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Fr, 15:12 Uhr
06.08.2004

Friedenspfahl auf der LGS

Nordhausen (nnz). Neben dem Klettergarten mit seinen vielen Pfählen wird es künftig auch einen Friedenspfahl geben. Doch der darf vermutlich nicht erklettert werden...


Pfadfinder der Adventjugend und Vertreter der Frauenberggemeinde stellen am 13. August am West-portal der Frauenberg-Kirche auf dem Landesgartenschaugelände einen Friedenspfahl auf. Der Pfahl ist 2,50 Meter hoch und trägt auf den vier Seiten die Worte „Möge Frieden auf Erden sein“ in unterschiedlichen Sprachen. Als Gast zu dieser Zeremonie wird die Nordhäuserin Erika Schirmer zugegen sein, die den Text des Liedes „Kleine weiße Friedenstaube“ gedichtet hat.

Musikalisch umrahmt wird das Aufstellen des Friedenspfahles von dem Kinder- und Jugendchor der Adventgemeinde. Senioren werden selbst gebastelte kleine Friedenspfähle verschenken. Zum Abschluss werden Tauben als Friedenssymbol ausgeschickt; sie sollen die Wichtigkeit dieser Botschaft gerade heute sichtbar machen.

Friedenspfähle sind ein Projekt der World Peace Prayer Society, einer Nichtregierungsorganisation der UNO, 1955 in Japan von Masahisa Goi gegründet. Als Dichter und Philosoph suchte er eine Friedensbotschaft, auf die sich Menschen aller Nationen, aller Kulturen und aller Religionen einigen konnten. Diese fand er in den Worten MÖGE FRIEDEN AUF ERDEN SEIN. Das Projekt Friedenspfähle soll helfen, sie in aller Welt zu verbreiten. Heute gibt es weltweit mehr als 200.000 Friedenspfähle in 170 Ländern.

Friedenspfähle sind Mahnmal, stummes Gebet und internationales Friedenssymbol in einem. Sie sollen uns daran erinnern, dass Frieden möglich ist, er nur in uns selbst beginnen kann. Jeder, der zukünftig am Friedenspfahl auf der Landesgartenschau vorbeigeht, soll daran erinnert werden, den Alltag im Sinn der Worte „Möge Frieden auf Erden sein“ zu leben.
Autor: nnz

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