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06.03.2016
Landespolitik

Primas: Brenntage einführen

Die CDU-Fraktion bringt zur nächsten Sitzung des Landtags einen Antrag ein, das seit 1. Januar geltende Verbot der Brenntage in Thüringen aufzuheben. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, sagte dazu heute in Erfurt...


"Das Verbot der Brenntage durch die Linksregierung verkennt die Gegebenheiten im ländlichen Raum und führt zu einer Belastung der Bürger durch höhere Abfallgebühren."

Zahlreichen Kleingärtnern und Grundstücksbesitzern, insbesondere in ländlichen Gegenden, werde erst im Frühjahr bewusst werden, dass Rot-Rot-Grün das Verbrennen von Baumschnitt, Holzabfällen und Zweigen verboten habe. Mit dem CDU-Antrag soll die Landesregierung aufgefordert werden, in der Pflanzenabfallverordnung das Verbrennen von trockenem Baum- und Strauchschnitt wieder zu ermöglichen.

In Thüringen gebe es nach wie vor kein flächendeckendes Netz zur Sammlung von Baum- und Strauchschnitt, erklärte Primas. Die CDU-Fraktion sieht deshalb in den Brenntagen eine akzeptable Entsorgungsmöglichkeit für diese Abfälle: "Soweit Alternativen nicht oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, muss den Bürgern das Verbrennen als Entsorgungsvariante weiterhin offenstehen", so Primas. Im privaten Bereich anfallender Baum- und Strauchschnitt sei nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand im umweltpolitisch gewünschten Maße im Wertstoffkreislauf nutzbar.

"Grundsätzlich wollen wir, dass Bioabfälle in Kompostierungsanlagen zu Kompost weiterverarbeitet oder in Biogasanlagen und Biomasseheizkraftwerken zur Energieerzeugung genutzt werden. Baum- und Strauchschnitt soll nur dann verbrannt werden dürfen, wenn die von den Kommunen angebotenen Entsorgungsmöglichkeiten nicht zumutbar sind", erläuterte Primas den Vorstoß seiner Fraktion.

Wichtig ist Primas auch, dass vor Ort entschieden wird, ob das Verbrennen zulässig ist und wie lange die Brennperiode dauert. Die zuständige Abfallbehörde soll zudem in schutzwürdigen Gebieten oder zur Vermeidung von Luftbeeinträchtigungen territoriale Einschränkungen vornehmen dürfen. Daneben soll an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ein Verbrennen unzulässig sein. "Die Kommunen wissen genau, welche Entsorgungsmöglichkeit für den Grünabfall ihrer Bürger die sinnvollste ist - die Linkskoalition sollte jedenfalls nicht vorschreiben, dass das Verbrennen nicht mehr dazugehören darf", so Primas abschließend.
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Kommentare

06.03.2016, 12.02 Uhr
I.H. | Wo er recht hat,
da hat er recht!

Diese der Natur entrückte Gesellschaft wäre ohne Feuer niemals entstanden! Er sammelt nur die Probleme auf, welche alle naturverbundenen Menschen mit Gartengrundstücken haben. Er hat ganz einfach recht! Ob man ihn gut oder schlecht findet. Er hat recht!

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06.03.2016, 12.06 Uhr
U. Alukard | Herr Primas sendet falsche Signale,
das Schützen der Umwelt steht an erster Stelle. In Zeiten der Feinstaubbelastung der Luft muss privates Verbrennen verboten bleiben. In der ländlichen Gegend hat jeder ein Fahrzeug oder kann eines mieten um den Grünschnitt zur Entsorgungsstelle zu bringen. Die Vergangenheit hat durch riesige Nebelschwaden bewiesen, dass die Leute den Grünschnitt nicht, wie gefordert, vor dem verbrennen trocknen. Das Lagern zum Trocknen und das Umschichten vor dem Verbrennen macht mindestens genauso viel Arbeit wie das Verbringen zur Entsorgungsstelle. Diese Bequemlichkeit darf auf keinen Fall durch den Stimmenfang von Primas und CDU unterstützt werden! Freies Durchatmen und Umweltschutz gehen vor!
Die Kanzlerin sendet auch an Herrn Primas diese Signale aber hier gehen wohl die Wählerstimmen für Herrn Primas vor, so kennen wir ihn.
Grüne Umweltplaketten an den Fahrzeugen und Feinstaubverordnung für Feuerungsanlagen sind mit Bedacht gemacht.
Soll sich doch die CDU unter Herrn Primas für eine Entsorgung einsetzen, wie das die Stadt Nordhausen mit der Grünabfallkarte vormacht, dort kann auch die ländliche Bevölkerung ihren Grünschnitt hinbringen, im Sinne der Umwelt ist das nicht zu viel verlangt!

