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Do, 08:38 Uhr
17.11.2016
Zum 100. Todestag

Kantoreikonzert mit Werken von Max Reger

Am Samstag singt die Nordhäuser Kantorei ein Chorkonzert in der St. Blasiikirche. Auf dem Programm stehen Werke von Max Reger, der vor 100 Jahren verstarb.
Da Reger einen Teil seiner Ausbildung im benachbarten Sondershausen genoss, liegt es nahe, dass sich die Nordhäuser Kantorei gemeinsam mit der Kreiskantorei Bad Frankenhausen - Sondershausen ein Konzertprogramm ausgedacht hat, um dem Jubilar angemessen zu gedenken...

Max Reger schrieb in seinem kurzen Leben viele Werke, gerade die Organisten schwärmen vom umfangreichen Oeuvre, das aber auch manche Schwierigkeit bietet. Die Choralkantaten "Meinen Jesum lass ich nicht" und "O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen" zum Ende des Kirchenjahres stehen nun am kommenden Wochenende auf dem Programm. Reger zeigt in diesen wenig aufgeführten Kantaten sein ganzes Können als Meister der Harmonie und Instrumentierung. Keine Strophe ist gleich gesetzt, jede erhält ihre eigene Harmonisierung.

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Zudem erklingt die Choralkantate "Vater unser im Himmelreich" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Kenner werden einen solchen Titel im Werkverzeichnis Mendelssohns vergeblich suchen, denn die Kantate ist eine Bearbeitung nach der Orgelsonate Nr.6 d-Moll, die Michael Kremzow eigens für die Ensembles zusammengestellt und arrangiert hat. Sie erklingt somit erstmals weltweit in dieser Fassung. Der zugrunde liegende Choral stammt übrigens aus der Feder von Martin Luther - somit leisten die Chöre und Instrumentalisten einen weiteren Beitrag zum Reformationsgedenken. Unterstützt werden die Chöre vom Orchester der Nordhäuser Kantorei sowie Martin Hess an der Orgel. Die Leitung hat Kantor Michael Kremzow.

Kantoreikonzert zum Gedenken an Max Reger am Samstag in Nordhausen (Foto: Regina Englert) Kantoreikonzert zum Gedenken an Max Reger am Samstag in Nordhausen (Foto: Regina Englert)

Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei! Eine Kollekte zur Deckung der Unkosten wird herzlich erbeten.
Autor: red

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