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Di, 07:38 Uhr
26.04.2016
Herzlich Willkommen am Humboldt-Gymnasium

Unvergessliche Tage im Südharz

Zum vierten Mal hieß es im Humboldt-Gymnasium „Herzlich willkommen!“ für eine Delegation aus der Sankt Petersburger Partnerschule. Die kleine Schülergruppe weilte vom 10. bis 17. April zum Gegenbesuch in Nordhausen...

Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat) Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat)
Voller Erwartung und mit viel Engagement bereiteten die Familien der sechs Schülerinnen und Schüler, die im September eine Woche in Sankt Petersburg verbrachten, die Projektwoche mit einem vollen und sehr abwechslungsreichen Programm vor. Den russischen Gästen wurde die gleiche herzliche Gastfreundschaft entgegengebracht, wie sie die Humboldtianer im Herbst in den russischen Familien erfahren haben.

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Auf dem Programm standen für die Sankt Petersburger Schülerinnen und ihre deutschen „Gastgeschwister“ nach dem täglichen Unterrichtsbesuch Kunst und Kultur, Sport und Geschichte. So lernten die russischen Gäste neben dem Familien- und Schulalltag in Deutschland nicht nur unsere Heimatstadt Nordhausen kennen, sondern hatten auch die Gelegenheit, sich mit dem Harz und der Landeshauptstadt Erfurt bekanntzumachen.

Eine gute Möglichkeit für die Jugendlichen beider Länder, die erworbenen Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden und zu erweitern, boten die gemeinsamen kulturellen, künstlerischen und sportlichen Aktivitäten.

Ungezwungen konnte man sich auf der Wanderung von Eisfelder Talmühle bis Ilfeld mit einem Zwischenstopp im Rabensteiner Stollen unterhalten. Beim Bowling, beim Klettern im Hochseilgarten, beim Batiken und Drucken in der Jugend-Kunstschule, beim Herstellen von eigenen Marzipanfiguren bei Friwi in Stolberg oder bei der Museumserkundung im Dunkeln (mit Taschenlampen) im Tabakspeicher funktionierte die Verständigung mit einem deutsch-russischen Sprachenmix recht problemlos.

Zu einem besonderen Höhepunkt wurde der von den Eltern gemeinsam organisierte Grillabend bei Familie Polte in Stolberg, an dem alle russischen Teilnehmerinnen von Familie Neumann gesponserte „Echte Nordhäuser“-T-Shirts überreicht bekamen.

Und nach dem Tag in den Familien mit unterschiedlichen Ausflügen und Unternehmungen hieß es schon wieder Abschied nehmen – allerdings mit einem Überraschungsgeschenk für die Gäste: Sie erhielten von ihren deutschen Familien Tickets für eine Stadtrundfahrt in Berlin, bevor sie von dort aus den Heimflug antraten.

Ein besonderer Dank gilt allen gastgebenden Familien, die diese erlebnisreiche Austauschwoche ermöglicht haben, aber auch dem Land Thüringen, der Kreissparkasse Nordhausen, dem Verein ehemaliger Schüler und Förderer des Humboldt-Gymnasiums für die finanzielle Förderung und der Lift gGmbH in Nordhausen für die kostenfreie Bereitstellung des Mittagessens für unsere Gäste. Alle haben durch ihre Hilfe und ihr Entgegenkommen wesentlich zum Gelingen unseres deutsch-russischen Schüleraustausches beigetragen.
Gabriele Gorges
Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat)
Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat)
Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat)
Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat)
Unvergessliche Tage im Südharz (Foto: privat)
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
26.04.2016, 17:03 Uhr
Wie lange noch?
Dürfen russische Schüler noch nach Deutschland kommen? Wie lange darf unser Amerikanischer Verbündeter gegen Russland hetzen. Wie lange dauert es noch, bis wieder ein deutscher Soldat, eine Kugel Richtung Moskau abfeuert, um die Nato Ostgrenze zu sichern? Wie lange lässt der Russe sich das gefallen?
Howie
26.04.2016, 17:53 Uhr
@Gehard Gösebrecht
Sehr geehrter Herr Gösebrecht,

mit Ihren Fragen haben Sie völlig recht.
Wir, die Familien, deren Kinder in Sankt Petersburg einen so herzlichen Empfang erfahren haben, wollten mit der Gegeneinladung auch ein Zeichen setzen.

