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Mi, 14:27 Uhr
17.02.2016
Nachgehakt

Der lange Dienstweg zum Finanzamt

Mit dem Finanzamt möchten die meisten nicht unbedingt zu tun haben, manchmal ist es aber doch unumgänglich. Schön wenn man da nicht extra bis nach Sondershausen fahren muss, sondern eine Sprechstunde vor Ort nutzen kann. Nur gibt es die in Nordhausen seit einiger Zeit nicht mehr. Den Grund dafür hat die nnz jetzt erfahren...


„Als Stadt hätten wir die Sprechtage gern weitergeführt. Die Räume und die technische Einrichtung dafür stehen auch weiterhin zur Verfügung und könnten sofort genutzt werden. Leider gab es aber seitens des Finanzministeriums die Entscheidung, dass derlei Servicebüros abgebaut werden müssen und die Bürger nur noch in den Finanzämtern Ansprechpartner für ihre Anliegen antreffen", erklärte Hauptamtsleiter Dirk Praetorius auf Anfrage der nnz.

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Es stimme, dass im Eingangsbereich des Neuen Rathauses für den gesamten Landkreis Nordhausen die einzige Möglichkeit bestehe, Formulare für die Steuererklärung abzuholen. Allerdings dürften und könnten Mitarbeitende der Stadtverwaltung keine Auskünfte für das Finanzamt Sondershausen erteilen. Ebenso seien sie nicht befugt, ausgefüllte Steuererklärungen entgegen zu nehmen.

Dazu habe es früher, als es noch Sprechtage gab, an diesen Tagen einen speziellen (temporären) Briefkasten gegeben, in den Post für das Finanzamt Sondershausen eingeworfen werden konnte. Die Mitarbeiterinnen des Finanzamtes hatten die Post am Ende des Sprechtages dann mitgenommen.

"In den zurückliegenden Tagen und Wochen gab es häufig Beschwerden bei unseren Mitarbeitenden in der Stadtkasse und im Bürgerservice darüber, dass die Sprechtage abgeschafft wurden und es auch keine Möglichkeit gibt, Post ans Finanzamt hier in Nordhausen abzugeben und auch bei der städtischen Telefonzentrale ginge viele telefonische Beschwerden ein", sagte Praetorius.

Erst gestern habe er ein längeres Telefonat mit dem Geschäftsstellenleiter des Finanzamtes in Sondershausen geführt, so Praetorius weiter. "Darin habe ich ihm von den vielen Beschwerden berichtet und mein großes Bedauern und Unverständnis zum Ausdruck gebracht, dass es in einer solch großen Stadt wie Nordhausen keine Anlaufstelle des Finanzamtes mehr existiert.“

Anliegen und Beschwerden bezüglich des Finanzamtes könnten aber nur von dort beantwortet oder bearbeitet werden. Zu erreichen ist das Finanzamt unter der Nummer 03632/7420.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.otto
17.02.2016, 15:42 Uhr
so etwas
nennt man "Bürgernähe" und Service.
Aber warum wundert mich so eine Verhaltensweise überhaupt nicht?
Wen oder welche Behörde interessiert sich schon für den gemeinen Bürger? Der stört doch nur im Amt! Wer sucht schon seine Nähe von diesen Herrschaften?
Außer wenn Wahlen bevor stehen - dann brauche sie wieder die Gunst und Stimme dieser Bürger!
h3631
17.02.2016, 16:25 Uhr
Es wird noch besser kommen
Gebietsreform !!!!!!!
Gemeindediener
17.02.2016, 17:14 Uhr
zu Gebietsreform
... genau, das ist der Anfang vom Ende.
Nein stimmt nicht, wir sind ja schon mittendrin im Ende und wenn die "ganz roten" die Gebietsreform durchbringen wird es noch schlimmer.
Wo ist das reiche Deutschland nur hin ??
Waldemar Ceckorr
17.02.2016, 17:49 Uhr
das reiche deutschland
wird gerade vom merkel und co. mit hilfe der asylanten plattgemacht. die krankenkassen vermelden schon milliardenlöcher ob der flüchtlingskosten.

las der waldi im focus
Ex-post
17.02.2016, 20:03 Uhr
Vorgeschmack
Das ist ein Vorgeschmack auf die Kreisgebietsreform, wie sie Herrn Jendricke und der RRG - Landesregierung vorschwebt.

Im Moment wird das noch versucht zu vertuschen mit Hilfe der Flüchtlingsdebatte.
Glaskugel
17.02.2016, 20:06 Uhr
Genau das hat hier gefehlt
Dass das Finanzamt seit zehn(?) Jahren in SDH ist und nun seine kostenlose Postablieferstelle in Nordhausen geschlossen hat, ist hundertprozentig die Schuld der Asylanten Focusleser Waldi!? Stimmt, die sind sogar am Wetter schuld.

Allerdings hat Waldi den Focus nicht richtig gelesen, oder nicht richtig verstanden! Die Krankenkassen befürchten, dass Milliardenlöcher entstehen, weil der Bund angeblich zu wenig zahlt. Das befürchten die übrigens jedes Jahr. Selbst bei Deutschen! Natürlich entstehen zusätzliche Kosten. Aber sollen diese Menschen nicht behandelt werden @Waldi?