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06.03.2016, 12.42 Uhr
Wolfi65 | Feinstaub und Geruchsbelästigung
Ich freue mich schon wieder auf die anstehenden Osterfeuer. Da wird wieder aller Mist verbrannt und die Rauchschwaden ziehen bei Windstille tagelang durchs Land. Dann noch die Brenntage wieder einführen? Wann kann man dann 2016 wieder einigermaßen frische Luft einatmen?

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06.03.2016, 12.44 Uhr
sima | sima | ja U. Alukard das macht Sinn,
alle im ländlichen Raum bewegen das Fahrzeug um die Äste zur Entsorgungsstelle zu schaffen. Mal abgesehen davon, dass wohl die wenigsten den Baumschnitt mit ihrem Fahrzeug entsorgen können, fallen dann wieder Massen an Plastiksäcken und Feinstaubbelastung durch unsere ach so sauberen Fahrzeuge an.

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06.03.2016, 13.19 Uhr
bebbistein | So ein Quatsch !
Wenn man ein großes Grundstück hat, dann braucht man Brenntage! Was das für die Umwelt bedeutet wenn ich alles Weg fahre dann ist so ein Brenntag nichts dagegen. Dann wird halt der Feuerkorb täglich glühen. Ich glaub hier können nur Städter was dagegen haben und da ist es eh nicht erlaubt!

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06.03.2016, 15.32 Uhr
Dudelsackpfeifmacher | Grundstück nicht befahrbar
Man sollte auch einmal an die Grundstücke denken die nicht befahrbar sind. Wir müßten ca. 20 Stufen vom Garten bis zur Strasse den Baumabschnitt tragen. Dann einen PKW Anhänger besorgen und irgend wohin bringen. Zeitaufwand und Strassenverunreinigung incl. Wenn stört das wenn ich dies in meinem Garten bzw. Grundstück weiterhin mache. Zumal kein Anlieger durch Feld gestört wird.

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06.03.2016, 16.26 Uhr
h3631 | Der Baumschnitt ist auch weg
Der Umsatz von Feuerkörben wird steigen. Am Ende ist alles verbrannt und keiner kann was dagegen haben. Wo ist der Unterschied?

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06.03.2016, 17.44 Uhr
Peppone | Auch auf dem Land fährt man Golf,
BMW, Audi ... und nicht ZT300, Fendt oder Belarus @U.Alukard.

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06.03.2016, 18.31 Uhr
N. Baxter | Konsequenz
wenn nicht mehr verbrannt werden darf, dürfte mittel- bis langfristig auch der Bestand an großen Bäumen sinken.
Das regelmäßig rückschneiden, bei dem eine nicht unbedeutende Menge an Gehölz anfällt würde ich dann ggf. überdenken. Zumindest wäre es ein Argument mehr gegen Bäume!!!
Apropos Golf: Mit Schummelsoftware wohl auch nicht die saubere Lösung...

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06.03.2016, 19.19 Uhr
Peppone | Apropos Golf
Um den Stickoxyd Ausstoßes eines Golf ging es mir überhaut nicht. Mir ging es um dessen Nichteignung als Transportmittel für Baum- oder Heckenschnitt etc @N. Baxter. War das wirklich so schwer zu verstehen?

