Mi, 11:50 Uhr
03.02.2016
Ferienfreizeit in der Flohburg
Schicke Steinzeit
Winterferien und kein Schnee in Sicht, was soll man da nur machen? Vielleicht in die Flohburg gehen, da dreht sich dieser Tage alles um steinzeitliche Jäger, alte Schriften und natürlich auch die fünfte Jahreszeit...
Wie und wo haben die Menschen bei uns in der Steinzeit gelebt? Dieser Frage konnten die Kinder der Montessorischule heute in der Ferienfreizeit der Flohburg nachgehen. Anschauungsmaterial, von dem man manches sogar mal anfassen darf, ist in den Vitrinen des Museums reichlich vorhanden - vom massiven Mammutbackenzahn bis zu Steinaxt und Geröllhaue bekamen sie einen kleinen Einblick in das Leben am Harzrand vor 12.000 Jahren.
Die Ferienfreizeit hatte aber auch noch ein wenig mehr zu bieten als nur graue Theorie, im Keller des Museums konnten sich die Kinder aus Schneckenhäusern, Muscheln und Holzperlen ihren eigenen "Steinzeitschmuck" basteln und wer genug hatte von Jägern und Sammlern, dem stand es auch frei sich eine Faschingsmaske zu basteln.
Morgen geht dreht sich im Museum dann alles um Feder, Kiel und Pergament. Im "Scriptorium" können die Kinder ausprobieren, wie das früher funktionierte mit dem schreiben und was man mit "Zaubertinte" anstellen kann. Am Freitag heißt es dann "Museum kreativ" mit Bastelangeboten zu Fasching, Valentinstag und auch ein wenig Steinzeit. Der Unkostenbeitrag beläuft sich jeweils auf drei Euro.
Steinzeit und Scriptorium - Ferienfreizeit in Nordhausens Stadthistorischem Museum (Foto: Angelo Glashagel)
Auch außerhalb der Ferien hält man viele Angebote für die Schulen vor, erklärte Museumsmitarbeiterin Astrid Lautenschläger. Neben Führungen von der Steinzeit bis in die Napoleonische Ära hat man zur Zeit fünf verschiedene Aktivangebote ganzjährig im Programm, in denen sich Schulklassen die Themen ganz praktisch erarbeiten, etwa zur Wasserversorgung in alter und neuer Zeit. Frisch dazu kommen sollen demnächst Angebote zu den Themen erster Weltkrieg und Zerstörung der Stadt.
Angelo Glashagel
Autor: redWie und wo haben die Menschen bei uns in der Steinzeit gelebt? Dieser Frage konnten die Kinder der Montessorischule heute in der Ferienfreizeit der Flohburg nachgehen. Anschauungsmaterial, von dem man manches sogar mal anfassen darf, ist in den Vitrinen des Museums reichlich vorhanden - vom massiven Mammutbackenzahn bis zu Steinaxt und Geröllhaue bekamen sie einen kleinen Einblick in das Leben am Harzrand vor 12.000 Jahren.
Die Ferienfreizeit hatte aber auch noch ein wenig mehr zu bieten als nur graue Theorie, im Keller des Museums konnten sich die Kinder aus Schneckenhäusern, Muscheln und Holzperlen ihren eigenen "Steinzeitschmuck" basteln und wer genug hatte von Jägern und Sammlern, dem stand es auch frei sich eine Faschingsmaske zu basteln.
Morgen geht dreht sich im Museum dann alles um Feder, Kiel und Pergament. Im "Scriptorium" können die Kinder ausprobieren, wie das früher funktionierte mit dem schreiben und was man mit "Zaubertinte" anstellen kann. Am Freitag heißt es dann "Museum kreativ" mit Bastelangeboten zu Fasching, Valentinstag und auch ein wenig Steinzeit. Der Unkostenbeitrag beläuft sich jeweils auf drei Euro.
Steinzeit und Scriptorium - Ferienfreizeit in Nordhausens Stadthistorischem Museum (Foto: Angelo Glashagel)
Auch außerhalb der Ferien hält man viele Angebote für die Schulen vor, erklärte Museumsmitarbeiterin Astrid Lautenschläger. Neben Führungen von der Steinzeit bis in die Napoleonische Ära hat man zur Zeit fünf verschiedene Aktivangebote ganzjährig im Programm, in denen sich Schulklassen die Themen ganz praktisch erarbeiten, etwa zur Wasserversorgung in alter und neuer Zeit. Frisch dazu kommen sollen demnächst Angebote zu den Themen erster Weltkrieg und Zerstörung der Stadt.
Angelo Glashagel