Und was hat das mit dem geschlossenem Büro des Finanzamtes zu tun @Waldi?
Janko
17.02.2016, 20:33 Uhr
@waldemar geckorr
...jetzt sind die flüchtlinge schon daran schuld, dass das finanzamt in nordhausen nicht mehr ansprechbar ist?

ich frage mich, ob für die besorgten bürger die asylanten auch daran schuld sind, wenn ihnen mal ein kuchen im ofen verbennt. irgendwie wird man's schon drehen.
Hans Dittmar
17.02.2016, 22:05 Uhr
Finanzamt und Gebietsreform
Das Städte und anliegende Gemeinden sich zusammentun um durch Eingemeindung Verwaltungskosten zu sparen leuchtet ein. Aber die geplanten Gebietsreformen in Thüringen ist ein Schritt in die falsche Richtung. Einst hatte Nordhausen ein Katasteramt! Ein Finanzamt! und Ein Landratsamt! Letzteres wird wohl dann in Sondershausen zu finden sein?! Rot-Rot-Grün schafft das schon in Thüringen. Wir bekommen dann vielleicht auch ein gemeinsames Fußballstadion wo alle mal spielen dürfen.
altmeister
18.02.2016, 07:25 Uhr
Bürgernah?
Es ist leider definitiv zu erwarten, dass durch die halbherzige Gebietsreform der Bürger das Nachsehen haben wird.

Die Anlaufstellen, die der Bürger braucht, werden immer weiter weg sein, der Aufwand wird höher. Statt ein Mitarbeiter des Finanzamtes nach Nordhausen kommt, karren lieber alle nach Sondershausen. Logisch, oder?
Warum wird nicht eine Zusammenlegung der mitteldeutschen Länder gemacht? Das wären echte Einsparungen und, mal ganz ehrlich, die Landesregierung kann auch 100 km weiter weg sein für den Bürger, ich kann mich nicht daran erinnern, da schon mal etwas erledigen zu müssen. Landratsamt und Finanzamt sind da schon wichtiger für den Bürger.

Und, mal ganz objektiv betrachtet, wird durch das Thema Flüchtlinge tatsächlich viel Wichtiges ausgeblendet, werden Entscheidungen vorbereitet, welche sonst nicht so akzeptiert würden. Dazu gehört auch diese sinnlose Kreisgebietsreform. Wie schon von mir angesprochen, sollte die Reform mit der Länderzusammenführung beginnen, dann könnten vernünftige Kreisfusionen gemacht werden!
Aber, sinnvoll ist ja nicht angedacht, da hängen zu gut bezahlte Posten dran, welche dann wegfallen würden.
U. Alukard
18.02.2016, 10:11 Uhr
Und die Wege werden noch länger,
Behörden werden zusammengelegt, Finanzämter, Arbeitsämter, Sozialämter, Katasterämter, Gerichte und auch Landratsämter (damit auch Zulassungsstellen) und so weiter, die Liste ist lang.
Das kleine Land Thüringen hat rund 20 000 000 000 Euro Schulden. Damit müsste nun auch dem Letzten klar sein das gespart werden muß!
Und zwar überall, nur bei den uns verordneten Gästen nicht! Deshalb wird woanders was weggenommen, den Gästen kann man nichts wegnehmen!
Uns Deutschen kann man was wegnehmen und das wird gemacht!
Hier angesprochen: der Service des Finanzamtes wird zurückgefahren!
So geht das weiter und jetzt ist auch der direkte Zusammenhang mit den Gästen klar!!
Wie die einzelnen Töpfe nun heißen mögen ist letztlich egal, genommen wird durch die Politiker woher sie es kriegen! Fragen tun diese Leute uns deutsche Steuergeber nicht.
Tischlein deck dich ist vorbei nun regiert Knüppel aus dem Sack!
Wolfi65
18.02.2016, 11:11 Uhr
Seit wann kommt der Knochen zum Hund?
Der Umstand, dass die Nordhäuser nach Sondershausen zum Finanzamt anreisen sollen um ihre Anliegen zu bewältigen, ist einer Sparreform geschuldet, welche mit den aktuellen Flüchtlingen nichts zu tun hat.
Indirekt hofft eine Klientel, dass der Steuerbürger auf kleine Steuererstattungen verzichtet, weil sich der Weg nach Sondershausen deswegen nicht lohnen würde.
Da aber Kleinvieh auch Mist macht, kommt es für den Staat BRD auch auf kleine Gewinne an.
Dieser Zustand wird sich erst wieder ändern, wenn der sogenannte Steuerbürger seine Unterlagen komplett in Onlinekopie unterschrieben einreichen kann und diese auch von den Bundesbeamten anerkannt werden.
Für die Steuerbürger, welche mit Internet und Co auf dem Kriegsfuß stehen, sieht die Zukunft nicht rosig aus, da sich die Bundesämter immer mehr aus ihrer Verantwortung stehlen, einen Bürgerservice vor Ort einzurichten.
Ein Finanzamt vor Ort, wäre für eine größere Stadt wie NDH nur zu wünschen gewesen.
Leider hat man sich für einen Standort in einer viel kleineren Stadt entschieden.
Vielleicht hätte man den Berliner Hauptbahnhof auch nach Schönefeld verlegen sollen?
Aber dass ist wieder eine andere Story.
-----7
18.02.2016, 11:54 Uhr
Wieder nur Hetze
Was hat die Hetze einiger Kommentatoren hier mit dem Artikel zu tun?
Hauptsache - es wurde wieder gehetzt. Was können die Geflüchteten dafür, dass der Weg zum Finanzamt länger wird?
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