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Di, 17:45 Uhr
15.11.2016
Aus dem Kreisausschuss

Mehr Geld für den Landkreis?

Im Kreisausschuss sollte es heute unter anderem um die energetische Sanierung des Bleicheröder Schillergymnasiums gehen. Außerdem standen Ausgaben von über 50.000 Euro sowie überplanmäßige Ausgaben in der Flüchtlingsunterbringung standen auf der Tagesordnung. Vorher hatte Landrat Jendricke aber noch gute Nachrichten aus der Landeshauptstadt mitgebracht...

Landrat Jendricke weilte heute in Erfurt bei Besprechungen mit dem Landesverwaltungsamt und dem Innenministerium bezüglich des Haushaltes. Ein pikantes Treffen, hatte doch der Kreistag in seiner letzten Sitzung beschlossen gegen die bisherige Höhe der Zuwendungen des Landes zu klagen.

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Manchmal müsse man "kämpfen und auf Kante fahren" sagte der Landrat, die Rechnung scheint aufgegangen zu sein - einen Aufschlag von rund 1,4 Mio. Euro zusätzlich zu den bisherigen Bedarfszuweisungen soll es geben, damit liege man nun knapp unter der Marke von 6,5 Mio. Euro, so der Landrat. Man habe vier Wochen "aufwendige Verständigungsprozesse", hinter sich, Ausgangslage sei jetzt, dass man mit der erhöhten Zuwendung rechnen könne.

Mehr Geld soll es auch Flüchtlingsbereich geben, unter anderem wegen gestiegener Mietpreise bei Wohnungen und den Bewachungskosten der Gemeinschaftsunterkünfte. Die höheren Kosten beträfen nicht allein den Nordhäuser Kreis, auch aus anderen Teilen Thüringens sei man an Erfurt herangetreten, erklärte der Landrat. Insgesamt 1,5 Mio. Euro soll der Landkreis Nordhausen zusätzlich erhalten, die Zusage wurde laut Jendricke bisher allerdings nur mündlich gegeben.

Die Mehrausgaben des Kreises seien vor allem darauf zurückzuführen, das inzwischen viel Geflüchtete aus den Gemeinschaftsunterkünften ausgezogen seien und somit höhere Kosten für Wohnungsmieten anfielen. Gerechnet hatte man damit, in welchen Größenordnungen das geschehen würde sei aber nicht abschätzbar gewesen, hieß es dazu im Kreisausschuss aus dem entsprechenden Ressort des Landratsamtes. Verschieden Vorfälle in Thüringen hätten zudem dazu geführt dass die Wachdienste mehr Personal einsetzen mussten, womit auch die Bewachungskosten gestiegen seien. Die Vorgaben des Landes seien zu eng gefasst gewesen, sagte Landrat Jendricke, hier gebe es jetzt Einsicht von Seiten des Landes.

Insgesamt käme man von den beantragen 10 Millionen Euro Bedarfszuweisungen damit auf nunmehr 8 Mio. Euro, wobei die Mittel für die Flüchtlingsunterbringung aus einem anderem Topf stammen und nicht direkt zu den Bedarfszuweisungen zu zählen sind. Mit Kürzungsvorschlägen wolle man dem Verwaltungsamt, demnächst einen Vorschlag vorlegen um den Weg für eine Haushaltsgenehmigung frei zu machen. Er sei froh dass man von Seiten des Landes gesehen habe das der Kreistag nicht habe provozieren wollen, sondern das die Mittel tatsächlich nicht ausreichten, so Jendricke, "ich will auf Sachargumente setzen und nicht auf Polemik, an dieser Stelle hat das gewirkt", sagte der Landrat.

Zur nächsten Kreistagssitzung könne man über die Klagerücknahme abstimmen, mehr wird man nicht erreichen können, der Spielraum sei ausgereizt.

