Do, 07:04 Uhr
10.03.2016
Snoezelraum im St. Jakob-Haus
Entspannen unterm Sternenzelt
Die Bewohner des St. Jakob-Hauses in der Nordhäuser Rautenstraße sollen sich wohlfühlen. Das klappt auch in den meisten Fällen. Seit dem Wochenende gibt es dort einen Raum. in dem man sich wohler fühlen kann...
Wohlfühl-Oase (Foto: Peter Blei)
Dieser Raum, auch Snoezelraum genannt, wurde zum Tag der Offenen Tür am Samstag von der Einrichtungsleiterin mit den Bewohnern gemeinsam eröffnet. Unter dem Motto …entspannen unterm Sternenzelt entstand ein Raum der Ruhe und Entspannung mit Unterstützung des Salzdomes der Nordhäuser Theater Apotheke.
Bewohner und Bewohnerinnen können mit Hilfe einer Betreuungskraft entführt werden in die Welt der Düfte, des Lichtes und der Musik. Mit allen Sinnen fühlen sich die Bewohner wohl und kommen so zur Ruhe. Warum gerade ein Snoezelraum? Viele Bewohner des Hauses benötigen, aufgrund Ihrer Erkrankungen einen ruhigen Entspannungsraum, in dem sie abschalten können, vom geschäftigen Treiben des Pflegepersonals, den visuellen und akustischen Einflüssen. Das warme Licht, der Duft und die leisen Klänge vermitteln sofort Behaglichkeit und Wohlbefinden.
Was ist ein Snoezelraum und wo kommt das Ganze her?
Dieser Raum soll den älteren Menschen einen noch angenehmeren Aufenthalt ermöglichen. Es wurden Konzepte entwickelt die auf bestimmte Bedürfnisse der Altersgruppen abgestimmt sind. Also auch Konzepte für Menschen im hohen Alter. Unter anderem gibt es Konzept für Kindergärten, Schulen, Freizeit- und Senioreneinrichtungen und Kliniken.
Unter Snoezelen versteht man den Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum. In diesem kann man, bequem liegend oder sitzend, umgeben von leisen Klängen und Melodien, Lichteffekte betrachten. Das Snoezelen soll immer Wohlbefinden erzeugen. In der ruhigen Atmosphäre werden den Menschen Ängste genommen, sie fühlen sich geborgen.
Kreiert wurde diese Sache von zwei Zivildienstleistenden in den Niederlanden 1978. Nach einer lange Testphase wurde das Snoezelen am Ende der 80er Jahre auch in Großbritannien und Deutschland vermehrt praktiziert.
Mittlerweile kann von einer weltweiten Verbreitung sprechen. Neben den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Kanada, den USA, Australien, Japan und Südkorea hat sich diese Idee auf weitere zwanzig Nationen ausgebreitet.
Dann wollen wir hoffen, das dieser Raum den Bewohner im St. Jakob Haus viele schöne Momente verschafft.
Peter Blei/ Silvia Wernecke, Heim- und Pflegedienstleitung St. Jakob-Haus Nordhausen
Autor: red
Wohlfühl-Oase (Foto: Peter Blei)
Dieser Raum, auch Snoezelraum genannt, wurde zum Tag der Offenen Tür am Samstag von der Einrichtungsleiterin mit den Bewohnern gemeinsam eröffnet. Unter dem Motto …entspannen unterm Sternenzelt entstand ein Raum der Ruhe und Entspannung mit Unterstützung des Salzdomes der Nordhäuser Theater Apotheke.
Bewohner und Bewohnerinnen können mit Hilfe einer Betreuungskraft entführt werden in die Welt der Düfte, des Lichtes und der Musik. Mit allen Sinnen fühlen sich die Bewohner wohl und kommen so zur Ruhe. Warum gerade ein Snoezelraum? Viele Bewohner des Hauses benötigen, aufgrund Ihrer Erkrankungen einen ruhigen Entspannungsraum, in dem sie abschalten können, vom geschäftigen Treiben des Pflegepersonals, den visuellen und akustischen Einflüssen. Das warme Licht, der Duft und die leisen Klänge vermitteln sofort Behaglichkeit und Wohlbefinden.
Was ist ein Snoezelraum und wo kommt das Ganze her?
Dieser Raum soll den älteren Menschen einen noch angenehmeren Aufenthalt ermöglichen. Es wurden Konzepte entwickelt die auf bestimmte Bedürfnisse der Altersgruppen abgestimmt sind. Also auch Konzepte für Menschen im hohen Alter. Unter anderem gibt es Konzept für Kindergärten, Schulen, Freizeit- und Senioreneinrichtungen und Kliniken.
Unter Snoezelen versteht man den Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum. In diesem kann man, bequem liegend oder sitzend, umgeben von leisen Klängen und Melodien, Lichteffekte betrachten. Das Snoezelen soll immer Wohlbefinden erzeugen. In der ruhigen Atmosphäre werden den Menschen Ängste genommen, sie fühlen sich geborgen.
Kreiert wurde diese Sache von zwei Zivildienstleistenden in den Niederlanden 1978. Nach einer lange Testphase wurde das Snoezelen am Ende der 80er Jahre auch in Großbritannien und Deutschland vermehrt praktiziert.
Mittlerweile kann von einer weltweiten Verbreitung sprechen. Neben den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Kanada, den USA, Australien, Japan und Südkorea hat sich diese Idee auf weitere zwanzig Nationen ausgebreitet.
Dann wollen wir hoffen, das dieser Raum den Bewohner im St. Jakob Haus viele schöne Momente verschafft.
Peter Blei/ Silvia Wernecke, Heim- und Pflegedienstleitung St. Jakob-Haus Nordhausen









