Di, 17:30 Uhr
15.11.2016
Notstromaggregat wird angeschafft
Rathaus wappnet sich für Krisenzeiten
Heute Abend war es wieder soweit: Im Nordhäuser Rathaus tagte der Finanzausschuss des Stadtrates. In dem Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt war, gab es lediglich einen Tagesordnungspunkt...
Nun, da die Bedrafszuweisung in Sack und Tüten ist, soll zwar weiter gespart werden, gleichzeitig aber auch kann wieder Geld ausgegeben werden. So sollen in der Grundschule Albert Kuntz für rund 30.000 Euro Toiletten eingebaut werden. Eigenmittel kann die Stadt für den Erhalt von drei Kellern der ehemaligen Dombrauerei ausgeben. Die Gesamtkosten würden sich laut Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh auf 170.000 Euro belaufen.
Damit die Innenstadt von Nordhausen in den kommenden Wochen wieder vorweihnachtlich leuchten kann, sollen für die Beleuchtung rund 12.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Wie Fachleute bereits vermuteten, muss die Stadt für den ersten und zweiten Bauabschnitt des Vorhabens Blasiikirchplatz, konkret den Bereich der Engelsburg fast 200.000 Euro als Nachtrag zahlen und für die Asphaltausbesserung stehen 14.000 Euro zur Verfügung.
Dann eine der interessantesten Ausgabepositionen. Die Stadtverwaltung will sich weiter für den Krisenfall wappnen. Wie Bürgermeisterin Jutta Krauth sagte, es soll ein großes Notstromaggregat für 70.000 Euro angeschafft werden, das die Weiterarbeit wichtiger Bereiche des Rathauses garantiert.
Gute Nachrichten gibt es auch für den Neubau der Zorgebrücke in Bielen. Hier konnte der Teil der beantragten Fördermittel um 52.000 Euro erhöht werden. So reduzieren sich die Eigenmittel für die Stadt von 304.000 Euro auf nur noch 255.000 Euro.
Zur letzten Sitzung des Ausschusses, da geht es um das Verhalten eines Stadtrates im Umgang mit einem Schreiben, das wiederum nicht der Öffentlichkeit zustand. Der Stadtrat soll das Dokument mit seinem Smartphone abfotografiert haben.
Damit war der öffentliche Teil der Sitzung beendet. Im nichtöffentlichen Teil soll das etwas ungebührliche Verhalten eines Stadtrates thematisiert werden. Der soll nach Informationen der nnz die Sitzung längere Zeit verlassen haben – und das mit Unterlagen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzNun, da die Bedrafszuweisung in Sack und Tüten ist, soll zwar weiter gespart werden, gleichzeitig aber auch kann wieder Geld ausgegeben werden. So sollen in der Grundschule Albert Kuntz für rund 30.000 Euro Toiletten eingebaut werden. Eigenmittel kann die Stadt für den Erhalt von drei Kellern der ehemaligen Dombrauerei ausgeben. Die Gesamtkosten würden sich laut Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh auf 170.000 Euro belaufen.
Damit die Innenstadt von Nordhausen in den kommenden Wochen wieder vorweihnachtlich leuchten kann, sollen für die Beleuchtung rund 12.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Wie Fachleute bereits vermuteten, muss die Stadt für den ersten und zweiten Bauabschnitt des Vorhabens Blasiikirchplatz, konkret den Bereich der Engelsburg fast 200.000 Euro als Nachtrag zahlen und für die Asphaltausbesserung stehen 14.000 Euro zur Verfügung.
Dann eine der interessantesten Ausgabepositionen. Die Stadtverwaltung will sich weiter für den Krisenfall wappnen. Wie Bürgermeisterin Jutta Krauth sagte, es soll ein großes Notstromaggregat für 70.000 Euro angeschafft werden, das die Weiterarbeit wichtiger Bereiche des Rathauses garantiert.
Gute Nachrichten gibt es auch für den Neubau der Zorgebrücke in Bielen. Hier konnte der Teil der beantragten Fördermittel um 52.000 Euro erhöht werden. So reduzieren sich die Eigenmittel für die Stadt von 304.000 Euro auf nur noch 255.000 Euro.
Zur letzten Sitzung des Ausschusses, da geht es um das Verhalten eines Stadtrates im Umgang mit einem Schreiben, das wiederum nicht der Öffentlichkeit zustand. Der Stadtrat soll das Dokument mit seinem Smartphone abfotografiert haben.
Damit war der öffentliche Teil der Sitzung beendet. Im nichtöffentlichen Teil soll das etwas ungebührliche Verhalten eines Stadtrates thematisiert werden. Der soll nach Informationen der nnz die Sitzung längere Zeit verlassen haben – und das mit Unterlagen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.
Peter-Stefan Greiner