Weiter auf der Tagesordnung - zu Ausgaben über 50.000 Euro hatte man abzustimmen und da gab es heute nur eine zu beschließen. Insgesamt 95.000 Euro sollen für 100 Zugriffslizenzen für Microsofts Office Paket ausgegeben werden.

Zweiter großer Punkt der Tagesordnung - die Sanierung des Schillergymnasiums in Bleicherode. Die Elternversammlung des Gymnasiums kennt die Pläne bereits, nun wurden auch die Kreisausschussmitglieder über den Stand der Planungen informiert. Für die Sanierung stehen Bundesmittel in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung, mit dem Geld könne man "maßgeblich" vorankommen.

So soll die Nordansicht des Gymnasiums aussehen (Foto: NordIng) So soll die Nordansicht des Gymnasiums aussehen (Foto: NordIng)
Mit der Modernisierung des Schulgebäudes wurde 2009 bereits begonnen. Der Eingangsbereich, sowie die Westfassade wurden neu gestaltet, die Fenster ausgetauscht. Für weiterführende Pläne reichten damals die Mittel nicht aus, erläuterte Architekt Michael Waldheim, und auch jetzt wird man nicht alle Arbeiten durchführen können. Verfahren wolle man wie beim ersten Abschnitt der Sanierung, zunächst soll der Ostflügel angepackt werden, Hauptaugenmerk liege hier auf dem Dachgeschoss.

Das wäre die Hofseite/Ostansicht (Foto: NordIng) Das wäre die Hofseite/Ostansicht (Foto: NordIng)
Das verfügt in seinem jetzigen Zustand über unzureichende Rettungswege und zeige deutliche Bauschäden auf. Deswegen werde man das Dach herunternehmen und durch einen Ergänzungsbau in Zukunft die gesamte Grundfläche als Aula nutzen können. Die Hauptarbeiten sollen in den Sommerferien durchgeführt werden, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2018 geplant.

Zur nächsten Kreistagssitzing wird auch der Neubau der Hauptfeuerwache wieder Thema sein, der Landkreis habe seine Vorlage "präzisiert", hieß es dazu im Kreisausschuss. In "Nuancen" sei man beieinander, ein öffentlicher Streit sei eigentlich nicht nötig gewesen, meinte Jendricke. Auch die Einrichtung einer Kreisübergreifenden zentralen Leitstelle wurde noch einmal angesprochen. Diese könne nur in Nordhausen stehen, da mindestens ein Feuerwehmann immer mit am Tisch sitzen müsse, so der Landrat, in Nordthüringen könne das niemand anderer liefern.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Nordhäuser Freiheit
15.11.2016, 18:24 Uhr
Hier sag ich neidlos "Gut gemacht Landrat! "
In diesem Falle fällt mir das ausnahmsweise nicht schwer.
Liane Enzinger
15.11.2016, 18:38 Uhr
Also 1,4 und 1.5 Millionen für Herrn Jendricke - oder wie jetzt?
Bitte erklären: Es gibt also 1.4 Mio Euro auf die Kreisumlage drauf und dann noch mal 1.5 für die Geflüchteten? Also insgesamt 3 Mio?

Oder nur 1.5 Mio für die Geflüchteten, die Herr Jendricke als Zulage für die Kreisumlage ummünzt?

Oder wie jetzt?
Thomas Fichtner
15.11.2016, 22:55 Uhr
Bitte? 950 Euro je "Zugriffslizenz"?
"Insgesamt 95.000 Euro sollen für 100 Zugriffslizenzen für Microsofts Office Paket ausgegeben werden. "

Wie bitte? 950 Euro je Lizenz? Bekommt man da nen nagelneuen Rechner dazu und eine Goldplakete?

Und was heißt eigentlich "Zugriffslizenz"? Bedeutet das all die Daten der Verwaltung landen eigentlich in der Microsoft Cloud? Und das ist rechtlich wirklich zulässig? Mein Gott die Amis brauchen die NSA nicht mal!