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06.03.2016, 20.18 Uhr
Schultze | Brenntage sollte Recht für alle sein, nicht nur die das Amt gut leiden kann
Brenntage wieder einzuführen wäre sehr gut. Ich habe beobachtet, dass seid Abschaffung der Brenntage viele illegale Müllkippen entstanden sind, wo der Strauchschnitt jetzt hingebracht wird. Diese Müllkippen sind nicht auf dem eigenen Grundstück, sondern auch fremden oder öffentlichen Grundstücken. Dadurch singt auch die Hemmschwelle anderer Anwohner und zum Baumschnitt gesellt sich dann jeder Art von Unrat dazu. Die Stadt und der Landkreis können sich über viele illegale Müllkippen freuen. Manche möchten die 15 € nicht ausgeben, wenn man den Strauchschnitt abgibt. Wer ein großes Grundstück hat, bekommt es eventuell nicht abgenommen, weil man dann sagt es ist nicht mehr Privat. Mich hat ein Mitarbeiter bei Abgabe von Strauchschnitt mal voll genölt, da hab ich keine Lust mehr da hin zu gehen. Mein Dieselfahrzeug pustet viel mehr Schadstoffe in die Luft, wenn ich den Strauchschnitt wegfahren würde, als wenn ich ihn getrocknet verbrennen würde. Ein Eigentümer großer Grundstücke und abgelegener Grundstücke, können es gar nicht weg bringen. Die Sträucher haben ja auch ein riesengroßes Volumen und man müsste 100 mal fahren und pustet die Dieselschadstoffe beim Wegfahren in die Luft. Es gibt viele Eigentümer großer Grundstücke die kein Geld besitzen und sich nicht einen Gartenbaubetrieb leisten können, wegen der Strauchentsorgung. Man möchte ja nicht sein Grundstück verkaufen müssen, nur damit man seine Sträucher loswird. Brenntage müssen dringend wieder her. Das die Behörde sich aber die Grundstücke anschaut und bei jeden einzeln entscheidet das darf nicht sein. Es darf ja nicht Vetternwirtschaft aufkommen das der eine verbrennen darf und der andere nicht und außerdem kostet es ja auch der Stadt Geld, wenn die Mitarbeiter den ganzen Tag wegen Begutachtung rumlaufen, da gibt es sicher wichtigere Aufgaben für Ordnungs- und Umweltamt. Ganz schlaue könnten jetzt sagen wer verbrennt, muss die Begutachtung bezahlen. Dann entstehen noch mehr illegale Müllhalden, die den Verursacher nichts kosten, wenn er sich nicht erwischen lässt. Die illegalen Müllhalten kosten nur der Stadt und dem Land Geld, wenn sie wieder auch Steuermitteln beseitigt werden müssen. Man sollte es wieder wie früher machen, man sollte wieder das Verbrennen im Frühjahr und im Herbst erlauben.

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06.03.2016, 22.58 Uhr
mike07 | Brennen jeden Tag
Wenn ich das dumme Geschwätz hier von einigen höre, die gegen die Brenntage sind, geht einem ja das Messer in der Tasche auf.
Warum regelt man es nicht so wie in verschiedenen anderen Bundesländern, das man das ganze Jahr über seinen trockenen Baumschnitt verbrennen kann.
Da würde es nicht zu so konzentrierten Qualmereien kommen. Sicher sollte man Sonntage und Feiertage ausgrenzen, aber auf den Rest des Jahres würde es sich alles normalisieren.
Desweitern sollte man auch denjenigen Unvernüftigen Danken, die mit dazu beigetragen haben, das so manche Stelle zur Grünschnittablagerung geschlossen wurden.

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07.03.2016, 00.31 Uhr
s Bernd l | 99,99 % ???
In der Regionale, Bürger-Nachrichten der Goldenen Aue Ausgabe Febr. 2016 wurde eine Anfrage des Inh. Herrn Fließ an Herrn Primas mit dessen Antwort zum Thema Brenntage abgedruckt.

Auszug aus der Anfrage:
...."Noch hoffen ALLE (99,99%), dass die Fassung von Landrat Claus verlängert wird und nicht die "Freunde des Waschbären" weiteren Blödsinn verzapfen."....

Wir wohnen seit vielen Jahren in der Goldenen Aue und können es nur begrüssen, dass die Befristung der Thür. Pflanzenverordnung ohne weitere Verlängerung abgelaufen ist.

Von weitem sah man die Ortschaften mit beißenden Rauchwolken durchzogen, was einen Aufenthalt im Freien fast unmöglich machte.

Nicht nur, dass die Brenntage von ehemals 2 x 2 Wochen auf unglaubliche 2 x 2 Monate ausgedehnt worden sind, wurden diese dazu genutzt, auch bevorzugt nasses Laub/Gehölz sowie Müll zu verbrennen.

