Mo, 14:01 Uhr
29.02.2016
nnz-Ergebnisdienst
Dem Hoch folgte das tief
Während der Nachwuchs weiter auf Kurs Richtung Titelverteidigung ist, herrscht bei Spielerinnen und Trainern der Frauenmannschaft vom Nordhäuser SV nach dem Spiel gegen Saalfeld am Wochenende Ratlosigkeit...
Ratlosigkeit bei Spielerinnen und Trainern der Frauenmannschaft vom Nordhäuser SV nach dem mit 17:24 verlorenen Thüringenligaspiel beim Tabellendritten 1. SSV Saalfeld 92 am Sonnabend. Die Mannschaft, die bis auf Claudia Dudek in der gleichen Formation antrat wie beim grandiosen Spiel eine Woche zuvor gegen Weimar, war nicht wiederzuerkennen. Die Nordhäuserinnen zeigten sich in Halbzeit Eins vor allem beim Torwurf kopflos. Dabei hätte man zur Pause eigentlich wie gegen Weimar schon klar führen müssen.
Doch man warf die Torhüterin berühmt, hatte dazu bei einigen Würfen ans Torgebälk auch etwas Pech, in der Summe aber war es einfach Unvermögen. 24 Fehlwürfe standen nach den ersten 30 Minuten auf dem Notizzettel der Trainer, nur siebenmal landete der Ball da wo er hin sollte, im Saalfelder Tornetz. Eine einfach unterirdische Wurfeffektivität. Aber wenigstens die NSV-Abwehr stand einigermaßen sicher, so dass auch die Gastgeberinnen nicht allviel zustande brachten. Und so ging es nach mehrfach wechselnder Führung mit einem 7:7 in die Pause. Es konnte eigentlich nur besser werden aus Nordhäuser Sicht.
Sollte man zumindest meinen. Wurde es aber nicht. Nach dem Seitenwechsel warf man zwar das erste Tor und gelangen auch insgesamt drei Treffer mehr, es häuften sich nun aber auch die Fehler im Angriff, die Saalfeld zum Kontern einluden. Und auch die Abwehr hatte nun deutlich mehr Probleme. Die keineswegs stärkeren Saalfelderinnen hatten gegen die nun kaum noch ein geordentes Spiel zustande bringenen Nordhäuserinnen zunehmend leichteres Spiel. Beim 9:9 stand es letztmalig unentschieden., dann konnten sich die Gastgeberinnen beständig Stück für Stück absetzen. Die NSV-Frauen haben damit die große Chance vermasselt, sich an Saalfeld vorbei wieder auf den Bronzeplatz im Thüringer Oberhaus vorzuschieben.
1. SSV Saalfeld 92 – Nordhäuser SV 24:17 (7:7)
Nancy Brodhuhn/Lena Schwertfeger – Stephanie Kruse, Marianne Kiel, Jenny Mohrig (3), Evelyn Kallmeyer, Lina Freudenberg, Diana Bückert (1), Viola Böttcher (2), Clara Fiedler (2), Anna Reinhardt (2), Jenny Struck (7)
In der Mini-Landesmeisterschaft in der weiblichen A-Jugend mit nur drei Mannschaften hat sich Titelverteidiger Nordhäuser SV im zweiten von drei Turnieren wie erhofft auf heimischen Parkett mit zwei sicheren Siegen an die Tabellenspitze gesetzt und sich eine glänzende Ausgangsposition für das abschließende Turnier bereits am kommenden Sonnabend in Hermsdorf geschaffen.
Im ersten Spiel wurde der bisherige Tabellenführer SG Behrigen/Sonneborn mit 23:17 besiegt. Während das Angriffsspiel zunehmend in Schwung kam zeigte sich der NSV aber in der Abwehr lange überhaupt nicht auf dem Posten. Dreimal gingen die Gäste sogar in Führung. Erst nach dem 6:6 wachte man auch hinten endlich auf und attackierte die robust zu Werke gehenden Gäste frühzeitiger. Damit begann auch das gefürchtete Konterspiel der jungen NSV-Damen in Gang zu kommen. Bis zur Pause wurde noch eine deutliche 13:7-Führung heraus gespielt. Nach dem Seitenwechsel verfiel man in der Defensive zunächst wieder in Lethargie und die SG konnte auf 9:14 verkürzen.
Dann ruckte der NSV noch einmal etwas an und beim 19:10 war endgültig die Entscheidung gefallen. Die verbleibende Zeit ließ man es dann geruhsam austrudeln, beschränkte sich weitestgehend auf die sich immer wieder bietenden Konterchancen.