Vielleicht sollte man sich mal ein Beispiel an München oder selbst Leipzig nehmen die längst mit Open-Source-Anwendungen arbeiten!

https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_%C3%B6ffentlichen_Einrichtungen

Naja, Nordhausen hat es ja - immer raus mit dem Geld - ist ja nur das der Bürger...
hukd
16.11.2016, 07:59 Uhr
München oder Leipzig??
Dort soll es mit der OpenSource Lösung drunter und drüber gehen. Das ist einfach keine Alternative.

Dazu empfehle ich diesen Artiklel:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-in-Muenchen-Berater-empfehlen-Ausstieg-aus-LiMux-auf-Raten-3463100.html

Bitte die Linux Kirche einfach im Dorf lassen...

Allerdings ist mir auch schleierhaft warum eine Office Lizenz 950 Euro kosten soll..
Flitzpiepe
16.11.2016, 08:53 Uhr
OpenSource im ÖD
Ich denke das Thema OpenSource in öffentlichen Verwaltungen ist komplizierter als es Herr Fichtner und HUKD hier darstellen.
In dem Artikel wird doch fast nichts gesagt. Da müssten erstmal mehr Informationen kommen.
Das Schlimme ist halt, dass man die öffentlichen Verwaltungen erst in diese Microsoft Abhängigkeit hat kommen lassen.
Hier geht es erstmal nur um MS Office. Deswegen taugt München nicht als Beispiel, denn die versuchen komplett auf Linux umzustellen. Das ist nochmal eine andere Hausmarke. Was soll aber bei einem Gutachten von Accenture auch schon raus kommen, wenn man an einem LiMux Ausstieg wieder kräftig verdienen würde? Die Probleme in München resultieren hauptsächlich an Windows Anwendungen, die nicht ersetzt werden konnten.
Leipzig als Beispiel taugt da viel mehr, denn dort wurde MS Office durch OpenOffice ersetzt. Dies sollte auch hier möglich sein. Aber ob der Umstieg wirklich funktionieren würde, können wir hier mit den Informationen nicht sagen.
Bei den Beispielen muss man sich aber vergleichbare Größen wie Leonberg oder Schwäbisch Hall nehmen. Und die sind durchaus positiv. Nur haben die viel früher damit angefangen...
In den Schulen besteht übrigens das gleiche Problem. Nur wäre es dort viel viel einfacher. Aber es macht (sich leider)fast keiner (die Arbeit)...
milfhunter
16.11.2016, 12:54 Uhr
linux oder windows im landratsamt?
ich gebe allen vorrednern dahin gehend recht, dass 950 euro für eine windows-lizenz ziemlich übertrieben klingt. aber die zahl stimmt tatsächlich, denn es handelt sich hier nicht um eine lizenz für private anwendungen, sondern für eine quasi-geschäftliche tätigkeit. obwohl der landkreis eine öffentl.-rechtl. körperschaft ist, verdient er mit hilfe dieser software auch geld; insofern muss der landkreis auch deutlich mehr für lizenzen ausgeben.

