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Sa, 22:22 Uhr
17.09.2016
Zehntausende demonstrierten

Breite Front gegen CETA und TTIP

Die Deutschen sind ein Volk, das viel hinnehmen kann. Die schleichende Enteignung durch die Niedrigzinspolitik zum Beispiel. Da wird nicht protestiert. Doch die geplanten Freihandelsabkommen, die bringen Menschen auf die Straße - auch in Berlin...


Protest in Berlin (Foto: nnz) Protest in Berlin (Foto: nnz)
Selbst ein einstündiger Regenguss konnte die mehr als 70.000 Menschen in der Hauptstadt nicht abhalten, gegen diese Abkommen zu demonstrieren. Ein Bündnis von Parteien, Organisationen und Verbänden hatte dazu aufgerufen. Im Prinzip standen die beiden Worte CETA und TTIP beispielgebend für das, was die derzeitige Produktionsweise ausmacht: der Kapitalismus.

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Man lebt und arbeitet in ihm, spürt ihn mitunter nicht so direkt. Man gewöhnt sich an das ausgebeutet sein, das mitunter mit guten Löhnen und Gehältern übertüncht wird. Doch wenn von den über Jahrzehnte errungenen Standards jetzt auch noch der Kern zu bröckeln droht, nur weil global agierende Konzerne nicht zufrieden sind, dann geht das Volk auf die Straße. Zumindest ein Teil davon.

Das ist gut so, denn das Kapital hört nicht auf zu schachern, denn 50 Euro Steuern auf eine Million Euro Gewinn, das reicht noch nicht. Hier muss sich etwas ändern, auch in Deutschland. Und so war es bezeichnend, dass weder von der CDU noch von der SPD offiziell etwas in Berlin zu sehen war. Und so kann es spannend werden, vor allem für die deutsche Sozialdemokratie, wie sich deren Führung schon am Convent-Montag windet, um letztlich dem Kapital wieder dienlich zu sein.
Peter-Stefan Greiner
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Protest gegen TTIP (Foto: nnz)
Autor: nnz

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Kommentare
Sonntagsradler 2
18.09.2016, 08:49 Uhr
bringt nichts
wir werden uns darauf einstellen müßen .Wie auf viele andere Dinge
Andreas Dittmar
18.09.2016, 16:44 Uhr
Die (alten) neuen Lobbyisten
Vizekanzler Gabriel und seine "Volkspartei" SPD als Vorreiter von CETA und TTIP zeigen mal wieder richtig deutlich wo die Lobbyisten sitzen. Schon Kanzler Schröder ging als Sozialkahlschläger mit schlechtem Beispiel voran. Bin heute abend mal echt gespannt, wie sich solche Steilvorlagen auf das Wahlergebnis auswirken.
Bierchen
18.09.2016, 17:07 Uhr
Kämpfen!!!
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.......@Sonntagsradler

........ich war in Leipzig und es waren viele dort!!!!

Schauen wir kommende Woche ob die SPD einmal mehr das Volk verrät.
H.Buntfuß
19.09.2016, 13:01 Uhr
Märchen und Lügen
Eine gewisse Frau „Cecilia Malström“, verteidigt mit aller ihr zur Seite stehenden Macht, die Freihandelsabkommen „TTIP und Ceta“. Sie behauptet diese Abkommen bringen große Vorteile. Sie vergisst dabei nur zu sagen, wem die Vorteile zu Gute kommen.

Den Gegnern dieser Abkommen wirft sie vor, sie würden nur Lügen und Schauermärchen über die beiden Abkommen verbreiten.Ich wusste nicht, dass „Frau Malström“ eine Gegnerin dieser Abkommen ist.

Wenn man sich die Abkommen einmal genauer ansieht, da bemerkt man sehr schnell, wer hier versucht das Volk zu täuschen, um nicht zu sagen belügt. Aber natürlich, große Teile der Politik, haben ihre Vorteile durch diese Abkommen und seien es auch nur hohe Schmiergelder oder irgend welche Stellungen.

Deshalb stimmen sie für das Abkommen, obwohl viele überhaupt nicht wissen um was es dabei überhaupt geht. Sie plappern nur nach, was man ihnen vorgibt und das ist nicht allzu viel, meine ich. Jetzt bin ich gespannt auf die vielen Besserwisser.
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