Mo, 11:08 Uhr
25.04.2016
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Vier alte und fünf neue Meister
Beim Finale zu den diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften der Keglerinnen und Kegler gab es durch Toni Herrmann, Dagmar Reitmeier, Rainer Schubert und Rainer Krätzschel vier erfolgreiche Titelverteidigungen. Die Finalleistungen auf der Bahn an der Wertherhalle blieben allerdings überwiegend hinter denen der Vorrunde an der Rotleimwiese zurück...
Nur elf der 27 Finalisten konnten sich gegenüber der Vorrunde steigern. In fünf der neun Konkurrenzen behaupteten die Vorrundenersten ihre Führung und wurden Meister. Wobei Dagmar Reitmeier und Michelle Boldt ohnehin schon als Sieger feststanden, da sie in ihren Altersklassen leider die einzigen Starterinnen waren.
Bei den Frauen war man gespannt, ob Titelverteidigerin Tina Romhardt vom Nordhäuser SV auf die schon mit 43 Holz führende Steffi Boenki von der TSG Salza noch eine erfolgreiche Aufholjagd würde starten können.
Nach zwei der vier zu spielenden Bahnen zu je 30 Wurf sah es auch danach aus. Die NSVerin spielte zwei ganz starke Bahnen und hatte schon 24 Zähler gut gemacht. Danach lief es aber vor allem im Räumen nicht mehr so gut weiter und Steffi Boenki, die im letzten Jahr nicht dabei war, holte sich letztlich doch ungefärdet den Titel.
Bei den Seniorinnen A wurde dagagen das Vorrundenergebnis auf den Kopf gestellt. Die eine schwache Vorrunde spielende Neu-Ü50erin Ines Werner von der TSG Salza stieß mit einer guten Leistung noch vom dritten auf den Spitzenplatz nach vorn. Die Vorkampfführende Birgit Galonska vom NSV fand dagegen in die Vollen nie zu Wurfkonstanz und wurde letztlich nur Dritte. Heike Hase (Salza) blieb trotz schwachen Räumens Zweite.
Bei den Männern, hier waren drei Sportfreunde von der SG Bleicherode/Sollstedt unter sich, warf der Titelverteidiger und Vorrundendritte Daniel Schäfer mit starken 534 Holz als Erster den Fehdehandschuh. Damit war klar, dass die beiden anderen auch die 500-Holz-Marke knacken müssen, wenn sie Meister werden wollen. Namensvetter Maik Schäfer hatte dazu aber nicht die Nerven, verfehlte den Fünfhunderter deutlich.
Mario Czerwinski dagegen spulte sein Programm über alle vier Bahnen auf konstant hohem Niveau herunter. Er erreichte zwar den Spitzenwert von Daniel Schäfer mit 531 Holz nicht ganz, doch sein Gesamtsieg war nach der deutlichen Vorrundenführung in keiner Phase mehr gefährdet.
Spannung versprach der Kampf um den Kreistitel zwischen dem in die Seniorenkategorie A aufgerückten und nach dem Vorkampf führenden Uwe Schäfer und dem zum letzten Mal bei den Ü50ern startenden Salzaer Titelverteidiger Rainer Schubert. Mit 30 Holz Vorsprung ging Uwe Schäfer ins Rennen. Doch die waren schon nach der ersten Bahn aufgebraucht.
Der Mann von der SG Bleicherode/Sollstedt fand nie zu seinem wahren Leistungsvermögen, schien mit seinen Gedanken offensichtlich schon auf der Fahrt zum Bundesligaspiel nach Gelsenkirchen. Rainer Schubert dagegen spielte gleichmäßig stark wie ein Uhrwerk und seine 538 Holz waren am Ende auch das Topresultat aller Endrundenteilnehmer. Uwe Schäfer behauptete aber dank seines großen Vorsprungs wenigstens noch Platz Zwei vor dem stark aufkommenden Karl-Heinz Meister.
Trotz seines überlegenen Titelgewinns bei den Senioren B kam Rainer Wille vom NSV völlig unzufrieden von der Bahn. Zu sehr streuten seine Würfe, was er vor allem auf die Verhältnisse der Anlage an der Werterhalle schob. Er blieb jedenfalls weit hinter seinem herausragenden Vorkampfergebnis zurück. Da sein vermutlich schärfster Konkurrent Reiner Hagemeier aber Krankheit bedingt nicht starten konnte und Heinz Schulz weit unter Form spielte blieb er dennoch ungefährdet. Zufrieden war einzig Bleicherodes Hans-Joachim Sinzel. Mit sehr guten 528 Holz rehabilitierte er sich eindrucksvoll für seinen Vorrundenflop von für ihn unterirdischen 440 Holz und holte sich noch den Bronzeplatz.