Dies lässt sich mit unserem heutigen Verständnis zur Umwelt und Nachhaltigkeit nicht vereinen.
Hier ist eine ordentliche Zuführung zur Kompostieranlage sicher der bessere Weg.

Herr Primas sollte lieber genauer die Meinungen der Gemeinden und ganz klar insbesondere der Bürger erfassen, um sich ein Bild zu machen, ob Antrag um Antrag zu einer Verlängerung der Verordnung weitreichend und zukunftsweisend Sinn macht.
Hier könnte ich mir besser vorstellen, wenn sein Arrangement diesbezüglich der optimierten Lösung vor Ort gilt, als wehement scheinbar Altbewährtem hinterher zu rennen .

Einen guten Ansatz hat man bereits mit den Möglichkeiten der Grünabfallkarte gesetzt, welche wir seit längerem nutzen. Sicher könnte man dies noch positiver ausbauen.

Ich würde zudem nur zu gern Einblick in die Umfragemethoden des Regionale-Verlags nehmen, bei solch einem hohen Umfrageergebnisses., mit welchem man sich weitreichend brüstet.

Nun ja, ich bin mir sicher, dass das Ergebnis wohl eher unrealistisch ist, so wie ich die Ansichten in Gesprächen mit vielen Zukunftsdenkenden wahrnehme.

Also lasst uns bitte weiter gemeinsam die Chance nutzen, unsere Zukunft insbesondere die unserer Kinder positiv zu beeinflussen.

Vielleicht wäre die nnz hier bereit, eine aktuelle seriöse Umfrage zum Thema zu starten.

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07.03.2016, 07.51 Uhr
Leser X | Ist das so ein wichtiges Thema...
... dass sich damit die Landtagsfraktion der CDU befassen muss? Hat sie nichts anderes, um Stimmung zu machen? Gehen ihr etwa die Themen aus, weil viele heute existente Probleme auf ihre lange Regierungszeit zurück zu führen sind?

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07.03.2016, 07.55 Uhr
altmeister | Wichtig?
Die schöne Zeit der Kartoffelfeuer ist in diesem Verbot komplett vergessen. Da hat keiner Anstoß genommen, dass da was geraucht hat, wurden leckere Kartoffeln ohne restlose Vernichtung von Keimen und Schmutzentfernung im Feuer gegart und dann gegessen. Hat uns alle nicht umgebracht.
Dagegen solch pseudo Umweltschutz, der im Holzkohlegrill das Übel der Welt, das Verbrennen von Holz als Feinstaubursache festgestellt hat, das bringt den Menschen weiter!
Wirklich? Oder bringt das nur Geld für so manche Lobby, welche ihre Interessen gut vertreten weiß? Gibt es nicht wirklich wichtigere Probleme, um die sich gekümmert werden sollte? Hier wird so richtig Neid, Missgunst, Denunziantentum, Regulierungswahn usw. gefördert, die Krümmung der Gurke lässt grüßen.

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07.03.2016, 08.05 Uhr
geloescht.otto | seit wann
interessiert sich der Herr Primas für das Wohl und den Geldbeutel des Bürgers auf dem Lande???

Es stehen Wahlen im Lande an und da gilt es den Bürger milde zu stimmen und nichts weiter! Die Diskussion über die Natur und das Klima sind gewollt - damit keiner über den wahren Grund des Sinneswandels nachdenkt!!!

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07.03.2016, 10.16 Uhr
Schultze | Verbrennen ist umweltfreundlicher als Transportieren
Das Verbrennen von trockenem Baumschnitt ist für die Atemluft klimaneutral, weil nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird wie beim Wachsen der Pflanze Kohlendioxid verbraucht und in Sauerstoff umgewandelt wurde. Im Gegenteil wird noch mehr Sauerstoff produziert, weil beschnittene Bäume besser wachsen.

Die Hackschnitzelheizung und die Pelletheizung, werden von der KFW gefördert und in den Gutachten, als besonders umweltfreundlich eingestuft und in Gutachten führt das zur Verbesserung der Klimawerte. Pellets sind auf trockenem Holz. Das mit den Ganzjährigen Brenntagen wäre eine schöne Sache. Da teilt sich alles auf das ganze Jahr auf. Dafür sollte es keine Vorortentscheidung nach Parteibuch, oder Nase des Grundstückbesitzers geben, sondern gleiches Recht für alle Bürger, das es heißt jeder darf verbrennen. Die Vorteile von Brenntagen sind kein sinnloser Benzin- und Dieselverbrauch der die Luft verpestet, keine wilden Müllhalden im öffentlichen Bereich, mehr Sauerstoff durch besseres Austreiben beschnittener Bäume, Unfallgefahr durch morsche Äste.

