und Nutznießer dieser Parteien haben es nicht nötig auf Straßen und Plätzen „Wir sind das Volk!“ zu schreien. Sie haben ja die Macht. Diese „Experten“ kämen sich auch ziemlich deppert vor, wenn sie sich mit dem „Pöbel“ auf eine Stufe stellen würden. Nur zu Wahlzeiten reden sie dem „Volk“ – möglichst unverbindlich – nach dem Maul (Luther). Danach benehmen sie sich wie die sprichwörtlichen Tauben nach der Wahl. Und ein eher Nicht-Klassenstandpunkt sieht dann etwa so aus: https://wirrklich.wordpress.com/2009/11/26/schaubild-der-hierarchie/ (Wobei ich mir nicht unbedingt die übrigen Statements der Webseite zu eigen mache.)

Leider ist der Vergleich von Jesus mit einem Klassenkasper aber auch aus einem anderen Grund durchaus angebracht. Er hat nämlich – ähnlich wie Luther mit seiner Reformation – mit seiner Bergpredigt lediglich das Eis der Klassengesellschaft ein wenig aufgebrochen. Danach fror alles wieder zu. Und schon wenige Jahre nach der Machtergreifung des Christentums im Alten Rom war es mit der Religionsfreiheit aus und vorbei!

Der „Klassenkasper“ hatte große Worte geschwungen und ist in seinem – für damalige wissenschaftlich embryonale Zustände verständlichen – Gotteswahn elend am Marterkreuz verreckt! Übriggeblieben ist von ihm leider mehr das Folterinstrument als sein Glauben an eine bessere Welt unter der Herrschaft eines gütigen Gottes. (Siehe die Heiligsprechung von „Mutter“ Teresa, die den Sterbenden Schmerzmittel verweigerte, weil sie so angeblich den Leiden von Jesus näher wären!)

Wer sich wirklich in ein „Erlöserseminar“ begeben will, sollte sich mit dem „Transhumanismus“ beschäftigen. Allerdings geht es dabei nicht um die rückwärtsgewandte Wiederholung „wissenschaftlich embryonaler Zustände“, sondern um möglichst realistische Visionen für eine Emanzipation von der natürlichen Sterblichkeit, die momentan noch jeden von uns erwartet.

Dazu verweise ich noch mal auf meinen Vortrag, der in http://www.eichsfelder-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=200293 angekündigt war und den ich auch gehalten habe. Leider steckte ich zwei Stunden in einem unfallbedingten Stau fest, sodass ich nur noch wenig Zeit für die Behandlung eines derart komplexen Themas hatte. Ich wäre aber gern bereit, ihn vor einem interessierten Publikum zu wiederholen – ohne finanzielle Eigeninteressen und selbstverständlich auch vor disziplinierten Kritikern!

Joerg Birkefeld
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)