Ein Zeichen dafür, dass es auch anders geht als es uns von unseren so geschätzten Politikern immer suggeriert wird.
Gegenseitiges Vertrauen ist uns jedenfalls wichtiger als dieses abwegige Lamento unserer USA-hörigen Regierung.
Damit macht man nur mehr kaputt als es uns hilft.

Irgendwann kommen auch die Leute noch dahinter, die jetzt in einer unmöglichen Art und Weise gegen Russland hetzen.
Wir haben die russischen Kinder jedenfalls als freundlich und zuvorkommend, als fleißig und ordentlich sowie höflich und bescheiden kennengelernt.

Darüber hinaus war diese Woche für uns sehr lehrreich.
Diese Kultur ist uns keineswegs fremd, das kann ich jedem versichern, der anderes behauptet.

SN
Paulinchen
26.04.2016, 18:57 Uhr
Ist es nicht traurig,
dass unsere Regierung und im Besonderen Frau Merkel, dem Ami förmlich in den A… kriecht? Der sagt, dass Deutschland mehr für die Sicherung der Ostgrenzen tun muss und schon wird aus Berlin verkündet, die Bundeswehr bekommt 50 Millionen Euro mehr für die Rüstung. (kann es sein, das ich da noch eine Null zu wenig geschrieben habe?)

Die GROKO musste vor wenigen Tagen verkünden, dass das Wirtschaftswachstum für dieses Jahr nach unten korrigiert werden musste. (wenn auch nur um eine Stelle nach dem Komma)
Die Bundesagentur für Arbeit gab bekannt, dass die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt nicht so recht in Gang kommen will. Außerdem seien nicht wenige Arbeitsstellen in den mittelständischen Unternehmen auf Dauer weggebrochen. Davon der größere Teil im Osten Deutschlands. Wer hatte denn viele Exporte in Richtung Russland? Die Betriebe im Osten unserer Republik. Aber Dank der Sanktionen, welche unsere Regierung gegen Russland mit Freuden verhängt und verlängert hat, sind letztlich dadurch viele Existenzen zerstört worden.

Aber „mein lieber Barak“ ist ja mit mir einer Meinung, TTIP wird`s richten!! Nur was wird TTIP richten? Es werden nicht Millionen von Arbeitsplätzen neu entstehen, wie „meine Freundin Angela“ prophezeit, nein sie werden vernichtet. Nur gut, dass die Amtszeit des Herrn Obama bald endet, seine Nachfolger signalisierten ja schon, dass sie diese Verträge, wenn sie denn zustande kommen, wieder rückgängig machen werden.

War es nicht die Deutsche Regierung, welche mit Freuden verkündete, dass die Syrische Stadt Palmyra vom IS befreit worden sei? Ja und wer hatte daran den größten Anteil? Der Name wollte unseren Privilegierten nicht über die Lippen kommen. (Putin) Aber der Herr Erdogan ist plötzlich ein ganzer Guter. Auch ist die Freude groß darüber, dass die Zahl der Flüchtlinge drastisch zurückgegangen ist. Wer hat die Drecksarbeit dafür verrichtet? Österreich und Mazedonien. Den Ösis hat Herr Gabriel heute ins Stammbuch geschrieben, wem sie bei der Stichwahl zur Wahl des neuen Bundespräsidenten zu geben haben. Nur nicht dem Herrn Hofer!!! Gegen Mazedonien prüft die EU gegenwärtig, ob man Sanktionen verhängen müsse, weil dort die Menschenrechte nicht eingehalten würden.

So ganz nebenbei schwört Frau Merkel schon ihre“ politischen Untertanen“ darauf ein, dass die schleichende Altersarmut und die Rentendiskussion nicht zum Wahlkampfthema gemacht werden darf. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
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