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07.03.2016, 11.16 Uhr
Flitzpiepe | Klimaneutral
Wenn es danach geht, ist sämtlicher Transport mit Treibstoff auf Basis von Erdöl auch 'für die Atemluft klimaneutral, weil nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird wie beim Wachsen der Pflanze Kohlendioxid verbraucht und in Sauerstoff umgewandelt wurde'.
Merke: Erdöl ist auch irgendwann mal aus Pflanzen entstanden.

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07.03.2016, 11.34 Uhr
N. Baxter | wirklich klimaneutral?
das die Kohlenwasserstoffe beim Cracken nur unter Zugabe von Energie (Wärme) gespalten werden können, ist Ihnen klar @Flitzpiepe ???

Auch Pellets werden unter Zugabe von Energie gepresst und getrocknet. So ganz einfach ist das nicht mit der Klimaneutralität...

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07.03.2016, 12.14 Uhr
Flitzpiepe | Das ist mir klar
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, wie leicht immer etwas als klimaneutral hingestellt wird, was es in Wirklichkeit nicht ist, weil nicht sämtliche Faktoren bedacht werden.

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07.03.2016, 12.41 Uhr
elektriker | brenntage
ich bin dafür die brenntage grundsätzlich unter strafe zu stellen.dann stinkt es eben nur mal nach schwein. wir holen dann die chemische keule hervor und vernichten dann das was vorher durch feuer schadlos vernichtet wurde. die chemische brühe tropft ja nur auf den boden und ist weg.geht ins grundwasser,und das dauert bis es wieder erscheint. sollen sich doch die dann damit rumärgern. vielleicht gibt es dann leute die sich mit den schädigungen,des lebensmittel nummer 1, das wasser, herumplagen.aber das dauert ja noch lange. unsere kinder dürfen dann auch kein feuer mit streichhölzer entzünden,sie kennen ja den gebrauch nicht.lieber verbrennen sie sich ihre finger,feuerzeug geht nicht immer,hat man auch nicht immer. lieber alles verteufeln und mit makel belegen was lange vor uns bestand hatte. wir schaffen uns am besten selbst ab.aber umweltfreundlich!

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07.03.2016, 12.55 Uhr
Harzfreund | Recht hat er, der Egon
Wenn andere nicht solche Weltfremdem Verordnungen erlassen würden, könnte er damit auch keinen Wahlkampf machen.

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07.03.2016, 13.01 Uhr
I.H. | Klimaneutral+1 Streichholz
Ohne die Klimawirksamkeitsdiskussion hier stören zu wollen, aber zur fast klimaneutralen Beseitigung von Strauch- oder Baumschnitt genügt ein Streichholz. Mit Lupe und Sonne ist es dann 100% neutral.

Darum geht es hier aber nicht. Es geht darum, dass der Mist mit riesigen Aufwand durch die Botanik gekarrt werden soll und dafür auch noch Geld verlangt wird. Die Grundstücksbesitzer sind eh schon die Melkkühe der Kommunen. Und welchen Regulierungswahnsinn lassen sich die Waschbärfreunde als nächstes einfallen?

