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Mi, 17:28 Uhr
21.09.2016
Hauptausschuss

Eine Viertelmillion für die Stadt

Der Nordhäuser Hauptausschuss hatte heute einiges zu besprechen, das meiste davon allerdings wie so oft hinter verschlossenen Türen. Im öffentlichen Teil ging es um Arbeitslosigkeit, die Holding Gesellschaft und um die Bibliothek und das Ehrenamt...

Für gewöhnlich schlüsseln die Zahlen der Arbeitsagentur Nordhausen nur die Entwicklung für die einzelnen Kreise auf. Oberbürgermeister Zeh brachte zur heutigen Hauptausschusssitzung auch einmal die Zahlen für die Stadt Nordhausen mit. Demnach sank die Zahl der Arbeitslosen im Stadtgebiet vin 10,4% im August des vergangenen Jahres auf 9,6% in diesem Jahr. Vor allem bei Frauen und Jugendlichen unter 25 Jahren seien die Arbeitslosenzahlen rückläufig, so Oberbürgermeister Zeh. Die Stadt liege zwar über dem Durchschnitt des Kreises, man sei letztlich aber Arbeitgeber für die gesamte Region, erklärte Zeh.

Eine gute Entwicklung sieht Zeh bei der Stadteigenen Holding. Früher habe man mit bangen in die Zukunft geschaut, jetzt erwartet man ein Plus von rund 736.000 Euro für das laufende Jahr. 500.000 Euro davon sollen an die Stadt ausgezahlt werden. Es habe sich ausgezahlt das man "die Rosskur" des Konsolidierungskurses durchgezogen habe, so der Oberbürgermeister.

Der Informationsteil der Sitzung war damit vorbei, es blieben Termine. Am Samstag wird das Bibliotheksfest gefeiert, das dieses Jahr den 85. Geburtstag des Kinderbuchautors Janosch mit dem Stück "Oh wie schön ist Panama" zelebrieren wird. Am 3. Oktober zum Tag der deutschen Einheit hat es in Nordhausen Tradition, die Honoratioren der Stadt in das Theater zu laden und zehn verdiente Ehrenamtler für ihr Engagement auszuzeichnen. Das soll sich jetzt ändern, man wolle das Ehrenamt stärker in den Fokus rücken, sagte Zeh. Eingeladen würden nur Ehrenamtler, für die man einen Festakt mitsamt Kulturprogramm und Verköstigung organisieren werde. Insgesamt habe man 166 Vereine angeschrieben.

Zu guter letzt: am 12. November wird in Sundhausen Feuerwehrfest gefeiert, bei dem sowohl Berufsfeuerwehr wie auch die freiwilligen Wehren geladen sind. Damit ging es in die Nicht-Öffentlichkeit, die Tagesordnung des nächsten Stadtrates wird da sicher umfangreicher.
Angelo Glashagel
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