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Mi, 17:19 Uhr
04.05.2016
nnz-Forum

Zählt der Bürgerwille noch?

In Werther hat sich eine Bürgerinitiative etabliert. Sie will nicht hinnehmen, dass der Park in der Gemeinde durch einen Erweiterungsbau zerstückelt wird. Der nnz haben die Bürger einen Brief geschrieben...

Rotbuche im Schlosspark zu Werther (Foto: privat) Rotbuche im Schlosspark zu Werther (Foto: privat)
460 Bürger aus Groß- und Kleinwerther haben unterschrieben. Es wären sicher noch mehr geworden, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten. Aber: wir mussten schnell reagieren. Erfuhren wir von den neuen Bauplänen des Pflegeheims doch erst aus den Medien und waren entsetzt, was hier geschehen soll.

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Um 15 Heimplätze möchten die Betreiber die Einrichtung erweitern. Nach eigener Aussage besteht ein erhöhter Bedarf an Pflegeplätzen in unserer Gemeinde. Realisiert werden soll dies über den Anbau eines Seitenflügels. Dagegen steht die endgültige Zerstückelung des Parkbereichs und kleinen Biotops unserer Gemeinde.

Eine beträchtliche Fläche würde bebaut werden. Dazu kämen die Außenanlagen. Alte, den Charakter des Bereiches ausmachende und geschichtsträchtige Bäume müssten gefällt werden. Der Park als große Grünfläche mit seinen Bepflanzungen wäre damit unwiederbringlich verloren, auch für alle uns nachfolgende Generationen.

Ein großer Teil des ehemaligen Schlossparks inklusive des alten Herrenhauses wurde bereits an private Betreiber verkauft. Nun steht wohl auch der Rest dieser einmaligen dörflichen Gemeinschafts- und Begegnungsstätte zur Debatte. Vor etwa vier Wochen konnten wir uns - bis dahin noch völlig Ahnungslose - ein Bild über die geplante Anbaufläche machen, da mit einem Abgrenzungsband die Umrisse bereits dargestellt wurden. Wir als Bürger und Einwohner waren entsetzt und sprachlos zugleich. Damit hatten wir nicht gerechnet. Dieser Anblick und die durchsickernden Pläne trafen zumindest uns „Normalbürger“ völlig unerwartet.

Wir sind nicht gegen Pflegeeinrichtungen, aber wir sind für die Erhaltung des Parks für die Allgemeinheit!
Interessengemeinschaft Pro-Park in Werther
Autor: red

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Kommentare
geloescht 010
05.05.2016, 12:48 Uhr
Leichtes Spiel mit dem Bürger
Wenn der Bürger nicht erkennt , wo das Problem liegt und wer sein Gegner ist, dann die da Oben leichtes Spiel mit uns.
Wenn man für die Pflege des Angehörigen zu Hause durch die Familie genauso viel Geld bekommt, wie die Pflegeinrichtungen , dann würden die meisten Leute zu Hause gepflegt werden, weil es auch ein Job wäre der bezahlt würde.
Aber nein, zweierlei Mass wird angelegt.
So sei es denn nach Volkes Willen.
Nun verkauft eine Gemeinde Ihr Tafelsilber an eine Pflegeinrichtung. Diese betreibt den Betrieb, zahlt Steuern , hat Mitarbeiter eingestellt und will erweitern. Nun hat die Gemeinde das Geld eingesteckt und für was auch immer ausgegeben und nun wird eine Bürgerinitiative gegründet um die Erweiterung zu verhindern.
Das soll verstehen wer will. Die Bürger hätten Schloss, Park und die Bäume schon vorher hegen und pflegen können.
Oder noch besser, Sie hätten eine Oppositonspartei wählen sollen, die jedem die häusliche Pflege erlaubt wo sie hingehört - nach Hause und das für einen Lebensunterhalt des Pflegenden.
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