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08.03.2016, 19.33 Uhr
ew187 | Weiter so, Rot-Rot-Grün - Lasst euch nicht unterkriegen
Normalerweise halte ich mich aus solchen Foren raus, aber was hier für ein Schmalz aus den Zeilen der Pro- Brenner läuft, ist´s ein leichtes Spiel für Herrn Primas und seine Lobbypartei. Es kann ein Außenstehender nur erahnen, was wir zuletzt, auch durch die Verlängerung der Brenndauer, in städtischen Randgebieten durch die Unvernunft der Brenner ertragen mussten. Dass die Dummheit auch hier mal wieder grenzenlos ist, wird untermauert durch solche Aussagen wie "dann wird halt der Feuerkorb täglich glühen".
Es gibt sicher Bereiche, in denen trockener Baumschnitt ohne Belästigung verbrannt werden kann, aber aufgrund der Ignoranz Einzelner, die nass und trocken, Holz nicht von Müll unterscheiden können und auch keine Inversionswetterlagen kennen, bekommt die Allgemeinheit die Keule der Zensur zu spüren - und das ist in vielen anderen Bereichen auch so.
Auch für die "Dörfer" gilt:
Größeren Baumschnitt kann man bei den jährlichen Touren loswerden, Grünschnitt wird in Verbindung mit anderen Fahrten oder in Absprache mit den Nachbarn zur Sammelstelle koordiniert. Klappt seit drei Jahren sehr gut, dazu braucht man den Kopf und den nicht nur zum Haare schneiden. Und dann fahre ich auch noch einen Diesel und habe nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Im ländlichen Raum sollen ja SUV´s mit V8 oder 12 gerade angesagt sein, da braucht´s natürlich mehr Sprit. Ach ja, wer ein 5000qm Grundstück sein Eigen nennen will, wird sicher auf professionelle Hilfe vertrauen, ansonsten gilt auch hier wie im wahren Leben - man kann immer nur so einen großen ……. lassen, wie man ………… hat.

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08.03.2016, 22.14 Uhr
I.H. | Super Beispiel für den Regulierungswahn
und den Narzissmus bestimmter Typen:
"...aber aufgrund der Ignoranz Einzelner, die nass und trocken, Holz nicht von Müll unterscheiden können..." - bestrafe ich euch alle!

Sippenhaft findet dieser @ew187 offenbar Weltklasse!

" Größeren Baumschnitt kann man bei den jährlichen Touren loswerden..."

Welche Touren meint der Typ? Und kommt der Typ, wenn Hecke oder Baum geschnitten wird? Nein, der Typ kommt nicht wenn man ihn braucht!

"Und dann fahre ich auch noch einen Diesel und habe nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Im ländlichen Raum sollen ja SUV´s mit V8 oder 12 gerade angesagt sein..."

Tickt's bei dem noch? Welcher Dorfbewohner fährt V8 oder V12? Auf dem Dorf fahren weniger Leute V8 oder V12 als in Städten. Hat der sie noch alle?

"...Ach ja, wer ein 5000qm Grundstück sein Eigen nennen will....wie im wahren Leben - man kann immer nur so einen großen ……. lassen, wie man ………… hat."

Auf 5000m² wächst nun mal mehr als auf 200m², das Problem steigt potenziell. Das heißt noch lange nicht, dass eine arme Oma mit geerbten 5000m² auf dem Land eine reichere Frau ist als ein Chirurg mit 200m² in der Stadt. Soviel Intelligenz sollte selbst hier jeder besitzen.

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08.03.2016, 22.28 Uhr
h3631 | @ew187, Glück gehabt
....Es kann ein Außenstehender nur erahnen,was wir zuletzt,auch durch die Verlängerung der Brenndauer,in Städtischen randgebieten durch die Unvernunft der Brenner ertragen mussten.
Da haben Sie aber großes Glück gehabt das Sie noch leben.
Durch die Verlängerung der Brenndauer hat sich alles nicht so konzentriert.
Es gibt immer notorische Meckerer.
Übrigens,so ein Feuerkorb ist eine feine Sache.

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10.03.2016, 07.57 Uhr
Franziskus | Nordthüringer kennen zum Teil nicht
die Straßenverkehrordnung.Weder Schilder noch §§.
Laufen lassen eines LKW- oder PKW Motors im Stand ,verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung §30Abs.1,sowie § 49Abs.1 Nr.25.Es ist mit einem Bußgeld von 23 bis 200 Euro rechnen.
Zudem gibt es noch das Emmissionsgesetz,Autofahrer denkt an den Feinstaub.Feinstaub verursacht Krebs.

Ich erlebe es jeden Tag daß hiesige PKW Fahrer ihren Motor zum Spaß laufen lassen.

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10.03.2016, 08.05 Uhr
Franziskus | In Bad Frankenhausen
fahren immer noch PKW`s, die der Schadstoffklasse 4 nicht entsprechen.

