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Do, 12:18 Uhr
13.10.2016
nnz-Forum

Visionen zum Thema Gebietsreform

Die Diskussion um den Zuschnitt der künftigen Landkreise in Thüringen nimmt Fahrt auf. Jetzt hat ein Leser der nnz seine Visionen vorgestellt...


Nach meinem Dafürhalten ist der Entwurf 8Plus2 so schlecht nicht. Folgende Gründe sprechen dafür:

Sondershausen als zukünftige Kreisstadt hat im Gegensatz zu NDH ein Schloss vorzuweisen, das die politische und Verwaltungs-Elite mit vielen Steuermitteln als ihren repräsentativen Horst ausbauen wird.

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Trotzdem positiv zu bewerten, denn die Sondershäuser und auch die Sömmerdaer sind allemal verträglicher und weitsichtiger als die Nordhäuser, die erfahrungsgemäß immer nur zu ihrem eigenen Vorteil handeln und alle Kommunen im näheren und weiteren Umfeld politisch und verwaltungstechnisch kleinhalten. Herr Zeh hat zwar gute Vorsätze, gegen dieses Manko anzugehen, ist aber politisch nicht stark genug, hier nachhaltig etwas am miserablen Image der Nordhäuser Akteure zu verändern.

Nordhausen muss per se aus politischen Gründen nicht mehr vergrößert werden. Die nördlichen Umlandgemeinden von Ellrich über NSW, Ilfeld und Neustadt besinnen sich endlich und merken, dass man gemeinsam mehr erreicht als Gegeneinander. Die eigenen Einnahmen können selber verwaltet und verwendet werden, der Südharz im engeren Sinne blüht endlich auf. Nordhausen muss dann die fortlaufende Finanzierung seiner größenwahnsinnigen Projekte selber stemmen.

Der Wirkbereich des Nordhäuser Klüngels bleibt somit zukünftig im Wesentlichen auf die Stadt Nordhausen beschränkt, die ihre bittere Suppe selber auslöffeln muss. Bitte Herrn Jendricke darauf hinweisen, dass er sich als künftiger OB ein Lätzchen umbindet, damit er immer schön sauber bleibt. Für das regelmäßige Waschen des Lätzchens ist Riese87 verantwortlich, hierzu wird im Rathaus extra eine gut dotierte Stelle mit eigener Dienstwaschmaschine geschaffen.

Das obere Helmetal von Werther bis Mackenrode hat alle Optionen in der eigenen Hand. Von der Bildung einer starken Großgemeinde bis hin zum Anschluss der einzelnen Gemeinden hin zu den jeweiligen Nachbarn (Südharz, NDH, Goldene Aue und Bleicherode) ist alles möglich. Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten sollten gut abgewogen werden und sind natürlich auch von den Entscheidungen in den Nachbarregionen abhängig.

Die Goldene Aue kommt wie der Südharz zur Vernunft und schließt sich zu einer Großgemeinde zusammen, um die territorialen Besonderheiten und Vorzüge zum eigenen Vorteil nutzen zu können.

Für die Gemeinden von Wipperdorf über Großlohra und Wolkramshausen bis Kleinfurra, die alle im zentralen Teil des Wippertals liegen, wäre ein Zusammenschluss ebenfalls sinnvoll, um die Vorteile der nachbarschaftlichen Nähe zur zukünftigen Kreisstadt gemeinsam und in vollem Umfang nutzen zu können.

Der Südwesten des bald ehemaligen Landkreises Nordhausen hat die freie Wahl, sich dem neuen Landkreis anzuschließen oder sich dem vermeintlich reichen Eichsfeld zuzuwenden. Ich empfehle die Bindung an Sondershausen. Bei einem Anschluss gen Westen käme die Region unter Umständen als Randgebiet vom Regen in die Traufe, denn die Eichsfelder sind ähnlich introvertiert wie die Nordhäuser sowohl hinsichtlich der Mentalität der Menschen als auch hinsichtlich ihrer konfessionellen Bindung. Zudem gehörten Bleicherode, Sollstedt, Craja, Kleinbodungen und Co. historisch nie zum Eichsfeld. Vorteilhaft wäre allerdings der Aspekt, dass der Herr Dr. Henning der mit Abstand fähigste Landrat in Nordthüringen ist. Für eine Orientierung gen Sondershausen sprechen wiederum der Verlauf des Wippertals zentral durch den nördlichen Teil bis an den östlichen Rand des neuen Großkreises sowie auch gemeinschaftliche wirtschaftliche Interessen und Ausrichtungen im ehemaligen Kalirevier Südharz. Permanente Störenfriede wie Kehmstedt und Niedergebra können zusehen wo sie bleiben.

