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Mi, 10:45 Uhr
02.03.2016
Noch ein Blick in die Statistik

Inflationsrate in Thüringen weiter gesunken

Was wurde billiger? Was wurde teurer? Die Erfurter Statistiker haben sich heute auch wieder die Inflationsrate im Freistaat angesehen. Nach unten ging es vor allem bei den Kraftstoffpreisen, teurer wurdes es, wenn es ums genießen ging...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Verbraucherpreisindex im Monat Februar gegenüber dem Vormonat Januar um 0,2 Prozent und erreichte einen Indexstand von 106,5 Prozent. Die Jahresteuerungsrate lag im Februar 2016 mit 0,2 Prozent um 0,7 Prozentpunkte niedriger als im Monat Januar 2016 mit 0,9 Prozent.

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„Die Abschwächung der Jahresteuerungsrate ist unter anderem auf sinkende Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe (-7,6 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Kraftstoffe gaben im Jahresvergleich um 9,8 Prozent, die Preise für Haushaltsenergie (Strom, Gas und andere Brennstoffe) um 6,6Prozent nach. Deutliche Preisrückgänge verzeichneten Heizöl (-32,7 Prozent), Fernwärme (-9,9 Prozent) sowie feste Brennstoffe (-4,9 Prozent). Ohne die Preisentwicklungen der Energiepreise würde die Inflationsrate 1,2 Prozent betragen“, so der Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik, Günter Krombholz, weiter.

Preissteigerungen wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat bei den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (3,0 Prozent), für alkoholische Getränke und Tabakwaren (2,9 Prozent) sowie Andere Waren und Dienstleistungen (2,1 Prozent) beobachtet.

Verbraucherpreisindex Thüringen 2015/16 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik) Verbraucherpreisindex Thüringen 2015/16 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)

Nennenswerte Verteuerungen wiesen Schmuck und Uhren (7,0 Prozent), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (5,3 Prozent) oder Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege (5,0 Prozent) aus.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Im Wesentlichen wurde diese Entwicklung durch die Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (2,1 Prozent), ins- besondere durch die Preise der Pauschalreisen (9,0 Prozent) beeinflusst. Spürbare Preissenkungen wurden für Bekleidung und Schuhe (-1,3 Prozent) binnen Monatsfrist berechnet.

Die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich im Durchschnitt im Monatsvergleich um 0,4 Prozent. Gemüse (4,3 Prozent) und Obst (0,5 Prozent) verteuerten sich überdurchschnittlich, dagegen fielen die Preise für Speisefette- und Speiseöle (-1,9 Prozent).
Erscheint am 03.03.2016 keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.
Autor: red

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