Mo, 17:33 Uhr
14.03.2016
NSV-Frauen unterliegen Gispersleben 24:29
Zu wenig Bewegung im Nordhäuser Spiel
Mit 24:29 mussten sich die Thüringenliga-Frauen des Nordhäuser SV am Sonntag in der heimischen Ballspielhalle dem als Tabellenführer angereisten TSV Motor Gispersleben beugen. Dabei waren die Erwartungen der Zuschauer nach dem 24:24 im Hinspiel und der starken Leistung im letzten Heimspiel gegen Weimar groß...
Niederlage der NSV-Damen (Foto: Uwe Tittel)
Schließlich galt es die gute Ausgangsposition im Kampf um den Bronzeplatz zu verteidigen. Doch die Mannschaft konnte diesmal nur phasenweise zeigen was in ihr steckt, wirkte teilweise wie paralysiert. Vor allen in der Abwehr fand man kaum Bindung untereinander, konnten de Gäste nahezu ungehindert ihr druckvolles Laufspiel aufziehen.
Und so wie in der Abwehr die Einzelnen zu oft auf sich allein gestellt waren, so gab es auch im Angriff zu wenig Miteinander, vor allem aber viel zu wenig Bewegung ohne Ball. Statt dessen zu oft kaum vorbereitete, überhastete und schlechte Torwürfe. Am Ende ein recht müheloser und völlig verdienter Sieg der Gäste.
Der NSV tat sich von Beginn an schwer, fand kaum zu geordnetem, sicheren Aufbauspiel. Und man warf ganz schwach. Nach sieben Minuten der erste Treffer nach einem Alleingang von Anna Schneider. In der neunten Minute bei 4:1-Führung für Gispersleben schon die erste Auszeit beim NSV. Die und nachfolgend mehrere Spielerinnenwechsel brachten aber zunächst nicht viel, denn Gispersleben konnte leicht und locker in den nächsten vier Minuten weiter bis auf 9:3 davon ziehen. Dann endlich etwas mehr Biss in der Abwehr und mehr Übersicht im Angriff. Nur noch 9:7 die Führung für die Gäste und nun Auszeit Gispersleben (19.).
Die aber wie zuvor bei Nordhausen zunächst auch ihre Wirkung verfehlte. Denn per Konter gelang dem NSV der Anschlusstreffer zum 8:9. Nordhausen war drauf und dran, das Spiel zu drehen. Machte sich dann aber selber einen Strich durch die Rechnung und baute den Gegner mit Abspielfehlern und wieder schlechten Würfen auf. Nur noch ein Treffer nach einer starken Einzelaktion von Lina Freundenberg und Gispersleben zog bis zur Pause wieder klar mit 14:9 in Front.
Und die Gäste hatten mit zwei weiteren Treffern auch gleich einen guten Start in Halbzeit Zwei.
Das Nordhäuser Spiel blieb im Angriff lange nur Stückwerk und die viel zu passive Abwehr machte es den Gästen weiter viel zu leicht. Der Vorsprung für Gisperslebe pendelte sich schließlich bei sieben, acht Toren ein und beim 25:16 und noch zehn zu spielenden Minuten musste man sogar noch ein Debakel befürchten. Erst jetzt gelangen doch noch einige gute Spielzüge und man kam bis auf 22:26 heran. Mehr ließen die an diesem Tag eindeutig besseren Gisperslebenerinnen aber nicht zu. Auch weil Nordhausen noch einige weitere gut heraus gespielte Chancen unkonzentriert vergab.
Uwe Tittek
Nancy Brodhuhn – Stephanie Kruse (2), Mariann Kiel (3), Jenny Mohrig (2), Evelyn Kallmeyer, Lina Freudenberg (1), Diana Bückert (1), Viola Böttcher (2), Jenny Struck (3), Anna Reinhardt (1), Anna Schneider (7), Clauda Dudek (2)
Stand in der Thüringenliga
Autor: red
Niederlage der NSV-Damen (Foto: Uwe Tittel)
Schließlich galt es die gute Ausgangsposition im Kampf um den Bronzeplatz zu verteidigen. Doch die Mannschaft konnte diesmal nur phasenweise zeigen was in ihr steckt, wirkte teilweise wie paralysiert. Vor allen in der Abwehr fand man kaum Bindung untereinander, konnten de Gäste nahezu ungehindert ihr druckvolles Laufspiel aufziehen.