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10.03.2016, 09.08 Uhr
Pe_rle | Friedrich I.
schon mal darüber nachgedacht,das es auch Leute gibt,die finanziell nicht in der Lage sind sich alle 2 Jahre ein neues Auto zu kaufen.
Auch in Bad Frankenhausen wird es solche Leute geben.
Übrigens ,warum sollte man ein Auto mit grüner Plakete fahren oder kaufen ,wenn der mit der roten Plakete noch techn. Top fit ist.
Diese ganzen Themen ,wie Brenntage und Feinstaub ,werden von der Politik nur hoch geputscht.

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10.03.2016, 09.33 Uhr
Franziskus | PKW oder Fahrrad
@ 9.08 dann eben mit dem Fahrad fahren.
Zusätzlich kommen bei den alten Pkw`s die Reperaturen eher hinzu.Hier leben sowieso Einige auf viel zu großem Fuße?

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10.03.2016, 09.43 Uhr
----1 | Super Wahlkampf!
Meine Familie und ich haben ein sehr grossen Garten.Der liegt nicht zentral im Ort.Dennoch wird auch unser Qualm zu den bisherigen Brenntagen war genommen. Allerdings wird in unserer Gartenanlage viel wert darauf gelegt wie und was verbrannt wurde.Wenn es danach ginge dürfte kein Mensch mehr Holz im Ofen verbrennen bzw,Kohle.
Unsinn ist die Abschaffung mehr nicht.Dann werde ich in einer Brennschale weiter Verbrennen.Auch ich sehe es nicht ein diese Garten abfälle noch umher zu Kutschen.
Absoluter Schwachsinn.Und Herr Primas Sie braucht hier kein Mensch.

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10.03.2016, 10.00 Uhr
jo jau | Ha Ha.
Alle die für die Brenntage sind,sollten sich mal ernsthaft hinterfragen,welchen Schrapel sie selber schon verbrannt haben.Trockener Baum und Strauchschnitt, das ich nicht lache

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10.03.2016, 14.17 Uhr
Harzfreund | Ich frage mich,
wo kommen all die Missionare her, die am liebsten die unsinnigste Botschaft ihres " Herren " mit dem Schwert umsetzen möchten. Wer über Feinstaub nachdenkt, braucht nur nach oben schauen. Wie viele Tonnen Kerosin werden im Jahr über unseren Köpfen verbrannt ?

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10.03.2016, 21.03 Uhr
Franziskus | Gesetz bleibt Gesetz
und das seit ca.25 Jahren.

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13.03.2016, 14.20 Uhr
ew187 | Danke für die Blumen
Vielen Dank für die netten Reaktionen auf meinen Beitrag, auch wenn die erkennen lassen, dass da teilweise nicht so richtig verstanden wurde, was rüberkommen sollte.
Na ja, bei 43,7% AfD an dieser Stelle verwundert das nicht besonders. An den BImSchV und TA Luft Regelungen, 1964 und 1974 durch kluge Köpfe in Kraft gesetzt, kommen aber auch die Alternativlosen, Gott sei Dank, nicht vorbei.

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14.03.2016, 10.24 Uhr
Franziskus | Osterfeuer in Sachsenburg
Wer sein geschnittenes Gestrüpp loswerden will,in Sachsenburg wird es angenommen und zwar für das Osterfeuer.
Übrigens fahren Einwohner in anderen Bundesländern zu ihren Wertstoffhöfen,die oft einige Kilometer entfehrnt sind um Ihren getrennten Abfall und Gartenreste zu entsorgen.
Wer eine saubere Umwelt haben will,der muß aktiv sein.

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16.03.2016, 14.26 Uhr
Taraliso | Sehr interessante Diskussion
Also ich für meinen teil muss sagen, die Brenntage stören in meinem umfeld niemanden, es gehört seit Jahren dazu und sollte auch weiterhin dazu gehören.
Denn viele machen aus ihrem Brenntagefeuer einfach mal ein tolles Lagerfeuer für Familie und Freunde.
Aber selbst dieses muss ja in eine Feuerschale umziehen,wodurch dieses Gefühl des Lagerfeuers total zerstört wird.
und eine belastung für die umwelt sind diese Feuer nicht denn wenn nur Grünschnitt verbrannt wird ist es ein natürlicher prozess oder Kollabiert unsere Welt durch Waldbrände neuerdings?

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