die kernprobleme beim einsatz von linux oder windows in einer öffentlichen verwaltung wie der des landkreises nordhausen möchte ich mal an einem ganz konkreten beispiel aus unserer näheren umgebung skizzieren. die uni göttingen hatte bereits vor dem jahre 2003 damit begonnen, sich aus der teuren windows-abhängigkeit zu lösen und auf das kostenlose linux-betriebssystem umzustellen. dafür gab es vor allem finanzielle argumente, denn zu der zeit hatte die uni göttingen ca. 20.000 studenten und mehrere tausend mitarbeiter in wissenschaft und verwaltung. demzufolge ging es hier um eine zu erwartende einsparung für lizenzausgaben in höhe von mehreren millionen euro! allerdings haben nicht alle fakultäten das vorhaben mitgetragen, sodass es über jahre hinweg eine koexistenz aus linux- und windowsrechnern gab. die euphorie über die neu gewonnen freiheit endete relativ schnell und zwar dadurch, dass es permanente kompatibilitätsprobleme bei hardware und software gab. an den hochschulen ist es z.b. so üblich, dass man sich viel arbeit mit nach hause nimmt; vor allem, weil viele mitarbeiter und studenten pendler sind und teilweise sehr weite anreisen haben. hier zeigte sich jedoch das problem, dass fast alles, was diese zuhause an ihren privaten rechnern mit windows-betriebssystem ausgearbeitet hatten, sich an den linuxrechnern nicht verwenden ließ, sodass ganze heerscharen von studentischen hilfskräften damit beschäftigt waren, die ausarbeitungen ihrer professoren und dozenten noch einmal auf einem windows-rechner abzuschreiben. an den fakultäten, wo man nicht auf den linux-zug aufgesprungen war, lachte man sich verständlicherweise kaputt. der hintergrund für diese peinlichkeit war der damalige offene machtkampf zwischen den konzernen microsoft und apple mit den linux-entwicklern. microsoft und apple weigerten sich mit aller kraft, ihre software für linux-betriebssysteme kompatibel zu machen und mussten schließlich von einem us-gericht dazu gezwungen werden, teile ihrer entwickler-codes für die konkurrenz offenzulegen. um das jahr 2010 war man an der uni göttingen dem problem schließlich überdrüssig und führte das windows-betriebssystem flächendeckend wieder ein. das geschah allerdings ohne großes aufsehen, um sich nicht dem öffentlichen spott auszusetzen. vor wenigen jahren wurden dann die letzten linux-rechner ausgesondert und für wenig geld an die studenten verkauft. die flächendeckende wiedereinführung von windows kostete einen betrag, der in millionenhöhe liegen dürfte. insofern hatte man an der uni göttingen tatsächlich viel geld vernichtet.

ohne konkrete erfahrungsberichte kann man dem landkreis nordhausen daher nur abraten, solche experimente zu machen.
hukd
16.11.2016, 13:35 Uhr
Lizenzkosten
Nunja hier hat man sich dann wohl für das Office "Topmodell" entschieden

Microsoft Office 2016 Professional Plus; Neulizenz inkl. Software Assurance; Open-NL

Die kostet 950 Euro Brutto.

Für öffentliche Verwaltungen wäre die eigentlich günstiger zu haben

Microsoft Office 2016 Professional Plus; Neulizenz inkl. Software Assurance; Open-D

Die kostet 720 Euro Brutto

Ich frage mich ob hier nicht die günstigere Variante gereicht hätte, mit sicherheit ja!

Microsoft Office 2016 Standard; Neulizenz; Open-D

Die kostet 330 Euro Brutto


Bei ProPlus sind dann zusätzlich folgende Anwendungen dabei:
Access
Lync
InfoPath

Warscheinlich überflüssig...
altmeister
17.11.2016, 08:55 Uhr
Softwarekosten
Es ist schon interessant, dass hier vom Maximalpreis ausgegangen wird, welchen ich nicht einmal finden konnte, nur einen viel geringeren für Betriebe, direkt im Microsoft-Shop. Vielleicht habe ich nur nicht intensiv genug nach einem höheren Preis gesucht, ich kenne die Preissuche aber immer nach der günstigeren Variante. Man möge mir verzeihen.
Bei all dem ist auch noch vergessen worden, dass bei Mengenabnahmen nicht gerade kleine Rabatte üblich sind, hier also nicht mit dem Kauf einer einzelnen Lizenz verglichen werden kann.
Kann mir das mal einer der Experten erklären, warum solch ein Preis in Ansatz kommt?
Ansonsten entsteht hier eventuell ein gewisses "Geschmäckle"...
hukd
17.11.2016, 09:33 Uhr
Lizenzpreise
Wie die Lizenzpreise zusammenkommen habe ich schon in meinen letzten Kommentar kurz zusammengetragen.