Und so wie in der Abwehr die Einzelnen zu oft auf sich allein gestellt waren, so gab es auch im Angriff zu wenig Miteinander, vor allem aber viel zu wenig Bewegung ohne Ball. Statt dessen zu oft kaum vorbereitete, überhastete und schlechte Torwürfe. Am Ende ein recht müheloser und völlig verdienter Sieg der Gäste.
Der NSV tat sich von Beginn an schwer, fand kaum zu geordnetem, sicheren Aufbauspiel. Und man warf ganz schwach. Nach sieben Minuten der erste Treffer nach einem Alleingang von Anna Schneider. In der neunten Minute bei 4:1-Führung für Gispersleben schon die erste Auszeit beim NSV. Die und nachfolgend mehrere Spielerinnenwechsel brachten aber zunächst nicht viel, denn Gispersleben konnte leicht und locker in den nächsten vier Minuten weiter bis auf 9:3 davon ziehen. Dann endlich etwas mehr Biss in der Abwehr und mehr Übersicht im Angriff. Nur noch 9:7 die Führung für die Gäste und nun Auszeit Gispersleben (19.).
Die aber wie zuvor bei Nordhausen zunächst auch ihre Wirkung verfehlte. Denn per Konter gelang dem NSV der Anschlusstreffer zum 8:9. Nordhausen war drauf und dran, das Spiel zu drehen. Machte sich dann aber selber einen Strich durch die Rechnung und baute den Gegner mit Abspielfehlern und wieder schlechten Würfen auf. Nur noch ein Treffer nach einer starken Einzelaktion von Lina Freundenberg und Gispersleben zog bis zur Pause wieder klar mit 14:9 in Front.
Und die Gäste hatten mit zwei weiteren Treffern auch gleich einen guten Start in Halbzeit Zwei.
Das Nordhäuser Spiel blieb im Angriff lange nur Stückwerk und die viel zu passive Abwehr machte es den Gästen weiter viel zu leicht. Der Vorsprung für Gisperslebe pendelte sich schließlich bei sieben, acht Toren ein und beim 25:16 und noch zehn zu spielenden Minuten musste man sogar noch ein Debakel befürchten. Erst jetzt gelangen doch noch einige gute Spielzüge und man kam bis auf 22:26 heran. Mehr ließen die an diesem Tag eindeutig besseren Gisperslebenerinnen aber nicht zu. Auch weil Nordhausen noch einige weitere gut heraus gespielte Chancen unkonzentriert vergab.
Uwe Tittek
Nancy Brodhuhn – Stephanie Kruse (2), Mariann Kiel (3), Jenny Mohrig (2), Evelyn Kallmeyer, Lina Freudenberg (1), Diana Bückert (1), Viola Böttcher (2), Jenny Struck (3), Anna Reinhardt (1), Anna Schneider (7), Clauda Dudek (2)
Stand in der Thüringenliga
| 1. TSV Motor Gispersleben | 13 | 368:313 | 19: 7 |
| 2. SV Aufbau Altenburg | 11 | 301:252 | 18: 4 |
| 3. 1. SSV Saalfeld 92 | 10 | 279:244 | 14: 6 |
| 4. Nordhäuser SV | 11 | 235:222 | 13: 9 |
| 5. HSV Weimar | 11 | 260:279 | 11:11 |
| 6. HBV Jena 90 | 12 | 314:295 | 10:14 |
| 7. HSV Apolda 1920 | 11 | 208:259 | 6:16 |
| 8. LSV Ziegelheim | 10 | 235:271 | 5:15 |
| 9. VfB TM Mühlhausen 08 | 11 | 228:293 | 4:18 |