Danach war das Spiel Hermsdorf gegen die SG an der Reihe. Die wendigen Hermsdorferinnen beeindruckten mit Schnelligkeit und sicheren Ballstafetten, hatten Behringen/Sonneborn voll im Griff. Mit 22:15 revanchierten sie sich für die 9:21-Niederlage bei ersten Turnier. Nordhausen war gewarnt. Gegen Hermdorf musste die Abwehr deutlich besser werden als im ersten Spiel. Man begann sehr konzentriert, kam schnell zu einer 3:0-Führung. Dann ein paar leichte Fehler und Hermsdorf war beim 4:3 wieder dran.
Aber der NSV stellte die Fehler schnell wieder ab, agierte in der Folge sicher und druckvoll im Angriff und gab sich hinten kaum noch eine Blöße. Nur noch ein Treffer gelang Hermsdorf bis zur Pause während beim NSV nun ein ums andere Mal die Post nach vorn abging. 14:4 die überlegene Halbzeitführung und damit schon mehr als eine Vorentscheidung. In der zweiten Spielhälfte dann ein ähnlicher Verlauf wie im Spiel gegen Behringen/Sonneborn. Angesichts der sicheren Führung ließ man den Hermsdorferinnen nun mehr Bewegungsfreiheiten, verwaltete mehr oder weniger nur noch den Vorsprung. Die 14:19-Niederlage im ersten Turnier wurde jedenfalls locker mehr als ausgeglichen. Damit würde am kommenden Sonnabend in Hermsdorf bereits ein Unentschieden gegen den HSV zum erneuten Landesmeistertitel reichen.
Nordhäuser SV – SG Behringen/Sonneborn 23:17 (13:7)
Lena Schwertfeger/Emelie Heise – Ella Krieß (4), Anna Reinhardt (4), Clara Fiedler (8), Soraya Franz, Pauline Hankel (1), Larissa Förster (1), Sophie Schröder, Jenny Struck (5)
Nordhäuser SV – SV Hermsdorf 26:17 (14:4)
Lena Schwertfeger/Emelie Heise – Ella Krieß (3), Anna Reinhardt (2), Clara Fiedler (4), Soraya Franz (2), Pauline Hankel (5), Larissa Förster (2), Sophie Schröder, Jenny Struck (8)
Autor: redDem Hoch gegen Weimar folgte ein tiefes Tief
Handball-Thüringenliga der FrauenRatlosigkeit bei Spielerinnen und Trainern der Frauenmannschaft vom Nordhäuser SV nach dem mit 17:24 verlorenen Thüringenligaspiel beim Tabellendritten 1. SSV Saalfeld 92 am Sonnabend. Die Mannschaft, die bis auf Claudia Dudek in der gleichen Formation antrat wie beim grandiosen Spiel eine Woche zuvor gegen Weimar, war nicht wiederzuerkennen. Die Nordhäuserinnen zeigten sich in Halbzeit Eins vor allem beim Torwurf kopflos. Dabei hätte man zur Pause eigentlich wie gegen Weimar schon klar führen müssen.
Doch man warf die Torhüterin berühmt, hatte dazu bei einigen Würfen ans Torgebälk auch etwas Pech, in der Summe aber war es einfach Unvermögen. 24 Fehlwürfe standen nach den ersten 30 Minuten auf dem Notizzettel der Trainer, nur siebenmal landete der Ball da wo er hin sollte, im Saalfelder Tornetz. Eine einfach unterirdische Wurfeffektivität. Aber wenigstens die NSV-Abwehr stand einigermaßen sicher, so dass auch die Gastgeberinnen nicht allviel zustande brachten. Und so ging es nach mehrfach wechselnder Führung mit einem 7:7 in die Pause. Es konnte eigentlich nur besser werden aus Nordhäuser Sicht.
Sollte man zumindest meinen. Wurde es aber nicht. Nach dem Seitenwechsel warf man zwar das erste Tor und gelangen auch insgesamt drei Treffer mehr, es häuften sich nun aber auch die Fehler im Angriff, die Saalfeld zum Kontern einluden. Und auch die Abwehr hatte nun deutlich mehr Probleme. Die keineswegs stärkeren Saalfelderinnen hatten gegen die nun kaum noch ein geordentes Spiel zustande bringenen Nordhäuserinnen zunehmend leichteres Spiel. Beim 9:9 stand es letztmalig unentschieden., dann konnten sich die Gastgeberinnen beständig Stück für Stück absetzen. Die NSV-Frauen haben damit die große Chance vermasselt, sich an Saalfeld vorbei wieder auf den Bronzeplatz im Thüringer Oberhaus vorzuschieben.