Für eine Terminalserver-Umgebung benötigt man sogenannte Open Lizenzen.

Für normale Unternehmen sind das die teuersten Open-NL

Für öffentliche Einrichtungen gäbe es eigentlich vergünstigte Open-D

Eigentlich bleiben 2 Fragen:
1. Warum werden keine Open-D Lizenzen gekauft?
2. Warum reicht nicht die Office Standard Lizenz für 330 Euro.

Diese Lizenzpreise sind in der Tat etwas schwieriger zu finden.

Sollte es sich um 100 Einzelplatzinstallationen handeln, wäre die Lizenzen noch einmal als PKC entsprechend günstiger.
Kritiker2010
17.11.2016, 10:55 Uhr
@milfhunter - Erfahrungen sind wichtig aber „die Welt ist im Wandel“
Derartige Erfahrungen an der Uni Göttingen sind zwar recht unterhaltsam, jedoch lassen sich die Erkenntnisse nicht 1:1 auf die heutige Situation übertragen.

Das angesprochene Kompatibilitätsproblem besteht eigentlich nur:
A) wenn man sich vorsätzlich dumm anstellt oder
B) tatsächlich beim Einsatz einiger Spezialanwendungen

Für alle üblichen Anwendungsfälle gibt es im Jahr 2016 geeignete Programme in beiden Welten und entsprechende Plattform-unabhängige Dateiformate, die eine Zusammenarbeit ermöglichen. Viele Programme besitzen ja auch die Fähigkeit, Dateien aus Fremdformaten zu öffnen und zumindest halbwegs korrekt anzuzeigen und weiter zu verarbeiten.

Letztlich sollte man sich doch auch mal vor Augen führen, wie viele Dokumente und Dateien heute über das Internet verteilt oder bereit gestellt werden. Das scheint ja auch zu funktionieren, obwohl man überhaupt nicht weiß, welches Betriebssystem der Nutzer am anderen Ende verwendet.

Zugegeben, auch wenn sich viele Benutzerführungs-Konzepte systemübergreifend durchgesetzt haben, dürften zwei Hürden weiterhin bestehen:
1. die Umgewöhnung der schwer erziehbaren Mitarbeiter
2. die ungewisse Sicherheits- und Support-Situation im Open-Source-Bereich
Alanin
17.11.2016, 13:33 Uhr
Kleine Info zu LiMux
Ich hatte damals, in der heißen Phase von LiMux (Umstellung auf Linux in München) einige Vorträge von den Münchnern gehört. Das Hauptproblem bei der Transformation war, dass es nicht wirklich flächendeckend gemacht wurde. Es gab immer noch Dezernate bzw. Referate, die sich von ihrer Spezialsoftware nicht verabschieden wollte bzw. konnten.

Hinzu kam der überraschend große Aufwand bei der Überführung von Vorlagen, die die Mitarbeiter für ihre Arbeit nutzten.

Beispielsweise gab es nur einen kleinen Teil von erlaubten Vorlagen, die durch die IT abgesegnet und durch die IT überhaupt bekannt waren. Die Mitarbeiter selbst hatten sich allerdings halbe Anwendungen programmiert (mit Hilfe von Makros und sonst was so möglich war). Als es dann wirklich an die Überführung ging, kamen immer mehr Sachen aus der entstandenen Schatten-IT zum Vorschein.

Diese Probleme führten zu stark gestiegenen Kosten in der Überführung der alten Daten und vor allem auch zu einer Abwehrhaltung der Mitarbeiter, die plötzlich ihre "privaten" Vorlagen nicht mehr verwenden konnten. Krassestes Beispiel welches vorgestellt worden war, war eine Art Datenbankanwendung innerhalb von Excel.

Wenn man alte Zöpfe ohne Rücksicht abschneidet, kann ein solcher Wandel klappen. Geht man aber unschöne Kompromisse ein, geht es nach hinten los.
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