Do, 20:09 Uhr
13.10.2016
Auswärtsspiel in Oelsnitz
SVC will den Spitzenreiter ärgern
Geschafft! Pflicht erfüllt, Saisonauftakt geglückt: Am vergangenen Samstag feierten die Regionalliga-Volleyballer des SVC Nordhausen den ersten Sieg, wenngleich er gegen den TSV Leipzig 76 äußerst glücklich ausfiel. Die nächste Aufgabe wird weitaus schwieriger...
Das Team von Trainer Alexander Metelski tritt am Samstag, 15. Oktober, um 19 Uhr beim Spitzenreiter VSV Oelsnitz an. Die Erleichterung über die ersten Zähler beim SVC dementsprechend groß. Noch dazu vor heimischem Publikum, das euphorisch jeden Punktgewinn bejubelte und das Team nach vorn pushte. Das war schon phänomenal. Gänsehautatmosphäre pur, beschrieb Dominik Rieger den Moment.
So schön wie sich der Sieg für den Mittelblocker und das Team nach dem Volleyball-Krimi auch anfühlen mag, es lief noch nicht alles rund beim SVC. So war die Annahme eins der Elemente, die es weiterhin zu stabilisieren gilt.
Annahme im Training ist was anderes als im Spiel. Du kannst 100 Annahmen im Training machen, wenn du aber in der Halle vor 300 Zuschauern, die klatschen und animieren, spielst, dann ist das noch mal was anderes, sagt Rieger. Das Team wusste die Schwäche mit viel Kampfgeist und Leidenschaft zu kompensieren. Wir haben immer an uns geglaubt und sind zurückgekommen. Gegen den derzeitigen Tabellenführer VSV Oelsnitz wird allerdings mehr Konstanz in den Sätzen und Stabilität in allen Elementen notwendig sein, um den Spitzenreiter in Bedrängnis zu bringen. Oder wie Rieger es formuliert: Wir wollen ihn schon ein wenig zu ärgern.
Das Ziel ist es, mindestens eine Punkt mitzunehmen. Das bedeutet wiederum, dass der SVC über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen muss. Aussichtslos ist das Unterfangen keineswegs, wie bereits der TSV Leipzig am zweiten Spieltag eindrucksvoll bewies. Der Aufsteiger unterlag den Oelsnitzern erst im fünften und letzten Durchgang (Tie-Break). Gelingt den Nordhäusern vielleicht der Überraschungscoup?
Die Vorzeichen stehen mit der richtigen Einstellung sicherlich nicht schlecht. Rufen die Nordhäuser mit der nötigen Stabilität ihre Leistung ab und legen zusätzlich die alten Tugenden wie Wille, Kampfgeist und Leidenschaft an den Tag, dann könnte abermals ein spannendes Spiel zu erwarten sein. Obwohl für das erste Auswärtsspiel mit Sebastian Buntfuß (verletzt), Matthias Gäpler (Arbeit) und Andreas Otten (krank) drei wichtige Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen. Wir müssen zwar etwas umstellen, aber dafür haben wir einen großen Kader, merkt Rieger an und betont: Wir haben nichts zu verlieren.
Sandra Arm
Autor: redDas Team von Trainer Alexander Metelski tritt am Samstag, 15. Oktober, um 19 Uhr beim Spitzenreiter VSV Oelsnitz an. Die Erleichterung über die ersten Zähler beim SVC dementsprechend groß. Noch dazu vor heimischem Publikum, das euphorisch jeden Punktgewinn bejubelte und das Team nach vorn pushte. Das war schon phänomenal. Gänsehautatmosphäre pur, beschrieb Dominik Rieger den Moment.
So schön wie sich der Sieg für den Mittelblocker und das Team nach dem Volleyball-Krimi auch anfühlen mag, es lief noch nicht alles rund beim SVC. So war die Annahme eins der Elemente, die es weiterhin zu stabilisieren gilt.
Annahme im Training ist was anderes als im Spiel. Du kannst 100 Annahmen im Training machen, wenn du aber in der Halle vor 300 Zuschauern, die klatschen und animieren, spielst, dann ist das noch mal was anderes, sagt Rieger. Das Team wusste die Schwäche mit viel Kampfgeist und Leidenschaft zu kompensieren. Wir haben immer an uns geglaubt und sind zurückgekommen. Gegen den derzeitigen Tabellenführer VSV Oelsnitz wird allerdings mehr Konstanz in den Sätzen und Stabilität in allen Elementen notwendig sein, um den Spitzenreiter in Bedrängnis zu bringen. Oder wie Rieger es formuliert: Wir wollen ihn schon ein wenig zu ärgern.
Das Ziel ist es, mindestens eine Punkt mitzunehmen. Das bedeutet wiederum, dass der SVC über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen muss. Aussichtslos ist das Unterfangen keineswegs, wie bereits der TSV Leipzig am zweiten Spieltag eindrucksvoll bewies. Der Aufsteiger unterlag den Oelsnitzern erst im fünften und letzten Durchgang (Tie-Break). Gelingt den Nordhäusern vielleicht der Überraschungscoup?
Die Vorzeichen stehen mit der richtigen Einstellung sicherlich nicht schlecht. Rufen die Nordhäuser mit der nötigen Stabilität ihre Leistung ab und legen zusätzlich die alten Tugenden wie Wille, Kampfgeist und Leidenschaft an den Tag, dann könnte abermals ein spannendes Spiel zu erwarten sein. Obwohl für das erste Auswärtsspiel mit Sebastian Buntfuß (verletzt), Matthias Gäpler (Arbeit) und Andreas Otten (krank) drei wichtige Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen. Wir müssen zwar etwas umstellen, aber dafür haben wir einen großen Kader, merkt Rieger an und betont: Wir haben nichts zu verlieren.
Sandra Arm


