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Mo, 15:30 Uhr
21.11.2016
Staatspreis für Architektur nach Nordhausen

Quartier am Kornmarkt gewinnt

Quartier am Kornmarkt  (Foto: Google Earth) Quartier am Kornmarkt (Foto: Google Earth) Das Projekt „Stadtbausteine für Nordhausen: Quartier am Kornmarkt und Bürgerhaus“ gewinnt den diesjährigen Staatspreis für Architektur und Städtebau. Einzelheiten in Ihrer nnz...


Das Wohnquartier am Kornmarkt wurde neu gestaltet, ebenso das Bürgerhaus mit Stadtbibliothek und Ratssaal. Diese Wahl traf die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Gerd Zimmermann, dem Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen.

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Auch der Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, gehörte der Jury an. In der Begründung heißt es: „Die Vorgabe, einen Stadtblock für einen attraktiven Wohnungsbau aufzuwerten und mit Ratssaal und Bibliothek einen öffentlichen Platz zu fassen, haben eine plausible Form gefunden.“

Die Jury lobte die mutigen Entscheidungen der gemeinsamen Bauherrschaft von Städtischer Wohnungsbaugesellschaft und der Stadt Nordhausen. Das Projekt stärke den gelebten Bürgersinn und das innerstädtische Wohnen. „Unsere heutigen Preisträger haben markante, außergewöhnliche Orte geschaffen. Wir wollen auch andere ermuntern, innovativ zu planen und zu bauen“, sagt Klaus Sühl.

Hintergrundinformation: Zum elften Mal wird heute der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau verliehen. In Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen werden ein Preis sowie zwei Anerkennungen vergeben, die insgesamt mit 15.000 Euro dotiert sind. Prämiert werden Bauwerke, die das Bauen unserer Tage prägen und die sich Herausforderungen wie dem demografischen Wandel, Energieeffizienz und Barrierefreiheit stellen.

Ausgezeichnet wurden mit dem Staatspreis sowohl die verantwortlichen Architekturbüros (die Architekten Schettler & Wittenberg sowie Schettler aus Weimar und Stock + Partner Freie Landschaftsarchitekten) als auch die Bauherren, die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen und die Stadt Nordhausen.

Eine Anerkennung erhalten das Büro- und Wohngebäude „Sonnenhof“ in Jena sowie die „Fuge no. 1“, ein Bauern- und Atelierhaus in Seitenbrück.

Die Gewinner werden heute von Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen, ausgezeichnet. Bildquelle: Google Earth
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
21.11.2016, 16:12 Uhr
Das Preisgeld
kann ja dann gleich zur Reparatur der Bürgerhaus Treppe verwendet werden...
Oder gehören die Warnbaken mit zum Architektenentwurf, wurden erst vergessen und nun vom Architekten eingeklagt?
Fraufi
21.11.2016, 16:44 Uhr
Ein großes Bravo ...
... den Architekten von Schettler & Wittenberg und den Landschaftsplanern. Die 15.000 Euro Siegprämie ließe sich doch sinnbringend einsetzen, wenn sich die Stadt damit die Selbstbestimmung zur Entfernung der Pferdetränken – pardon Pflanzschalen - in der Kranichstraße und die Wiedererschaffung von dort einst zugesicherten Kurzzeitparkplätzen sowie das Recht auf Begrünung der Bibliotheksterrasse zurückerkaufen könnte. Erst dann dürfte auch den Nordhäusern so richtig zum Jubeln zumute sein.

Die hat nämlich vorher keiner so recht in die Geheimnisse der Architekten-Alleinbestimmung eingeweiht. Nun schauen sie auf Beton, wenn sie auf der Terrasse Kaffee trinken, und wieder auf kunstvoll zum Trog geformten Beton, wenn sie auf einen Sprung in die Marktpassage einen Kurzzeitparkplatz im Freien suchen.
Gothe
21.11.2016, 19:01 Uhr
Der Schatten ist faszinierend
Allein der Schatten hat einen Preis verdient... Die Leute im Block dahinter freuen sich bestimmt darüber....
Paulinchen
21.11.2016, 19:10 Uhr
Der "Sonnenplatz" in Jena...
...hat verloren, der Schattenplatz in Nordhausen aber gewonnen. bemerkenswert ist dagegen die sterile Terrasse, auf der man im Sommer auf den Treppen verweilen kann.
icke58
22.11.2016, 08:56 Uhr
Bürgerhaus
Heist zwar Bürgerhaus in wirklichkeit Frau Rinke Jahrhundertwerk.Sie würde da bestimmt nie enziehen in Block,Schande wie das aussieht.keine Sonne und muß sich nich zusehen lassen beim Kaffeetrinken.Alles gut gemacht Frau Rinke toll!!!
Herr Taft
22.11.2016, 09:37 Uhr
Schattendebatte
...ist doch total überflüssig. Wer in der Stadt wohnt, muss eben damit leben, dass es in der Nähe noch andere Häuser gibt....die auch einen Schatten werfen. Das genau nennt man ja Stadt, wer lieber etwas Platz um sich herum haben will, muss in der Stadt halt Geld in die Hand nehmen, oder eben aufs Land ziehen. Aber im Zentrum, oder zentrumsnah wohnen und sich dann darüber aufregen, dass da noch andere Häuser stehen, die oh Gott Schatten werfen...ist ja wohl peinlich...
D. D.
23.11.2016, 17:16 Uhr
... ist und bleibt ein Bunker
Der Betonklotz ist und bleibt ein Bunker!
... “Projekt stärke den Bürgersinn und das innerstädtische Wohnen, hieß es in der Begründung.“... es ruiniert eher den Charme unserer schönen Altstadt!
Von dem Licht das es wegnimmt ganz zu schweigen. 15000 € können ja gleich wieder investiert werden da dieses Bauwerk genügend pro Jahr kostet. ;)
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