Der neue Landkreis nennt sich fortan Südharz/Kyffhäuser und hat mit "SKY" ein prestigeträchtiges Kürzel für die KFZ-Kennzeichen und ähnliche Anwendungen.

Ich freue mich schon auf die weitere aufgeregte Diskussion zur Thematik Gebietsreform.
Fönix, der vollständige Name ist der Redaktion bekannt.
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Flitzpiepe
13.10.2016, 12:36 Uhr
Bitte keine Diskussionen über KFZ-Kennzeichen
Das ist doch total nebensächlich. Die alten bleiben eh erhalten.
Für mich käme eine Thüringer Gebietsreform immer erst nach einer Länderreform. Das heißt Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schließen sich zu Mitteldeutschland zusammen.
Erst dann, nach Auflösung der einzelnen Landtage, könnte es im Regierungsbezirk Thüringen zu einer Gebietsreform kommen. Z.B. durch Bildung der alten DDR-Bezirke als neue Landkreise.
Aber dazu wird es leider nicht kommen mit RRG.
Mit dem jetzigen Vorschlag wird unsere Regierung aber hoffentlich Schiffbruch erleiden. Ansonsten droht Ärger von allen Seiten.

Einen Großkreis Harz, dem Nordhausen angehört und nur einem Bundesland zugeordnet ist, fände ich auch überlegenswert.
Wolfi65
13.10.2016, 12:56 Uhr
Also der Groskreis Harz
gefällt mir eigentlich nicht so, da dieser noch viel zu klein erscheint.
Der Groskreis Deutschland wäre da schon viel besser.
Paulinchen
13.10.2016, 13:00 Uhr
@Flitzpiepe
Derartige Gedanken äußerte kürzlich auch NDHler in seinem Kommentar. Die Herren Friedrich Merz (CDU) und Wolfgang Clemens (SPD, wenn überhaupt noch ?) hatten mal den Gedanken, aus 16 Bundesländern nur noch acht zu machen. Für mich wäre dies wohl die vermutlich beste Variante, weil dadurch auch das Ost/West Gehabe endlich der Vergnagenheit angehören würde. Doch dazu braucht es eine Änderung der Verfassung unseres Staates. Ob aber in einem solchen Fall alle Bürger der Bundesrepublik einverstanden sind, halte ich auf Grund der fehlenden inneren Deutschen Einheit, für fraglich. Denn wer übernimmt schon gern die Schulden eines Anderen?

Dennoch befürchte ich durch diese Gebietsveränderungen einige Mehrkosten auf uns Bürger zukommen. Denn wenn Nordhausen dann zum "Dorf" degradiert würde, verziehen sich zum Beispiel schon mal die hier ansässigen Krankenkassen in die "neue" Kreisstadt. Andere Behörden würden den Krankenkassen folgen. Und wo der Bahnhof in Sondershausen liegt, wird man dann mit Entsetzen feststellen. Fern ab vom Zentrum. Hinzu kommt dann noch, dass Sondershausen sich gegenwärtig Gedanken macht, den Busverkehr weitgehendst in SDH einzustellen.
Wolfi65
13.10.2016, 13:53 Uhr
@Paulinchen
Wer 26 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschland immer noch geistig und wirtschaftlich teilen möchte, der hat schon längst sein eigenes Urteil und somit sein Schicksal gesprochen.
Gudrun1974
13.10.2016, 13:55 Uhr
Danke, Fönix! Gebietsreform, Hartz IV und unser Landrat.
Ihr bitterer Spott über meine Person stört mich nicht. Wichtiger ist daß Sie, den Sachverstand im von Herrn Minister Poppenhäger vorgelegten Entwurf erkannt haben. Das ist nur wenigen vergönnt.