Würde bei den Senioren C Wilfried Nachtwey vom NSV einmal wenn es darauf ankommt seine Nerven im Zaume behalten? Es gelang ihm nicht und schon nach der ersten Bahn hatte er seine knappe Führung eingebüßt. Einzig der Salzaer Rainer Krätzschel konnte überzeugen, steigerte sich nach scwacher Vorrunde gewaltig, hatte mit 381 Holz das beste Ergebnis aller Finalisten in die Vollen und holte sich nach Platz Derei in der Vorrunde noch überlegen den Titel. Wilfried Nachtwey musste auch noch Erich Meyer vorbei ziehen lassen.
Uwe Tittel
Frauen
Seniorinnen A
Seniorinnen B
Seniorinnen C
Männer
Senioren A
1. Rainer Schubert (Salza)|1069|(531+538/365+173)
2. Uwe Schäfer (Bleicherode)|1038|(561+477/318+159)
3. Karl-Heinz Meister (Salza)|1026|(502+524/347+177)
4. Holger Matthes (Handwerk)|912|(444+468/340+128)
Senioren B
Reiner Hagemeier und Uwe Schmögner wegen Krankheit beim Finale nicht angetreen
Senioren C
Autor: redNur elf der 27 Finalisten konnten sich gegenüber der Vorrunde steigern. In fünf der neun Konkurrenzen behaupteten die Vorrundenersten ihre Führung und wurden Meister. Wobei Dagmar Reitmeier und Michelle Boldt ohnehin schon als Sieger feststanden, da sie in ihren Altersklassen leider die einzigen Starterinnen waren.
Bei den Frauen war man gespannt, ob Titelverteidigerin Tina Romhardt vom Nordhäuser SV auf die schon mit 43 Holz führende Steffi Boenki von der TSG Salza noch eine erfolgreiche Aufholjagd würde starten können.
Nach zwei der vier zu spielenden Bahnen zu je 30 Wurf sah es auch danach aus. Die NSVerin spielte zwei ganz starke Bahnen und hatte schon 24 Zähler gut gemacht. Danach lief es aber vor allem im Räumen nicht mehr so gut weiter und Steffi Boenki, die im letzten Jahr nicht dabei war, holte sich letztlich doch ungefärdet den Titel.
Bei den Seniorinnen A wurde dagagen das Vorrundenergebnis auf den Kopf gestellt. Die eine schwache Vorrunde spielende Neu-Ü50erin Ines Werner von der TSG Salza stieß mit einer guten Leistung noch vom dritten auf den Spitzenplatz nach vorn. Die Vorkampfführende Birgit Galonska vom NSV fand dagegen in die Vollen nie zu Wurfkonstanz und wurde letztlich nur Dritte. Heike Hase (Salza) blieb trotz schwachen Räumens Zweite.
Bei den Männern, hier waren drei Sportfreunde von der SG Bleicherode/Sollstedt unter sich, warf der Titelverteidiger und Vorrundendritte Daniel Schäfer mit starken 534 Holz als Erster den Fehdehandschuh. Damit war klar, dass die beiden anderen auch die 500-Holz-Marke knacken müssen, wenn sie Meister werden wollen. Namensvetter Maik Schäfer hatte dazu aber nicht die Nerven, verfehlte den Fünfhunderter deutlich.
Mario Czerwinski dagegen spulte sein Programm über alle vier Bahnen auf konstant hohem Niveau herunter. Er erreichte zwar den Spitzenwert von Daniel Schäfer mit 531 Holz nicht ganz, doch sein Gesamtsieg war nach der deutlichen Vorrundenführung in keiner Phase mehr gefährdet.
Spannung versprach der Kampf um den Kreistitel zwischen dem in die Seniorenkategorie A aufgerückten und nach dem Vorkampf führenden Uwe Schäfer und dem zum letzten Mal bei den Ü50ern startenden Salzaer Titelverteidiger Rainer Schubert. Mit 30 Holz Vorsprung ging Uwe Schäfer ins Rennen. Doch die waren schon nach der ersten Bahn aufgebraucht.