1. SSV Saalfeld 92 – Nordhäuser SV 24:17 (7:7)
Nancy Brodhuhn/Lena Schwertfeger – Stephanie Kruse, Marianne Kiel, Jenny Mohrig (3), Evelyn Kallmeyer, Lina Freudenberg, Diana Bückert (1), Viola Böttcher (2), Clara Fiedler (2), Anna Reinhardt (2), Jenny Struck (7)
NSV-Nachwuchs auf Kurs Titelverteidigung
Handball-Thüringenliga weibliche Jugend AIn der Mini-Landesmeisterschaft in der weiblichen A-Jugend mit nur drei Mannschaften hat sich Titelverteidiger Nordhäuser SV im zweiten von drei Turnieren wie erhofft auf heimischen Parkett mit zwei sicheren Siegen an die Tabellenspitze gesetzt und sich eine glänzende Ausgangsposition für das abschließende Turnier bereits am kommenden Sonnabend in Hermsdorf geschaffen.
Im ersten Spiel wurde der bisherige Tabellenführer SG Behrigen/Sonneborn mit 23:17 besiegt. Während das Angriffsspiel zunehmend in Schwung kam zeigte sich der NSV aber in der Abwehr lange überhaupt nicht auf dem Posten. Dreimal gingen die Gäste sogar in Führung. Erst nach dem 6:6 wachte man auch hinten endlich auf und attackierte die robust zu Werke gehenden Gäste frühzeitiger. Damit begann auch das gefürchtete Konterspiel der jungen NSV-Damen in Gang zu kommen. Bis zur Pause wurde noch eine deutliche 13:7-Führung heraus gespielt. Nach dem Seitenwechsel verfiel man in der Defensive zunächst wieder in Lethargie und die SG konnte auf 9:14 verkürzen.
Dann ruckte der NSV noch einmal etwas an und beim 19:10 war endgültig die Entscheidung gefallen. Die verbleibende Zeit ließ man es dann geruhsam austrudeln, beschränkte sich weitestgehend auf die sich immer wieder bietenden Konterchancen.
Danach war das Spiel Hermsdorf gegen die SG an der Reihe. Die wendigen Hermsdorferinnen beeindruckten mit Schnelligkeit und sicheren Ballstafetten, hatten Behringen/Sonneborn voll im Griff. Mit 22:15 revanchierten sie sich für die 9:21-Niederlage bei ersten Turnier. Nordhausen war gewarnt. Gegen Hermdorf musste die Abwehr deutlich besser werden als im ersten Spiel. Man begann sehr konzentriert, kam schnell zu einer 3:0-Führung. Dann ein paar leichte Fehler und Hermsdorf war beim 4:3 wieder dran.
Aber der NSV stellte die Fehler schnell wieder ab, agierte in der Folge sicher und druckvoll im Angriff und gab sich hinten kaum noch eine Blöße. Nur noch ein Treffer gelang Hermsdorf bis zur Pause während beim NSV nun ein ums andere Mal die Post nach vorn abging. 14:4 die überlegene Halbzeitführung und damit schon mehr als eine Vorentscheidung. In der zweiten Spielhälfte dann ein ähnlicher Verlauf wie im Spiel gegen Behringen/Sonneborn. Angesichts der sicheren Führung ließ man den Hermsdorferinnen nun mehr Bewegungsfreiheiten, verwaltete mehr oder weniger nur noch den Vorsprung. Die 14:19-Niederlage im ersten Turnier wurde jedenfalls locker mehr als ausgeglichen. Damit würde am kommenden Sonnabend in Hermsdorf bereits ein Unentschieden gegen den HSV zum erneuten Landesmeistertitel reichen.
Nordhäuser SV – SG Behringen/Sonneborn 23:17 (13:7)
Lena Schwertfeger/Emelie Heise – Ella Krieß (4), Anna Reinhardt (4), Clara Fiedler (8), Soraya Franz, Pauline Hankel (1), Larissa Förster (1), Sophie Schröder, Jenny Struck (5)
Nordhäuser SV – SV Hermsdorf 26:17 (14:4)
Lena Schwertfeger/Emelie Heise – Ella Krieß (3), Anna Reinhardt (2), Clara Fiedler (4), Soraya Franz (2), Pauline Hankel (5), Larissa Förster (2), Sophie Schröder, Jenny Struck (8)