Deshalb hat Minister Poppenhäger Recht wenn er, heute klargestellt hat dass für weitere Diskussionen zur Reform keinze Zeit mehr ist. R2g wurde gewählt um zu regieren. Regieren heißt entscheiden. In Erfurt wurde jetzt entschieden. Nach Jahren werden auch die CDU und AfD Hinterbänkler Bürger, merken dass die neuen Strukturen die besten sind.

Auch der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat erst vor wenigen Monaten für seinen Mut eine Auszeichnung der deutschen Wirtschaft bekommen für seine mutigen Hartz Reformen. Es dauert also mitunter viele Jahre bis auch, Otto N. merkt das Veränderungen und manchmal auch Opfer nötig sind. Das wird sich auch nach der der derzeitigen von rechts angezettelten Kampagne gegen Geflüchtete noch zeigen.

Herr Jendricke hat, bei der Stadt als auch jetzt im LRA hervorragende Arbeit geleistet. Das wissen die Bürger auch und werden es bei der nächsten Wahl zeigen!
Wolfi65
13.10.2016, 16:59 Uhr
Mir wird schlecht @Riese87
Glauben Sie wirklich den Husten, den Sie hier zum Vortrage bringen? Ex Kanzler Schröder als mutigen Menschen darzustellen. Was hat er denn mutiges Getan? Ein Grosteil der Bevölkerung durch Einführung der Agenda 2010 ins wirtschaftliche Aus zu schicken um dann tränenüberströmt bei seiner Verabschiedung, Goodbye Jonny zu lauschen und dann nahtlos für 1000000 Euro Jahresgehalt bei Gasprom anzufangen? Ein wahrlich mutiger Mensch!? Soviel mit sollte durch einen kräftigen Tritt in den Hintern belohnt werden. Hoffentlich klagt seine Ex Frau Köpp von ihm einen ordentlichen Unterhalt ein, denn soviel Mut und Einsatz für Deutschland muss doch schließlich belohnt werden.
Gudrun1974
13.10.2016, 19:08 Uhr
Schröder und Jendricke sind die moderne Sozialdemokratie
Menschen wie Gerhard Schröder, Tony Blair in Großbritannien, stehen für die moderne Sizialdemokratie. Wie Herr Jendricke auf lokaler Ebene, der ja nicht zufällig Schröder zu seinem politischen Vorbild erklärt.

Schröder und Blair sind markante Männer die, den Mut hatten ganze Gesellschaften zu modernisieren. Sie haben gleichzeitig Menschen aus der sozialen Hängematte geschmissen. Merkels geringe Arbeitslosigkeit hat sie Gerhard Schröder zu verdanken.

Alle drei Männer haben darüber hinaus Charisma und können sicher mit den Medien umgehen. Das ist wichtig in einer modernen Demokratie.
free Gigi
13.10.2016, 19:34 Uhr
sicherer Umgang?
für den Umgang mit den Medien hat der LR ja Lakaien wie Sie @Riese87 und was dabei rauskommt können hier alle fast täglich lesen und sich vor lachen kaum retten.
Geben Sie es doch endlich zu, entweder SIe sind es selber Herr J. oder jemand der auf Ihrer Gehaltsliste steht denn soviel Schmalz gibt keiner freiwillig ab...
henry12
13.10.2016, 19:46 Uhr
Schröder und Blair sind bitte was ?
Bis jetzt konnte man über die Riesenkommentare noch lachen, jetzt wird es lächerlich.
Was die Zeit unter Schröder in Deutschland hinterlässt, werden sicher Leser und Kommentatoren der NNZ selbst schmerzhaft spüren. Bei Blair ist es neben dem durch ihn forcierten Sozialabbau seine blinde Gefolgschaft von Kriegseinsätzen und - verbrechen unter Bush.
Oder ich habe bisher immer falsch verstanden, was Sozialdemokratie eigentlich heißt.
milfhunter
13.10.2016, 19:49 Uhr
Riese87 = M.Jendricke
ich denke, jezt dürfte auch der letzte zweifel ausgeräumt sein, dass sich hinter dem synonym riese87 in wirklichkeit herr jendricke verbirgt.
Hercule Poirot
13.10.2016, 19:58 Uhr
Riese87 - Jendricke
Lieber Riese87!
Schon lange verfolge ich Ihre Kommentare, erst nur lachend und kopfschüttelnd, mittlerweile bewegen mich einige Fragen.

