Fr, 21:43 Uhr
19.02.2016
Katastrophe beim Katastrophenschutz
40 Meter tiefer Erdfall
Schon wieder ein Erdfall und schon wieder am Salzagraben. Im Vergleich zum Erdfall vor mehreren Jahren ist das heute jedoch der Super-Gau...
Erdfall: 40 Meter tief (Foto: nnz)
Kurz nach 20 Uhr wurde auf dem Gelände des ehemaligen Katastrophenschutzes ein Rumoren in der Erde bemerkt. Kameraden der Bleicheröder Feuerwehr übten gerade den Einsatz unter Atemschutz.
Dann bebte die Erde und zwischen den beiden Gebäude brach die Erde ein. Der zehn mal zehn Meter breite Krater ist nach Angabe von Einsatzleiter Gerd Jung vermutlich bis zu 40 Meter tief. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, die Einsatzkräfte Polizei, Feuerwehren und auch das Technische Hilfswerk leuchteten das Gelände aus und brachten erst einmal die Fahrzeuge der Service Gesellschaft aus der Gefahrenzone.
Bereits vor sechs Jahren gab es an gleicher Stelle einen Erdfall. Damals "verschwand" ein Unimog.
Nun muss abgewartet werden, was "die Erde" macht. Die Gefahr, dass die beiden Gebäude ebenfalls "verschwinden" ist latent. Auch das 20 Meter hohe Streusalzsilo ist in Gefahr. Jetzt heißt es erst einmal Abwarten. Alte Krimderöder wissen um die Unsicherheit. Sie nehmen an, dass das Wasser, das von den benachbarten Bergen kommt, den Gipskarst ausspült. Und so ist es an einigen Stellen nur eine Frage der Zeit...
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Erdfall: 40 Meter tief (Foto: nnz)
Kurz nach 20 Uhr wurde auf dem Gelände des ehemaligen Katastrophenschutzes ein Rumoren in der Erde bemerkt. Kameraden der Bleicheröder Feuerwehr übten gerade den Einsatz unter Atemschutz.
Dann bebte die Erde und zwischen den beiden Gebäude brach die Erde ein. Der zehn mal zehn Meter breite Krater ist nach Angabe von Einsatzleiter Gerd Jung vermutlich bis zu 40 Meter tief. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, die Einsatzkräfte Polizei, Feuerwehren und auch das Technische Hilfswerk leuchteten das Gelände aus und brachten erst einmal die Fahrzeuge der Service Gesellschaft aus der Gefahrenzone.
Bereits vor sechs Jahren gab es an gleicher Stelle einen Erdfall. Damals "verschwand" ein Unimog.
Nun muss abgewartet werden, was "die Erde" macht. Die Gefahr, dass die beiden Gebäude ebenfalls "verschwinden" ist latent. Auch das 20 Meter hohe Streusalzsilo ist in Gefahr. Jetzt heißt es erst einmal Abwarten. Alte Krimderöder wissen um die Unsicherheit. Sie nehmen an, dass das Wasser, das von den benachbarten Bergen kommt, den Gipskarst ausspült. Und so ist es an einigen Stellen nur eine Frage der Zeit...
Peter-Stefan Greiner






































