Mo, 16:51 Uhr
28.06.2004
nnz-Forum: Punkt
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte in der vergangenen Woche über eine Wahlzeitung der FDP geschrieben. Dazu einige Anmerkungen von Martin Höfer im Forum.
Der Wahlkampf ist nun erst einmal vorbei, und die Journalisten sind heilfroh darüber, gut das hätten wir dann auch besprochen.
Gut lassen wir dass, und kommen zur Sache: Wenn die freien Demokraten sich äußern zu dem Krankheitszustand des Krankenhauses, dann haben Sie auch das Wissen um die Dinge! Abwanderung von Ärzten kann man nicht verharmlosen, denn es bleibt die Tatsache, dass mehr abwandern als kommen – Punkt! Das hat mit beruflicher Veränderung nichts zu tun, sondern hat etwas mit Überbelastung zu tun, da die Ablösungen im täglichen Dienst offenbar fehlen, oder?
Zur Auftragsvergabe: So einfach ist das nicht abzutun, dass nach so genanntem geltendem Recht das nicht erforderlich wäre, gut wollen wir nicht kleinlich sein, aber zwei Angebote sollten es dann aber doch schon sein, wenn die öffentliche Hand Aufträge vergibt – Punkt!
Es ist sicherlich ehrenwert, wenn der Geschäftsführer die Abschlüsse absegnen lässt, zumindest zeugt es von einer christlichen Wertehaltung, aber es geht um die Veröffentlichung! Probleme der Privatisierung und der fehlenden Erkundigungen, eben das ist die Gretchenfrage – wer sich nicht erkundigt haben soll oder sich nicht erkundigen will. Welche Lampe da wohl nicht erleuchtet ist?
Bezuschusste Firmen sind nicht ausreichend leistungsorientiert. Bezuschusst heißt kämpfen außerhalb des Wettbewerbs! Zum letzten Thema: Es ging nicht um Mobilisierung, sondern um die Darstellung, daß man den Finger auf die Wunden legen wird. Offensichtlich haben die Wähler auch die Meinung, dass man Missstände sagen sollte, organisiertes Schönreden ist zwar liebenswert, aber lässt alles beim alten und manchmal klappt das sogar 40 Jahre lang!!!
Ihr Martin Höfer
Autor: nnzDer Wahlkampf ist nun erst einmal vorbei, und die Journalisten sind heilfroh darüber, gut das hätten wir dann auch besprochen.
Gut lassen wir dass, und kommen zur Sache: Wenn die freien Demokraten sich äußern zu dem Krankheitszustand des Krankenhauses, dann haben Sie auch das Wissen um die Dinge! Abwanderung von Ärzten kann man nicht verharmlosen, denn es bleibt die Tatsache, dass mehr abwandern als kommen – Punkt! Das hat mit beruflicher Veränderung nichts zu tun, sondern hat etwas mit Überbelastung zu tun, da die Ablösungen im täglichen Dienst offenbar fehlen, oder?
Zur Auftragsvergabe: So einfach ist das nicht abzutun, dass nach so genanntem geltendem Recht das nicht erforderlich wäre, gut wollen wir nicht kleinlich sein, aber zwei Angebote sollten es dann aber doch schon sein, wenn die öffentliche Hand Aufträge vergibt – Punkt!
Es ist sicherlich ehrenwert, wenn der Geschäftsführer die Abschlüsse absegnen lässt, zumindest zeugt es von einer christlichen Wertehaltung, aber es geht um die Veröffentlichung! Probleme der Privatisierung und der fehlenden Erkundigungen, eben das ist die Gretchenfrage – wer sich nicht erkundigt haben soll oder sich nicht erkundigen will. Welche Lampe da wohl nicht erleuchtet ist?
Bezuschusste Firmen sind nicht ausreichend leistungsorientiert. Bezuschusst heißt kämpfen außerhalb des Wettbewerbs! Zum letzten Thema: Es ging nicht um Mobilisierung, sondern um die Darstellung, daß man den Finger auf die Wunden legen wird. Offensichtlich haben die Wähler auch die Meinung, dass man Missstände sagen sollte, organisiertes Schönreden ist zwar liebenswert, aber lässt alles beim alten und manchmal klappt das sogar 40 Jahre lang!!!
Ihr Martin Höfer
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