Der Mann von der SG Bleicherode/Sollstedt fand nie zu seinem wahren Leistungsvermögen, schien mit seinen Gedanken offensichtlich schon auf der Fahrt zum Bundesligaspiel nach Gelsenkirchen. Rainer Schubert dagegen spielte gleichmäßig stark wie ein Uhrwerk und seine 538 Holz waren am Ende auch das Topresultat aller Endrundenteilnehmer. Uwe Schäfer behauptete aber dank seines großen Vorsprungs wenigstens noch Platz Zwei vor dem stark aufkommenden Karl-Heinz Meister.
Trotz seines überlegenen Titelgewinns bei den Senioren B kam Rainer Wille vom NSV völlig unzufrieden von der Bahn. Zu sehr streuten seine Würfe, was er vor allem auf die Verhältnisse der Anlage an der Werterhalle schob. Er blieb jedenfalls weit hinter seinem herausragenden Vorkampfergebnis zurück. Da sein vermutlich schärfster Konkurrent Reiner Hagemeier aber Krankheit bedingt nicht starten konnte und Heinz Schulz weit unter Form spielte blieb er dennoch ungefährdet. Zufrieden war einzig Bleicherodes Hans-Joachim Sinzel. Mit sehr guten 528 Holz rehabilitierte er sich eindrucksvoll für seinen Vorrundenflop von für ihn unterirdischen 440 Holz und holte sich noch den Bronzeplatz.
Würde bei den Senioren C Wilfried Nachtwey vom NSV einmal wenn es darauf ankommt seine Nerven im Zaume behalten? Es gelang ihm nicht und schon nach der ersten Bahn hatte er seine knappe Führung eingebüßt. Einzig der Salzaer Rainer Krätzschel konnte überzeugen, steigerte sich nach scwacher Vorrunde gewaltig, hatte mit 381 Holz das beste Ergebnis aller Finalisten in die Vollen und holte sich nach Platz Derei in der Vorrunde noch überlegen den Titel. Wilfried Nachtwey musste auch noch Erich Meyer vorbei ziehen lassen.
Uwe Tittel
Frauen
| 1. Steffi Boenki (Salza) | 1052 | (547+505/343+162) |
| 2. Tina Romhardt (NSV) | 1018 | (504+514/366+148) |
| 3. Karina Boldt (Salza) | 792 | (392+400/311+ 89) |
| 4. Nicole Hoffmann (NSV) | 749 | (398+349/239+110) |
Seniorinnen A
| 1. Ines Werner (Salza) | 966 | (470+496/347+149) |
| 2. Heike Hase (Salza) | 952 | (480+472/347+125) |
| 3. Birgit Galonska (NSV) | 943 | (484+459/317+142) |
Seniorinnen B
| 1. Dagmar Reitmeier (NSV) | 914 | (471+443/323+120) |
Seniorinnen C
| 1. Toni Herrmann (Salza) | 1015 | (519+496/342+154) |
| 2. Ursula Lautenbach (NSV) | 726 | (393+333/237+ 96) |
| Juniorinnen | ||
| 1. Michelle Boldt (Salza) | 806 | (377+429/293+136) |
Männer
| 1. Mario Czerwinski (Bleicherode) | 1072 | (541+531/360+171) |
| 2. Daniel Schäfer (Bleicherode) | 1039 | (505+534/375+159) |
| 3. Maik Schäfer (Bleicherode) | 990 | (507+483/341+142) |
Senioren A
1. Rainer Schubert (Salza)|1069|(531+538/365+173)
2. Uwe Schäfer (Bleicherode)|1038|(561+477/318+159)
3. Karl-Heinz Meister (Salza)|1026|(502+524/347+177)
4. Holger Matthes (Handwerk)|912|(444+468/340+128)
Senioren B
| 1. Rainer Wille (NSV) | 1088 | (572+516/356+160) |
| 2. Heinz Schulz (NSV) | 996 | (520+476/314+162) |
| 3. Hanjo Sinzel (Bleicherode) | 968 | (440+528/360+168) |
| 4. Günter Ohme (NSV) | 918 | (453+465/354+111) |
Reiner Hagemeier und Uwe Schmögner wegen Krankheit beim Finale nicht angetreen
Senioren C
| 1. Wilfried Nachtwey (NSV) | 888 | (464+424/294+130) |
| 2. Erich Meyer (Salza) | 920 | (463+457/336+121) |
| 3. Rainer Krätzschel (Salza) | 971 | (451+520/381+139) |
| 4. Dieter Lohoff (Salza) | 846 | (428+418/303+115) |
| 5. Hans Kolbe (NSV) | 805 | (407+398/293+105) |

