Do, 17:10 Uhr
02.06.2016
Jede Menge Informationen
Schülerfreiwilligentag sorgte für Einblicke und Hilfe
Im Jugend-Hostel am Taschenberg begann heute ein ungewöhnlicher Schultag für Maximalian Lamprecht, Jan -Niklas Reich, Josefine Hoffmann und Claudia Hartig erst einmal entspannt mit einer Frühstückspause...
Schülerfreiwilligentag (Foto: M. Daniel)
Lukas Lößner und Kai Hering fertigen im Museum Tabakspeicher Laternen an.
Die vier gehörten zu den knapp mehr als einhundert Schülern der 8. Klassen des Humboldt-Gymnasiums, die am Thüringer Schülerfreiwilligentag die Schulbank gegen einen von 29 Einsatzorten tauschten. Basierend auf einer Initiative der Thüringer Ehrenamtsstiftung ist dessen erklärtes Ziel, jungen Menschen die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in ihrem Lebensumfeld näher zu bringen und dabei soziale Fähigkeiten auszubilden sowie Verantwortung zu übernehmen.
Michael Göldner, stellvertretender Einrichtungsleiter des von Horizont betriebenen Hostels, war dankbar für die Unterstützung durch die Jugendlichen. Das Treppengeländer einer Wohneinheit für unbegleitete Flüchtlinge sollte einen neuen Anstrich erhalten und die Sanierung damit abgeschlossen werden.
In der Kita Domschlösschen sorgten zur selben Zeit vier Mädchen für Ordnung beim Bastelmaterial. Die Einrichtung war das erste Mal beim Schülerfreiwilligentag dabei.
Gleich um die Ecke, im Alten- und Pflegeheim St.- Josef-Stift, leisteten etliche Schüler in unterschiedlichen Bereichen Hilfe und gewannen so einen Einblick in den Tagesablauf der Einrichtung und kamen dabei mit den Senioren in Kontakt.
Auch in der Flohburg fanden sich Schüler ein. Achtklässlerin Jona Richter hatte sich hierfür entschieden, weil diese Einsatzstelle bei ihr das meiste Interesse weckte. Museumsmitarbeiterin Christine Böttcher: Hier können sie einen Blick hinter die Kulissen des Museumsalltags werfen, der sich unter anderem über normale Büroarbeit, Recherchen, Konzeptentwürfe bis hin zur Vorbereitung von Ausstellungen erstreckt. Und natürlich bekommen die Jugendlichen Informationen über die Arbeit als Kulturfreiwillige, die im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres in derartigen Einrichtungen Dienst tun, über mögliche Praktika und die Ausrichtung von Studienarbeiten.
Im Tabakspeicher halfen unter anderem Kai Hering und Lukas Lößner bei der Vorbereitung einer Geburtstagsfeier (der Tabakspeicher steht jedem für private Feierlichkeiten offen) und bastelten Laternen. Beide freuten sich über die Abwechslung. Bereits zum wiederholten Mal durfte auch das Jugendgästehaus Rothleimmühle auf die bewährte Unterstützung durch die Humboldt-Gymnasiasten vertrauen. Hier werkelten gleich neun von ihnen im Keller und versahen Tische und Bänke mit einem frischen Anstrich.
Wackers Fußballverein, der Kreisjugendring, der Park Hohenrode, die Stadtbibliothek, die Campuszwerge, der Lokalsender Radio ENNO, um nur einige zu nennen, ließen sich auf die Kooperation ein. Bei der Freiwilligenagentur der Lift gGmbH Nordhausen liefen in bewährter Weise die organisatorischen Fäden zusammen, kümmerte man sich um Einsatzstellen, Betreuung und lieferte Lunchpakete.
Und am Ende des Einsatzes gab es als Dank, Anerkennung und Erinnerung für jeden Schüler ein Zertifikat und obendrauf - das Wichtigste - eine Menge persönlicher Erfahrungen, die jeder mit nach Hause nehmen konnte.
Mathias Daniel
Autor: nnz
Schülerfreiwilligentag (Foto: M. Daniel)
Lukas Lößner und Kai Hering fertigen im Museum Tabakspeicher Laternen an.
Die vier gehörten zu den knapp mehr als einhundert Schülern der 8. Klassen des Humboldt-Gymnasiums, die am Thüringer Schülerfreiwilligentag die Schulbank gegen einen von 29 Einsatzorten tauschten. Basierend auf einer Initiative der Thüringer Ehrenamtsstiftung ist dessen erklärtes Ziel, jungen Menschen die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in ihrem Lebensumfeld näher zu bringen und dabei soziale Fähigkeiten auszubilden sowie Verantwortung zu übernehmen.
Michael Göldner, stellvertretender Einrichtungsleiter des von Horizont betriebenen Hostels, war dankbar für die Unterstützung durch die Jugendlichen. Das Treppengeländer einer Wohneinheit für unbegleitete Flüchtlinge sollte einen neuen Anstrich erhalten und die Sanierung damit abgeschlossen werden.
In der Kita Domschlösschen sorgten zur selben Zeit vier Mädchen für Ordnung beim Bastelmaterial. Die Einrichtung war das erste Mal beim Schülerfreiwilligentag dabei.
Gleich um die Ecke, im Alten- und Pflegeheim St.- Josef-Stift, leisteten etliche Schüler in unterschiedlichen Bereichen Hilfe und gewannen so einen Einblick in den Tagesablauf der Einrichtung und kamen dabei mit den Senioren in Kontakt.
Auch in der Flohburg fanden sich Schüler ein. Achtklässlerin Jona Richter hatte sich hierfür entschieden, weil diese Einsatzstelle bei ihr das meiste Interesse weckte. Museumsmitarbeiterin Christine Böttcher: Hier können sie einen Blick hinter die Kulissen des Museumsalltags werfen, der sich unter anderem über normale Büroarbeit, Recherchen, Konzeptentwürfe bis hin zur Vorbereitung von Ausstellungen erstreckt. Und natürlich bekommen die Jugendlichen Informationen über die Arbeit als Kulturfreiwillige, die im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres in derartigen Einrichtungen Dienst tun, über mögliche Praktika und die Ausrichtung von Studienarbeiten.
Im Tabakspeicher halfen unter anderem Kai Hering und Lukas Lößner bei der Vorbereitung einer Geburtstagsfeier (der Tabakspeicher steht jedem für private Feierlichkeiten offen) und bastelten Laternen. Beide freuten sich über die Abwechslung. Bereits zum wiederholten Mal durfte auch das Jugendgästehaus Rothleimmühle auf die bewährte Unterstützung durch die Humboldt-Gymnasiasten vertrauen. Hier werkelten gleich neun von ihnen im Keller und versahen Tische und Bänke mit einem frischen Anstrich.
Wackers Fußballverein, der Kreisjugendring, der Park Hohenrode, die Stadtbibliothek, die Campuszwerge, der Lokalsender Radio ENNO, um nur einige zu nennen, ließen sich auf die Kooperation ein. Bei der Freiwilligenagentur der Lift gGmbH Nordhausen liefen in bewährter Weise die organisatorischen Fäden zusammen, kümmerte man sich um Einsatzstellen, Betreuung und lieferte Lunchpakete.
Und am Ende des Einsatzes gab es als Dank, Anerkennung und Erinnerung für jeden Schüler ein Zertifikat und obendrauf - das Wichtigste - eine Menge persönlicher Erfahrungen, die jeder mit nach Hause nehmen konnte.
Mathias Daniel

