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Do, 17:09 Uhr
02.06.2016
Familienzentrum weiht "Snoozle-Raum" ein

Mehr als nur Entspannung

Es gibt weiche Decken, große Kissen und buntes Lichterspiel - am Familienzentrum konnte man heute den Hauseigenen "Snoozle-Raum" einweihen. An dem lauschigen Plätzchen sollen Kinder zur Ruhe kommen können und dabei mehr als nur Entspannung erfahren...

Der kleine Raum im ehemaligen Keller des Gebäudes sei nicht nur zum Wohlfühlen gedacht, sondern auch aktives Instrument der Therapie, erklärte die Leiterin des Familienzentrums Vivien Grabe. Die therapeutische Angebote des Hauses, wie etwa das Projekt "Zauberland" für Kinder suchtkranker Eltern, sollen auf den Raum in Zukunft zugreifen.

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Mit dem Raum könne die bereits beträchtliche Angebotspalette des Hauses noch einmal erweitert werden, sagte Andreas Weigel, Leiter des Jugendsozialwerks, welches das Familienzentrum betreibt. Sowohl Grabe wie auch Weigel hoben das stetige Engagement von Unterstützern, Sponsoren und Freunden hervor, die sich immer nach ihren Möglichkeiten für das Familienzentrum einsetzten.

Dass man in den letzten Jahren soviel geschafft habe, das habe man auch der Beharrlichkeit und der Geduld Vivien Grabes zu verdanken, die wiederrum auf die engagierte Arbeit ihrer Kollegen verwies. "Es müssen nicht immer große Summen sein", sagte Weigel, manchmal sei es auch wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben und mit kleinen Schritten voranzugehen.

Neuer "Snoozle Raum" für das Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel) Neuer "Snoozle Raum" für das Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)

Zwei Jahre hatte man auf die Realisierung des kleinen Wohlfühlraums hingearbeitet und um Unterstützung geworben. Die kam in diesem Fall unter anderem von der Sparkassen-Kultur-Stiftung und der Barmer.

Wie alle Angebote des Hauses wird prinzipiell jeder den Snoozle-Raum nutzen können, es gehört zur Philosophie des Familienzentrums direkte Hilfe und Prävention ohne Genehmigungsschwellen anzubieten. Sprich: man braucht kein Rezept um in der Puschkin-Straße Hilfe zu finden.

Das Haus sei auch deswegen ein Teil der städtischen Infrastruktur, sagte Oberbürgermeister Dr. Zeh, und wichtiger Baustein der Familienbetreuung. Das könne man nicht hoch genug einschätzen.

Auch das nächste Wunschprojekt hat man schon ins Auge gefasst: an der Wand zum Nachbarhaus will man eine Kletterwand anbringen, auch weil das Angebot für jüngere Jugendliche noch ausbaufähig ist, erklärte Vivien Grabe.

Erst einmal steht am 15. Juni wieder das jährliche Sommerfest an, das um 15 Uhr beginnen wird.
Angelo Glashagel
Autor: red

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