Do, 14:44 Uhr
13.10.2016
Handlungsbedarf am Wanderweg
Sichere Wanderwege
In der vergangenen Woche stellte der Leiter des Reviers Wiegersdorf, Uwe Schürer, eine Gefahr durch Trockenäste und Weißfäule an der Altbuche direkt am Wanderweg von Ilfeld-Wiegersdorf zum Poppenberg fest. Da weitere große Äste abzubrechen drohten bestand hier schnellster Handlungsbedarf...
Wanderweg wurde gesichert (Foto: Forstamt Bleicherode/Südharz)
Schon einige Zeit beobachtete der Revierleiter die Situation des Baumes unweit vom Poppenbergturm. Das Alter und die Pilzkonsolen am Stamm der Rotbuche verrieten ihm dass der Baum krank ist.
Die Entscheidung fiel ihm nicht einfach da dieser eines der ältesten und dicksten Bäume des Forstreviers darstellt. Das Alter dieses Baumes kann mit 260 Jahren angenommen werden. Um die Gefahr zu beseitigen wurden die Mitarbeiter des Forstamts damit beauftragt diesen Baum ordnungsgemäß zu fällen. Auf Grund der Krankheit Weißfäule und der Dimension des Stammes von weit mehr als einem Meter Durchmesser sollte dieses keine Routinearbeit sein.
Aus diesen Gründen rückten die Forstwirte mit Unterstützung eines Traktors an. Der sollte den Baum beim Fällen in die gewünschte Richtung ziehen. Schon beim Sichern des Baumes an dem Seil des Traktors stellten die Fachleute fest das eine Fällung nicht ohne Gefahr möglich ist. Die Weißfäule hatte den Baum schon zu sehr geschädigt. Man entschied sich den Baum mittels der Traktorseilwinde umzuziehen. Schon mit geringem Zug brach der Baum in ca. 4 Meter Höhe ab und fiel in die gewünschte Richtung. Den Forstwirten blieben die Aufarbeitung des liegenden Baumes und das Räumen der Wege um eine ungefährdete Nutzung zu gewährleisten.
Nur der Stumpf zeugt noch als stumme Zeuge von der ehemals mächtigen Buche und dient nun als Lebensraum für Pilze, Vögel, Käfer und andere.
Samuel Tettenborn, Forstwirts-Auszubildender
Autor: red
Wanderweg wurde gesichert (Foto: Forstamt Bleicherode/Südharz)
Schon einige Zeit beobachtete der Revierleiter die Situation des Baumes unweit vom Poppenbergturm. Das Alter und die Pilzkonsolen am Stamm der Rotbuche verrieten ihm dass der Baum krank ist.
Die Entscheidung fiel ihm nicht einfach da dieser eines der ältesten und dicksten Bäume des Forstreviers darstellt. Das Alter dieses Baumes kann mit 260 Jahren angenommen werden. Um die Gefahr zu beseitigen wurden die Mitarbeiter des Forstamts damit beauftragt diesen Baum ordnungsgemäß zu fällen. Auf Grund der Krankheit Weißfäule und der Dimension des Stammes von weit mehr als einem Meter Durchmesser sollte dieses keine Routinearbeit sein.
Aus diesen Gründen rückten die Forstwirte mit Unterstützung eines Traktors an. Der sollte den Baum beim Fällen in die gewünschte Richtung ziehen. Schon beim Sichern des Baumes an dem Seil des Traktors stellten die Fachleute fest das eine Fällung nicht ohne Gefahr möglich ist. Die Weißfäule hatte den Baum schon zu sehr geschädigt. Man entschied sich den Baum mittels der Traktorseilwinde umzuziehen. Schon mit geringem Zug brach der Baum in ca. 4 Meter Höhe ab und fiel in die gewünschte Richtung. Den Forstwirten blieben die Aufarbeitung des liegenden Baumes und das Räumen der Wege um eine ungefährdete Nutzung zu gewährleisten.
Nur der Stumpf zeugt noch als stumme Zeuge von der ehemals mächtigen Buche und dient nun als Lebensraum für Pilze, Vögel, Käfer und andere.
Samuel Tettenborn, Forstwirts-Auszubildender


