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Do, 10:03 Uhr
24.03.2016
Bündnis gegen Rechtsextremismus

Wolf ohne Schafspelz

In vielen Briefkästen der Stadt fanden sich dieser Tage Flyer, die zu einer Demonstration aufrufen. Die Aussagen auf dem Papier erscheinen bekannt: Überfremdungsängste werden geschürt und bevorstehendes Chaos wird prognostiziert. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus hat noch etwas genauer hingeschaut...

Kaum verholen wird in dem Flyer das ohnehin schon geschliffene Grundrecht auf Asyl in Frage gestellt und das Volk dazu aufgerufen, „sich zu erheben“. Diese Sprüche sind austauschbar und werden so oder vergleichbar auch von der „Volksbewegung“, anderen PEGIDA-Ablegern oder aber der AfD getätigt.

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Äußerlich gibt sich der Flyer neutral. Umso interessanter ist jedoch ein Blick auf die verantwortliche Person: Tobias Kammler – seines Zeichens Landesvorsitzender der NPD.

Die angegebene Adresse entspricht der Landesgeschäftsstelle der NPD. Hier zeigt sich: Es geht keineswegs um eine neutrale Versammlung „besorgter Bürger“, sondern um die Demonstration einer Partei, die tief in der rechten Szene verwurzelt ist und deren Mitglieder und Funktionäre durch zahlreiche Gewalttaten auffallen. Nach der eigenen Unterstützung etwaiger Bewegungen bzw. deren Unterwanderung möchte man nun die Leute für die eigenen kruden Zwecke einfangen und mitnehmen.

Der Flyer zeigt uns also: Egal unter welchem Logo sich „besorgte Bürger“ versammeln, die Thesen und Hypothesen bleiben dieselben und immer sind sie menschenfeindlich und rassistisch.

Der Protest des Bündnisses gegen Rechtsextremismus wird diesmal nicht in Form einer eigenen Demonstration stattfinden. Nichtsdestotrotz werden wir unsere Haltung zu dem Aufmarsch Ewiggestriger auf andere Weise sichtbar machen: Das Theater wird während des Aufmarsches die Beleuchtung abschalten und gleichzeitig zeigen, was es davon hält, wenn direkt vor einem Haus der interkulturellen Zusammenarbeit eine ausländerfeindliche Veranstaltung stattfindet. Zudem werden die Wege auf den Theaterplatz mit einer eindeutigen Botschaft versehen sein.
Bündnis gegen Rechtsextremismus
Autor: red

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Kommentare
Tor666
24.03.2016, 11:01 Uhr
Überfremdungsängste
Überfremdungsängste muss man nicht schüren, da man sich die Überfremdung in den meisten westdeutschen Städten bildhaft anschauen kann. Mit all den netten Begleiterscheinungen. Aus diesem Grund finde auch den Begriff "Ängste" deplatziert. So wie Ihr gern versucht zu suggerieren, ist es eine unbegründete Angst vor etwas, was so nicht eintritt bzw. nicht existiert.

Nein, es existiert, man kann es in allen Teilen Europas genießen. Schweden war sicherlich ein Traum für Euch, schaut das Land heute an, was Menschen wie Ihr aus diesem Land gemacht hat. Das führende Land Europas in Sachen "kunterbunte, weltoffene, linke Menschen". Eure Vorstellung einer Weltoffenen Gesellschaft ist Fiktion, Schweden eine Realität. Ein Beispiel, was passiert, wenn man Euch folgt. Euer Glück ist, dass viele Menschen darüber zu wenig wissen. Aber diese Wissenslücken schließen sich allmählich. Da hilft die masslose Zensur durch das Team Kahane nichts.

Was unser Theater angeht, wen auf diesem Planeten wird es interessieren, ob sie die Beleuchtung ausschalten. Hilft Steuergelder sparen (natürlich nur theoretisch) von dem dieses Haus der interkulturellen Zusammenarbeit überhaupt noch existiert. Finde ich geradezu lustig. Menschen, die es nicht schaffen, ein Produkt zu generieren, welches man gewinnbringend vermarkten kann und auf Geld aller Menschen angewiesen sind, beschimpfen deren „Befürchtungen“.
Grenzgänger
24.03.2016, 12:03 Uhr
Licht aus
Beim Theater gehen die Lichter aus.
Könnte paasieren , dass die auch aus bleiben.
Icke82ndh
24.03.2016, 13:42 Uhr
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Günther Hetzer
24.03.2016, 17:11 Uhr
BGR = Überflüssig
Was will dieses "Bündnis" mit diesem Artikel sagen? Das eine Demo von einem Herrn, der einer nicht verbotenen Partei angehört, geplant wird? Ein Skandal in einer Demokratie!.... oder halt nein.... für jene die eine andere Meinung vertreten, existieren nach Auffassung dieses "Bündnisses", keine durch das Grundgesetzt gegebenen Rechte.

Kümmert euch um wichtigeres, malt Ostereier bunt an oder verbringt mal wieder mehr Zeit mit der Oma.
Janko
24.03.2016, 20:44 Uhr
Ich erkläre es Ihnen kurz, Highvoltage,
und ohne alle Hetze:
Der Artikel macht die besorgten Bürger, welche sich vor dem Theater treffen, darauf aufmerksam, dass sie sich zu einer Veranstaltung treffen, zu welcher ein Nazi - Entschuldigung, ein NPD-Mitglied - aufgerufen hat.
Es geht darum, dass die besorgten Bürger sich dessen bewusst sein sollten, damit sie sich später nicht damit herausreden können, dass sie von nichts gewusst hätten - wie dies schon öfter in der deutschen Geschichte passiert ist.
Herr Taft
24.03.2016, 23:20 Uhr
@Janko...netter Return
Unser Hochgespannter versteht es ganz genau. Er ist nicht blöd. Er versucht nur die Leserschaft mit seinen dämlichen Fragen zu verunsichern. Ein alt bekanntes Muster. Zum Glück sind die meisten Menschen nicht so dumm, darauf herein zu fallen.

Übrigens: Danke BGR... öffnet den Leuten die Augen.

Schöne Ostern zusammen..
Tor666
25.03.2016, 02:38 Uhr
janko und andere Träumer...
Immer wieder diesen Unsinn herbei reden. Da müssen alle Menschen aufpassen, dass ein Tobias Kammler sie nicht in den dritten Weltkrieg führt. Dann lieber keine Demo besuchen, alles abnicken, was auch immer die Kunterbunten den Menschen auftischen und auch egal, welche Konsequenzen sich für Deutschland/ Europa ergeben? Alle sollen diesen irren buntroten Experiment folgen, womit Ihr Europa überziehen wollt.

Aber prinzipiell könnt Ihr Euch doch beruhigen. Ihr bekommt jährlich Eure halbe Million Flüchtlinge, der nicht zu beziffernde Familiennachzug wird Eure Träume noch ergänzen und oben drauf bekommt Ihr Türken und Kurden visumfrei zur kulturellen Bereicherung. Die Kanzlerin macht Nägel mit Köpfen. Die Bürger werden weiter und weiter meckern, jammern und sich aufregen, aber keine Demo besuchen. Dann sollte doch Eure Welt in Ordnung sein. Und alle Menschen glauben daran, dass Ihre erstens ein griffiges Integrationsprogramm auflegt und zweitens, dass auch jeder Flüchtling dafür dankbar ist und sich diesem Programm beugt. Die Frage lautet ganz klar: Warum sollten sie?
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