Sollte hinter diesem Synonym Herr Jendricke selber stehen, kann ich die Gedanken einordnen. Jeder braucht Lob und wenn es in der Realität ausbleibt, dann muss man es eben selbst in die Hand nehmen. Sich dann "Riese" zu nennen spricht Bände.

Sollte hinter dem Namen ein anderer stehen, frage ich ernsthaft:
- Tut so ein Denken weh? Sollten Sie irgendetwas rauchen oder einnehmen, lassen Sie es sein: Es tut Ihnen nicht gut.
- Schlafen Sie in Jendricke-Bettwäsche?
- Haben Sie einen Jendricke-Altar, vor dem Sie jeden Tag huldigen?
- Was sagt Herr Jendricke zu Ihren Kommentaren, schämt er sich dafür?

Eine Bitte habe ich noch:
Lieber Riese87, antworten Sie mir bitte nicht, denn ich lebe lieber und ruhiger mit diesen unbeantworteten Fragen als mit ihren Antworten.
Pe_rle
13.10.2016, 22:40 Uhr
Gebietsreform Riese87
Ihr Gottesanbeter Jendricke wurde wohl in Erfurt nicht erhört.
Na vielleicht kann er dann als wie Sie immer schreiben OB von Nordhausen das Abstellgleis schon mal bauen lassen,auf dem er sich dann befinden wird.
Die Gebietsreform haben Leute (Politiker) erarbeitet,die warscheinlich von nix Ahnung haben.
Aber RRG in Thüringen hat nur eine Amtszeit,dafür werden sich die Bürger bei der nächsten Wahl bedanken. Vor allem das Sie mit bestimmen durften.
etlam
13.10.2016, 23:56 Uhr
Riese 87 ist Jendricke?
Ich kann aber nicht glauben, daß Herr Jendricke so viele Rechtschreibfehler macht, vor allem mit Kommas. Schalten Sie doch die Fehlerkorrektur in der Textverarbeitung ein oder diktieren sie die Texte ihrer Sekretärin. Oder noch besser: Schreiben Sie nie wieder was in der NNZ. Sie müssen doch auch noch was anderes zu tun haben, als alle NNZ-Berichte zu beobachten. Ich würde mich freuen, nie wieder den Namen Riese 87 hier zu lesen.
Nervling
14.10.2016, 00:33 Uhr
@milfhunter @NDH | Wie naiv seid ihr?
Ernsthaft? Nach so langer Zeit solltet ihr es langsam geschnallt haben das Riese87 nur ein Troll ist. Er ist definitiv nicht Herr Jendricke und garantiert auch nicht in der SPD. Im Gegenteil er macht sich mit seiner überspitzten Art andauernd über Jendricke Lustig.

Nach 20 Jahren Internet dachte ich eigentlich das man langsam mal die Notwendige Medienkompetenz mitbringt um das mal zu verstehen .

@Riese87 Respekt für deine unermüdliche Arbeit, deine Methode andere zu verar... ist wesentlich erfolgreicher als ich je gedacht habe das es möglich ist. ;)
Leser X
14.10.2016, 07:21 Uhr
Also ich will auch, dass er bleibt...
... der kleine 87er Riese. Er gehört zu unserer Mannschaft und unterhält uns auf seine Art. Egal ob Troll oder nicht Troll - er nützt uns nichts und schadet uns nicht. Er ist eben da. So, wie der Nachbar nebenan. Ob man ihn mag oder nicht - er gehört zum Straßenbild dazu...
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