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Di, 10:40 Uhr
25.10.2016
Jugend-Austauschprogramm „WoW“

Gemeinsam gegen Diskriminierung

Ende September fand das Jugend-Austauschprogramm „WoW – Women Overcoming the World“ in Castro, im Süden Italiens statt. An dem Programm nahmen junge Menschen aus verschiedenen Ländern teil. Darunter auch Frauke Hoffmann, Schulsozialarbeiterin der Regelschule „Käthe-Kollwitz“ sowie vier Studenten der Sozialen Arbeit der Hochschule Nordhausen als Vertretung für den Horizont Verein Nordhausen...

Zu Beginn des Austauschprogramms lernten sich die Teilnehmer im Rahmen verschiedener Methoden der Gruppenarbeit kennen. Um einen unkomplizierten Ideen- und Informationsaustausch innerhalb der Workshops zu gewährleisten, wurden Aufgaben zum Aufbau und zur Stärkung des Vertrauens durchgeführt.

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Nach dem Besuch der Stadt Lecce und einem internationalen Abend mit verschiedenen landestypischen Gerichten startete die Workshop Phase. Im Mittelpunkt der Workshops stand das Thema „Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen“.

Die Teilnehmer entwickelten in Teamarbeit Ideen für Maßnahmen zur Gleichberechtigung von Frauen. Mit Hilfe von alltäglichen Beispielen, in denen Menschen Diskriminierung und/oder Stigmatisierung erlebt hatten, wurde ein Bewusstsein für die Benachteiligung bestimmter Personengruppen geschaffen. Auch der Bezug zum Übereinkommen CEDAW (Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau) spielte dabei eine wesentliche Rolle. Die Ergebnisse der einzelnen Workshops werden in einer Kampagne dargestellt, welche von SEYF - South Europe Youth Forum, einem Netzwerk aus Jugendorganisationen mit Sitz in Italien, entwickelt wird.

Beim Jugendaustausch "WoW" waren auch ein paar Teilnehmerinnen aus Nordhausen dabei (Foto: Isabell Willim) Beim Jugendaustausch "WoW" waren auch ein paar Teilnehmerinnen aus Nordhausen dabei (Foto: Isabell Willim)

Ziel ist es, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass Benachteiligung und Gewalt gegen Frauen auch heute noch existent sind. Veröffentlicht wird die Kampagne unter Anderem in den sozialen Netzwerken.
Frauke Hoffmann
Autor: red

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